Erste Erfahrungen im Umgang mit Pickel und Steigeisen von Vorteil. Leichte Hochtour mit Kletterstellen bis Grad I-II. Sicheres Gehen in weglosem Gelände.

Der Piz Kesch (3’418 m) ist der höchste Gipfel im Albula-Gebiet und einer der bekanntesten Hochtourenberge Graubündens. Vom Gipfel schaut man auf das gesamte Engadin, die Berninagruppe im Süden und den Silvretta-Bogen im Norden – ein Panorama, das die geografische Mittelposition des Bergs perfekt widerspiegelt. Die Tour ist konditionell fordernd und technisch gut machbar für Einsteiger mit erster Hochtouren-Erfahrung: Gletscher- und Firnpassagen, leichte Kletterstellen, ein langer Gipfeltag. Die Keschhütte, familiär bewirtschaftet und herzlich, ist einer der sympathischsten Ausgangspunkte Graubündens. Wer den Piz Kesch kennt, kommt zurück.
CHF 690.00

Der Piz Kesch liegt im Hinterland, abseits der grossen Tourismusströme von St. Moritz und Pontresina. Das Bergell ist weiter weg, das Engadin gleich nebenan, der Silvretta-Bogen klar erkennbar im Norden. Wer aus Bergün oder dem kleinen Weiler Naz im Val Tuors Chants aufbricht, spürt sofort, dass hier anderes Tempo gilt. Die Keschnadel – die markante Felsformation unterhalb des Gipfels, bekannt aus unzähligen Fotos – begrüsst einen schon weit vor der Hütte.
Der Aufstieg zur Keschhütte (2’630 m) von Naz aus dauert zwei bis drei Stunden und überwindet rund 820 Hm. Der Weg ist schön, konditionell aber nicht trivial – er bereitet gut vor auf den Gipfeltag. Auf der Hütte angekommen, empfängt einem das Hüttenteam herzlich. Abend auf der Keschhütte: Materialcheck, Tourenbesprechung, gutes Abendessen, früh schlafen.
Früh morgens verlassen wir die Hütte mit Stirnlampen. Über Firn- und Gletscherpassagen steigen wir Schritt für Schritt in das hochalpine Gelände rund um den Piz Kesch. Je nach Verhältnissen gehen wir mit Steigeisen und Seil, wo es nötig ist. Die Keschnadel auf dem Weg nach oben ist die markante Wegmarke – ein freistehender Felsturm, der vom Gipfel aus nochmals ganz anders wirkt.
Am Gipfel auf 3’418 m liegt das gesamte Engadin zu Füssen: die Seen bei St. Moritz, die RhB-Linie, das Berninagebirge im Süden, der Silvretta-Bogen im Norden. Ein klares, ruhiges Panorama aus der geografischen Mitte Graubündens.
Der Abstieg führt zur Keschhütte, dann zurück nach Naz, wo die Tour abschliesst. Bus Alpin bringt zurück nach Bergün zum Bahnhof.
Erste Erfahrungen im Umgang mit Pickel und Steigeisen von Vorteil. Leichte Hochtour mit Kletterstellen bis Grad I-II. Sicheres Gehen in weglosem Gelände.
Gute Ausdauer für Hm pro Tag und ca. 8-9 Stunden Gehzeit am Gipfeltag. Tempo ca. 300 Hm/h.
Aufstieg: ca. 820 Hm – Gehzeit: ca. 2-3 Std. – Anforderung: T3
Treffpunkt ist um ca. 10 Uhr beim Berghaus Piz Kesch in Naz im Val Tuors Chants. Der Bus Alpin bringt vom Bahnhof Bergün bequem dorthin – kein Auto nötig. Nach der Begrüssung durch den Bergführer, einem kurzen Materialcheck und einer ersten Besprechung des Ablaufs starten wir gemeinsam den Aufstieg zur Keschhütte.
Der Weg führt in gemütlichem Tempo durch das Val Tuors Chants hinauf. Die Keschnadel zeigt sich schon früh am Weg – ein guter erster Eindruck dessen, was morgen wartet. Auf der Hütte angekommen: Zimmer beziehen, das herzliche Hüttenteam kennenlernen, Abendessen. Am frühen Abend folgen Tourenbriefing und Materialcheck. Dann früh schlafen – der Gipfeltag beginnt im Dunkeln.
Anreise: Zug nach Bergün (RhB, Linie Chur-St. Moritz), Bus Alpin nach Naz. Mit dem Auto via Filisur nach Bergün, dann Bus Alpin.
Aufstieg: ca. 810 Hm – Abstieg: ca. 1’650 Hm bis Naz – Gehzeit: ca. 8-9 Std. – Schwierigkeit: WS – I-II
Im Stirnlampenlicht verlassen wir die Hütte. Über Firn- und Gletscherpassagen steigen wir Schritt für Schritt in das hochalpine Gelände. Je nach Verhältnissen kommen Steigeisen und Seil zum Einsatz – der Bergführer entscheidet situativ und erklärt, was getan wird und warum. An der Keschnadel vorbei gewinnen wir weiter an Höhe.
Auf dem Gipfel des Piz Kesch (3’418 m) erwartet uns ein weites Panorama über das Engadin, die Berninagruppe und den Silvretta-Bogen. Nach einer Gipfelpause und dem obligatorischen Blick auf die Keschnadel tief unter uns steigen wir auf der Aufstiegsroute zurück zur Keschhütte. Nach einer kurzen Stärkung folgt der Abstieg nach Naz, Bus Alpin zurück nach Bergün zum Bahnhof.
Die Kesch-Hütte SAC thront auf 2625 m ü. M. auf der Fuorcla Funtauna, östlich von Bergün zwischen Davos und dem Albulapass. Mitten im Naturpark Ela bietet diese moderne SAC-Unterkunft Alpinisten und Wanderern eine spektakuläre Panoramaaussicht und die perfekte Gelegenheit, neue Leichtigkeit zu tanken.

Der Piz Kesch ist 3’418 m hoch und der höchste Gipfel im Albula-Gebiet. Er liegt im Kanton Graubünden, zwischen dem Engadin und dem Albulatal, südlich von Bergün.
Die Keschnadel ist ein freistehender Felsturm auf dem Aufstiegsweg zum Piz Kesch – eines der bekanntesten Motive des Bergs und ein markanter Wegpunkt auf der Route. Vom Gipfel aus betrachtet wirkt sie klein und zierlich, von unten ist sie eindrücklich.
Die Tour wird mit SAC-Schwierigkeit WS (wenig schwierig) bewertet. Es gibt leichte Kletterstellen bis Grad I-II und Gletscherpassagen, die Steigeisen und Seilschaft erfordern. Für Einsteiger mit erster Hochtouren- oder Gletschertrekkingerfahrung gut geeignet.
Die Keschhütte (2’630 m) ist ab Naz im Val Tuors Chants in 2-3 Stunden Aufstieg erreichbar. Naz ist per Bus Alpin ab Bahnhof Bergün erreichbar. Mit dem Auto nach Bergün, dann Bus Alpin – kein Auto bis Naz möglich.
Die optimale Saison läuft von Juni bis September. Im Frühsommer können Schneefelder auf den Gletscherpassagen den Aufstieg verlängern. Im Hochsommer ist der Fels meist trocken und die Verhältnisse gut.
Das Panorama vom Piz Kesch zeigt das Engadin mit seinen Seen im Süden, die Berninagruppe mit Piz Bernina und Piz Palü, den Silvretta-Bogen im Norden und weite Teile des Graubündner Alpenraums. Ein klares, übersichtliches Panorama aus der geografischen Mitte des Kantons.