Walkers Haute Route Trekking (Überschreitung)

Walkers Haute Route

Das Wandern vom Mont Blanc zum Matterhorn entlang der Walker’s Haute Route, steht bei Vielen auf der Bucket-Liste und das zu Recht. Es ist eine der anspruchsvollsten und beeindruckendsten Fernwanderungen Europas, die dich über felsige Pässe, vorbei an schneebedeckten Bergen und durch hübsche alpine Wiesen führt, während du ständig einen Blick auf die hohen Berge der Alpen hast.

Viele schwärmen vom spannenden Finale auf dem Europaweg, den letzten beiden Tagen bis nach Zermatt. Ebenso beliebt sind die Etappen nach Champex durch das Fenêtre d’Arpette, einen hohen Felsenpass, und zur Cabane de Moiry, die eine anspruchsvolle Bergbesteigung beinhaltet. Eine gemeinsame Weitwanderung für ambitionierten Trekker zwischen Chamonix und Zermatt, zwischen endlosen Pässen, Gletscherblicken und Alpintälern.

  • 01.07.2026 – 15.10.2026
  • 13 Tage
  • Zermatt, Schweiz
  • 4-8 Teilnehmende

Jetzt Buchen

CHF 3'500.00

Wunschzeitraum

Dauer: 13 TageMöglich: 01.07.2026 – 15.10.2026; 01.07.2027 – 15.10.2027; 01.07.2028 – 15.10.2028; 01.07.2029 – 15.10.2029; 01.07.2030 – 15.10.2030
Davide Guzzardi
Fragen? Davide hilft gerne weiter
Beschreibung

Impressionen

Anforderungen

Technik

Trekking Erfahrung

Die Weitwanderung verläuft auf Wanderwegen der Kategorie Rot-Weiss und Blau-Weiss. Trittsicherheit vorausgesetzt.

Kondition

Ausdauer

Kondition für Gehzeiten von bis zu 7 Std./Tag und 800 bis 1200 Hm Höhenunterschied

Programm

Wir starten in Chamonix auf etwa 1000 m Höhe. Auf dieser ersten Etappe können wir zwei Wege nutzen. Unsere Hauptstrecke führt uns an den Hang, gegenüber dem Mont Blanc, wobei wir die Möglichkeit haben, eine Seilbahn zu benutzen, um den malerischen Bergsee Lac Blanc auf 2352 m zu erreichen. Anschliessend steigen wir steil hinab nach Argentière, unserem Zielort für die Nacht. Die Alternativroute hält sich an das Tal und bietet uns einen stetigen und malerischen Anstieg durch Wälder und Wiesen nach Argentière. Die höher gelegene Alternative lässt uns Chamonix bewundern, bevor wir auf der Haute Route in die Schweiz aufbrechen; die niedrigere Route führt uns direkter dorthin, stellt aber eine grössere Herausforderung dar.

Vom Argentiere aus, überqueren wir mit der Haute Route den Col de Balme auf 2131 m Höhe. Dies ist ein sanfter Pass, mit grasbewachsenen Hängen auf der französischen Seite, die im Winter ein belebtes Skigebiet bieten. Auf der anderen Seite wird der Abstieg steiler, aber diese Etappe gibt eine moderate Einführung in das Thema der Passüberquerungen der Haute Route. Wir kommen im Weiler Trient in der Schweiz, für die erste Übernachtung an.

Die nächste Etappe bietet wieder eine Auswahl an Routen. Unsere Routenkarten beschreiben die Hauptstrecke über das berühmte Fenetre d’Arpette auf 2665 m und auch die Alternativroute über die Alpweide von Bovine auf 1987 m. Beide Strecken sind anspruchsvoll, aber das Fenetre (wörtlich ‚Fenster‘) im Felsen, ist ein Erlebnis, in den Herausforderungen ankündigt, das noch bevorsteht. Wir kommen in Champex, einem kleinen Schweizer Ferienort, neben seinem smaragdgrünen See, an.

Unser heutiges Ziel ist das kleine Dorf Le Châble im Val de Bagnes. Diese vierte Etappe steht im Kontrast zu den bisherigen Bergstrecken. Sie verläuft grösstenteils im Tal, zuerst geht es durch Wälder und Felder abwärts nach Sembrancher, wo man auf die Eisenbahn aus Martigny trifft und dann überquert man die Felder auf dem Talboden, bis nach Le Châble. Dies bietet die Gelegenheit, sich aufzuladen, bevor drei anstrengende Etappen anstehen, die alle viel Aufstieg vorhersehen!

Von Le Châble aus aufbrechend, machen wir uns bereit für einen Aufstieg von 1700 Metern bis zum Tagesziel, der Cabane du Mont Fort auf 2457 m. Ein gleichmässiger Rhythmus führt uns an den Kapellen am Hang, durch bewaldete Lichtungen, auf Strassen und Wegen vorbei, während wir stetig an Höhe über dem Tal gewinnen. Bei klarem Wetter können wir den Mont Blanc sichten. Dies ist eine Etappe des grossen Übergangs von der alltäglichen ländlichen Schweiz, hin zum Rande des Hochgebirges.

Nach einer Nacht in der Hütte in ihrer grandiosen Umgebung, umgeben von zerklüfteten Felsengipfeln, ist es Zeit, für eine der anspruchsvollsten Etappen der Haute Route aufzubrechen. Schlechtes Wetter kann selbst für erfahrene Gruppen eine echte Herausforderung darstellen. Zwei Pässe stehen zur Verfügung, um das Hochbecken oberhalb des Lac de Louvie zu erreichen: Col de la Chaux oder Col Termin. Chaux ist wild und felsig, Termin ist etwas zugänglicher und beide bieten eine spezielle Auswahl an landschaftlichen Ausblicken. Nachdem dieser erste Pass bewältigt ist, führt die Route zu zwei weiteren: Col de la Louvie und dann Col de Prafleuri auf 2987 m, dem höchsten Punkt auf der Walker’s Haute Route. Ein letzter Abstieg zur Cabane de Prafleuri rundet diese abgelegene und felsige Etappe ab. Unsere Knieer werden sich nach den fast durchgehend weglosen und oft felsigen Kilometern über eine Pause freuen.

Möglicherweise kommt heute die härteste Etappe der Haute Route. Dies ist der Weg nach Arolla. Zuerst steigen wir über den Col des Roux auf, um das beeindruckende Becken des Dix-Stausees zu betreten. Die Route führt weiter durch das Wasser, umgeht den Glacier de Cheilon und wir stehen dann vor der Wahl zwischen zwei schwierigen Pässen. Es gibt den Pas de Chevres mit seinen formidablen, nahezu senkrechten Leitern oder den Col de Riedmatten mit seinen losen Steinen und steilen Winkeln. Nach diesem Abschnitt ist der Abstieg nach Arolla ein Kinderspiel. Das Dorf ist winzig, aber es bietet alles, was wir brauchen, am einen Teil des Val d’Herens.

Die drei harten Etappen, die den Höhepunkt der Haute Route markieren sind vorbei, also gibt es für uns heute ein willkommener leichterer Tag. Der Abstieg nach Les Hauderes und dann der Aufstieg nach La Sage führen uns im oder knapp über dem Tal auf anständigen Wegen und Pfaden voran. Es ist auch eine gute Etappe, die uns etwas Zeit zum Nachladen und Entspannen erlaubt. La Sage ist ein typisches Dorf im Wallis, eine Region in den Schweizer Alpen, die sich für auf Grund der schweren Steinplatten auf den Dächern der Häusern und einer ausgeprägten Landwirtschaft, von den andern unterscheidet .

Noch einmal heisst es heute, ab in die Berge! Unsere Route führt uns über den Col du Tsate auf 2868m, um dann in Folge zum Becken des Lac de Moiry abzusteigen, bevor ein zweiter klarer Aufstieg zur Cabane de Moiry folgt. Auf 2825 m ist dies der höchste Übernachtungsstopp auf unserer normalen Route; nur die optionale Cabane des Dix ist höher. Unsere alternative Route ist auf eine andere Weise ebenso malerisch und führt über den ähnlichen Col de Torrent zum Lac de Moiry, bevor sie zur Hütte ins Dorf Grimentz absteigt.

Von der Cabane de Moiry aus, geht die Haute Route hoch über dem Lac de Moiry weiter und steigt dann zum Col de Sorebois auf. Dieser Pass auf 2835 m ist im Vergleich zu vielen anderen auf der Route grasig und leicht! Ein langer Abstieg führt uns in das Dorf Zinal, das sich in einem Seitental des Val d’Anniviers befindet. Wenn wir von Grimentz aus starten, können wir verschiedene Routen wählen: Zurück zum Lac de Moiry, um den normalen Pfad weiter zu begehen, direkt nach Zinal über die Wälder oder weiter über verschiedene Routen nach St. Luc.

Über eine der beiden Hauptstrecken erreichen wir das nächste Tal, das Turtmantal. Wir sind im deutschsprachigen Teil der Schweiz am felsigen Grat, der das Val d’Anniviers und das Turtmantal trennt. Von Zinal aus steigen wir zum Forcletta auf 2874 m, einem felsigen Pass zu neuen alpinen Landschaften. Von diesem Punkt aus gibt es reichlich Ausblicke aufs Hochgebirge. Wenn wir aus Richtung St. Luc kommen, erfolgt die Überquerung über den ähnlichen Meidpass. Beide Routen führen hinunter ins kleine Dorf Gruben.

Heute bestreiten wir die letzte Etappe mit dem klassischen Auf-und-Ab-Muster der Haute Route. Von Gruben aus steigen wir stetig zum felsigen, aber breiten Augstbordpass auf 2893 m auf. Im Abstieg betreten wir das Mattertal… das Tal, das wir uns mit dem Matterhorn teilen. Der berühmte Gipfel bleibt hinter hohen Bergwänden verborgen. Nach der Hochalm Jungen mit ihren Scheunen und Häusern, führt der Weg in Serpentinen hinunter nach St. Niklaus in den industriellen Teil des Talbodens. Endlich im letzten Tal angekommen, nähern wir uns dem Ziel!

Heute beginnen wir das zweitägige Finale nach Zermatt, dem berühmten Europaweg. Dieser Abschnitt des Europawegs wurde 2018 teilweise von einem Erdrutsch zerstört und nach umfangreicher Umleitung, 2022 wiedereröffnet. Der neue Weg führt von Gasenried nach Herbriggen im Tal, bevor uns ein steiler felsiger Anstieg erwartet. Danach werden wir auf dem alten Hochweg die Europahütte erreichen. Oben angekommen, führt die Route an felsigen Kammen entlang der steilen Hangseite. Das Matterhorn ist endlich in Sicht. Nachdem wir einen Vorsprung umrundet haben, erreichen wir die aus Holz gebaute Europahütte auf 2265 m. Unser Zuhause für die Nacht.

Der Europaweg setzt sich fort und die anfänglichen Abschnitte des heutigen Tages behalten die charakteristische Herausforderung bei, bis wir Zermatt erreichen. Ein letzter Abstieg vorbei an Scheunen und Hütten in Findeln, bringt uns in die kleine Stadt, die gleichermassen magisch und urig ist! Wir haben die Walkers Haute Route erfolgreich gemeistert! Zeit, bei einem Fondue diese unglaubliche Tour zu feiern!

Weitere Infos

Infos

  • Exped Tribe Wanderleiter
  • Hüttenbuchungen
  • Tourenvorbereitung, Routenbesprechung und Wetterkonsultation
  • Fotoreportage
  • Gruppenmaterial

  • An- und Abreise
  • Hüttenübernachtungen mit HP
  • Lifttickets, Seilbahnen, Taxis
  • Persönliche Ausrüstung
  • Versicherungen
  • Alles was nicht unter «Inklusive» angegeben ist

Unterkunft

Wir besuchen täglich neuen Hütten auf dem Weg oder Unterkünfte der Mittelklasse im Tal.

Bekleidung / Ausrüstung

  • Hard Shell Jacke
  • Daunenjacke
  • Lange Wanderhosen, schnelltrocknend
  • Lange und kurze Shirts, schnelltrocknend
  • Soft Shell oder Fleecejacke
  • Mütze, Handschuhe

  • Teleskopstöcke
  • Bergschuhe oder hohe Wanderschuhe
  • Gamaschen

  • Sonnenbrille
  • Sonnen- und Lippencreme
  • Trinkflasche und Thermosflasche
  • Fotoapparat und Powerbank
  • Rucksack (60-80l)
  • Hüttenschlafsack
  • Stirnlampe
  • Toilettenartikel (aufs Minimum reduziert)

  • Teleskopstöcke, CHF 35.00
  • Expeditionsrucksack (90-110l), CHF 60.00

FAQ

  • Die Walker’s Haute Route: Ist die Sommer-Wander-Variante. Sie verläuft so, dass mächtige Gletscher umgangen werden. Sie ist schneefrei ohne Gletscherausrüstung machbar.
  • Die klassische Haute Route: Ist eine reine, hochalpine Skitour (oder Gletschertour) im Frühjahr, die über massive Gletscherfelder führt und Seil, Steigeisen sowie Gurt erfordert.

Du benötigst eine herausragende Ausdauer. Im Gegensatz zur bekannteren Tour du Mont Blanc ist die Haute Route deutlich steiler. Fast jede Etappe verlangt knackige 1’000 bis 1’500 Höhenmeter Aufstieg und anschliessend denselben steilen Abstieg, oft bei 6 bis 8 Stunden reiner Gehzeit pro Tag

Die Logistik ist hervorragend: Da die Route jeden Tag ein Tal durchquert, wechselt man zwischen abgelegenen SAC- oder CAF-Berghütten (z. B. Cabane de Louvie, Cabane des Dix) und gemütlichen Hotels in den kleinen Bergdörfern. Eine frühzeitige Reservierung (Monate im Voraus) ist wegen der grossen Beliebtheit Pflicht.

Ja, das ist an vielen Stellen möglich. Im Gegensatz zu anderen Wildnistreks kreuzt die Haute Route regelmässig die Zivilisation. Bei Knieschmerzen oder schlechtem Wetter lassen sich anspruchsvolle Talabstige oder lange Flachstücke (z. B. im Val de Bagnes oder im Mattertal) bequem mit Postautos, Bahnen oder Seilbahnen abkürzen.

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