Zugspitze Hochtour, über das Höllental mit Bergführer

Die Zugspitze ist mit 2962 m der höchste Gipfel Deutschlands, und der Weg durch das Höllental ist mit Abstand der abwechslungsreichste der drei Normalanstiege. Wir starten in Hammersbach, durchqueren die spektakuläre Höllentalklamm und übernachten in der Höllentalangerhütte, bevor wir am zweiten Tag über den Höllentalferner und einen ausgesetzten Klettersteig den Gipfel erreichen. Wir sichern dich am Gletscher, an der heiklen Randkluft und auf dem Klettersteig, damit du dich ganz auf das Erlebnis konzentrieren kannst. Für den Abstieg nutzen wir die Zugspitzbahn, damit der zweite Tag konditionell machbar bleibt.

  • 01.07.2026 – 30.09.2026
  • 2 Tage
  • Garmisch-Partenkirchen, Deutschland
  • 4-8 Teilnehmende

Jetzt Buchen

CHF 139.00

Wunschzeitraum

Dauer: 2 TageMöglich: 01.07.2026 – 30.09.2026; 01.07.2027 – 30.09.2027; 01.07.2028 – 30.09.2028; 01.07.2029 – 30.09.2029; 01.07.2030 – 30.09.2030
Davide Guzzardi
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Beschreibung

Impressionen

Anforderungen

Technik

Hochtouren Kenntnisse

Der Höllentalferner verlangt sicheres Gehen mit Steigeisen, teils auf blankem Eis bis 30 Grad, mit Spaltengefahr. Die anschliessende Randkluft und der obere Klettersteig durch die Nordostflanke erreichen die Schwierigkeit B, streckenweise C. Erfahrung im Klettersteiggehen und Trittsicherheit im ausgesetzten Fels sind Voraussetzung.

Kondition

Ausdauer

Insgesamt legen wir von Hammersbach rund 2200 Höhenmeter zurück, mit Übernachtung auf der Höllentalangerhütte verbleiben am Gipfeltag noch rund 1600 Höhenmeter. Die reine Gehzeit beträgt je nach Andrang am Klettersteig 6 bis 9 Stunden. Eine sehr gute Grundkondition ist notwendig.

Programm

Wir treffen uns in Hammersbach und wandern durch die eindrückliche Höllentalklamm zur Höllentalangerhütte auf 1387 m, wo wir übernachten und den Gipfeltag besprechen.

Wir starten früh, steigen über Leiter und Brett zum Höllentalferner auf, queren den Gletscher und überwinden die Randkluft. Über den anschliessenden Klettersteig erreichen wir den Gipfel auf 2962 m. Für den Abstieg nutzen wir die Zugspitzbahn zurück nach Hammersbach.

Weitere Infos

Infos

  • IFMGA-zertifizierter Bergführer
  • Hüttenbuchung
  • Tourenvorbereitung und Wetterkonsultation
  • Gruppenmaterial

  • An- und Abreise nach/von Hammersbach
  • Bahnticket Zugspitzbahn für den Abstieg
  • Übernachtung mit HP
  • Versicherung
  • Persönliche Ausrüstung
  • Alles was nicht unter «Inklusive» angegeben ist

Unterkunft

Die Höllentalangerhütte ist der perfekte Stützpunkt am Fusse der Zugspitze. Mit 46 Schlafplätzen im Lager und modernen Waschräumen bietet sie alles, was das Bergsteigerherz begehrt. Von hier aus starten alpine Touren wie die anspruchsvolle Höllentalroute auf den Gipfel.

Bekleidung / Ausrüstung

  • Hardshell-Jacke und -hose (wind- und wasserdicht)
  • Warme Mittellage (Primaloft oder Fleece)
  • Thermounterwäsche (Merino oder Synthetik)
  • Tourenhandschuhe und warme Ersatzhandschuhe
  • Mütze und Sturmhaube
  • Sonnenschutzbrille (Gletscherbrille, Kategorie 4)

  • Bergschuhe (steigeisenfest)
  • Steigeisen (10- oder 12-Zacken, Antistollplatten)
  • Eispickel
  • Klettergurt mit 2 Schraubkarabinern
  • Klettersteigset
  • Helm
  • Teleskopstöcke (für Zustieg und Abstieg empfohlen)

  • Sonnencreme und Lippenpflege (starke UV-Reflexion auf Gletscher und Firnplateau)
  • Trinkflasche und Thermosflasche
  • Hüttenschlafsack
  • Rucksack 30-40 l
  • Stirnlampe
  • Energieriegel und Verpflegung für 9 Stunden

  • Steigeisen, CHF 15.00
  • Klettersteigset, CHF 15.00
  • Klettergurt, CHF 15.00
  • Helm, CHF 15.00

FAQ

Er kombiniert eine lange Klammquerung, einen Gletscher mit Spaltengefahr und einen langen Klettersteig mit Stellen bis C, das ist deutlich mehr als bei den beiden anderen Routen über das Reintal oder von Ehrwald.

Erfahrung ist von Vorteil, wir sichern dich aber durchgehend, auch an den schwierigeren Passagen. Trittsicherheit und eine gute Kondition solltest du auf jeden Fall mitbringen.

Mit Übernachtung verkürzt sich der Gipfeltag um rund 600 Höhenmeter, was die Tour deutlich entspannter und sicherer macht, da man die schwierigsten Passagen nicht mit bereits erschöpften Kräften angeht.

Wir nutzen die Zugspitzbahn für den Abstieg, was deutlich schonender ist als der lange Fussabstieg über dieselbe Route.

Je nach Jahreszeit ist der Gletscher schneebedeckt oder ausgeapert, dann können Blankeis und offene Spalten auftreten. Wir beurteilen die aktuellen Verhältnisse jeweils kurz vor der Tour und statten dich entsprechend aus.

Ja, an schönen Wochenenden kann es an den Engstellen zu Wartezeiten kommen. Wir empfehlen deshalb wenn möglich einen Wochentag und starten bewusst früh.

Wir beobachten die Wetterlage laufend und brechen die Tour im Zweifel rechtzeitig ab, ein Umkehren in den schwierigsten Passagen ist an belebten Tagen nur eingeschränkt möglich, weshalb frühzeitiges Handeln entscheidend ist.

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