Erste Tourenerfahrung vorhanden. Sicherer Umgang mit Steigeisen und Pickel. Erfahrung auf Hochtouren mit Schwierigkeit WS.

Der Tödi, majestätisch thronend mit 3614 m Höhe, ist der höchste Gipfel der Glarner Alpen und markiert die Grenze zwischen dem Glarnerland und Graubünden. Seine imposante, gletscherbedeckte Silhouette ist an Föhntagen sogar von Zürich aus sichtbar – ein wahrer Monarch unter den Schweizer Bergen.
CHF 850.00

Unsere anspruchsvolle Hochtour führt über die etwas längere, aber technisch moderatere Normalroute. Der Zustieg beginnt mit einer fordernden Wanderung auf dem malerischen Höhenweg vorbei an der Claridenhütte durch die einsame, raue Alp Obersand, bis zur gemütlichen Fridolinshütte. Hier erwarten dich nicht nur Erholung und Stärkung, sondern auch spannende Einblicke in die Geologie und Geschichte dieser faszinierenden Region.
Nach einem gemütlichen Hüttenabend brechen wir früh morgens auf. Der Weg führt zunächst zur alten Hütte und anschliessend über eine Leiter auf den Gletscher. Nach der Gletscherüberquerung erreichen wir die Schlüsselstelle – die «Gelbe Wand», die wir über einen kurzen Klettersteig neben dem Gletscherabbruch bezwingen. Über den beeindruckenden Bifertenfirn steigen wir weiter bis zum Gipfel, der aus drei Erhebungen besteht: Piz Russein, Glarner Tödi und Sandgipfel.
Der Tödi trägt eine bewegte Geschichte: Anfang des 19. Jahrhunderts versuchten Pater Placidus a Spescha und Dr. Johannes Hegetschweiler mehrfach vergeblich, den Gipfel zu erreichen. Die Erstbesteigung gelang schliesslich einheimischen Gämsjägern und Hirten – ein Triumph lokaler Bergkenntnis. Vom Gipfel geniessen wir einen gewaltigen Rundblick, bevor wir den Abstieg antreten, den wir mit dem Alpentaxi ab Hintersand bequem verkürzen. Eine athletische und lange Hochtour in schönster Umgebung!
Erste Tourenerfahrung vorhanden. Sicherer Umgang mit Steigeisen und Pickel. Erfahrung auf Hochtouren mit Schwierigkeit WS.
Kondition für Hochtouren mit rund 1500 Hm Aufstieg. Kondition für Wanderungen von bis zu 10 Std./Tag
Die Tour beginnt in der Nähe vom Linthal, von wo wir unseren Marsch in Richtung Fridolinshütte beginnen. Je nach Bedingungen können wir ab Urnerboden starten und vorbei an der Claridenhütte wandern. Alternativ können wir mit dem Alpentaxi von Hinter Sand direkt zur Fridolinshütte aufsteigen. Der Aufstieg bietet bereits wunderbare Ausblicke auf die umliegende Bergwelt. In der Hütte angekommen, lassen wir den Tag ausklingen und bereiten uns auf die lange Tour des Folgetages vor.
Heute erwartet uns der Höhepunkt unseres Wochenendes: Im Licht unserer Stirnlampen folgen wir den deutlichen Wegspuren von der Fridolinshütte (2111 m) hinauf zur alten Grünhornhütte – der ältesten SAC-Hütte. Von der Grünhornhütte steigen wir zunächst in südlicher Richtung mit Hilfe eines Drahtseils auf den Bifertenfirn hinab. Nach dem Gletscherrückgang bewegen wir uns teils über Geröllfelder am Gletscherrand, teils auf dem Gletscher selbst aufwärts bis zur Schneerus. Nach deren Überquerung meistern wir den ersten gelben Felsaufschwung, der mit Stahlseil und Eisenstiften gesichert ist. Entlang einer überhängenden Verschneidung geht es mit Drahtseilen rechts hinauf und über den nächsten Felsaufschwung (wieder mit Drahtseil und Eisenstiften). Über ein Band nach links erreichen wir einen grauen Felsrücken, dem wir parallel zur Rus etwa 50 m folgen.
Hier stossen wir auf die 2019 von einheimischen Bergführern installierte Kette mit Eisentritten, die unterhalb des Frühstücksplatzes direkt auf den Gletscherabruch führt. Anschliessend überqueren wir den Gletscher, zunächst Richtung Porta da Gliems, zuletzt in nordwestlicher Richtung aufsteigend, den Verbindungsgrat zwischen Piz Russein und Glarner Tödi. Von hier aus gelangen wir zum majestätischen Gipfel des Tödi auf 3614 m Höhe. Der atemberaubende Panoramablick und die beeindruckende Tiefensicht belohnen uns für jede Anstrengung. Unser Abstieg führt auf derselben Route zurück zur Hütte, wo wir eine wohlverdiente Rast einlegen, bevor wir weiter hinab nach Hinter Sand wandern.
Die Fridolinshütte liegt auf 2111 m Höhe im südlichen Glarnerland am Fuße des Tödi. Sie ist ein idealer Ausgangspunkt für Hochtouren und Bergabenteuer. Besucher erwarten hier eine gemütliche Hüttenatmosphäre, eine atemberaubende Aussicht auf den Bifertengletscher sowie ein angrenzendes Bergseelein

Das Tödi hat eine Höhe von 3612 m
Die Besteigung des Tödi gilt als anspruchsvolle Hochtour, die solide alpine Erfahrung erfordert. Sie ist technisch nicht extrem schwierig, stellt aber aufgrund mehrerer Faktoren eine echte Herausforderung dar:
Der Schwierigkeitsgrad liegt etwa bei WS+ (Wenig Schwierig +) in der alpinen Bewertungsskala. Man sollte also über gute Hochtouren-Erfahrung, sicheres Steigeisengehen und grundlegende Kletterfähigkeiten verfügen, um den Tödi sicher besteigen zu können.
Ja, den Tödi bieten wir auch als Skithochtour an! Sie zählt sogar zu den klassischen und beliebten Skihochtouren im Glarnerland. Wir bieten diese Tour üblicherweise im Frühjahr an, wenn die Schneedecke stabilisiert ist. Diese Tour kannst du hier Anfragen: Kontakt
Für klassische Bergtouren zu Fuss bietet sich der Hochsommer zwischen Mitte Juni und Mitte September als ideale Periode an. Besonders die Monate Juli und August zeichnen sich durch stabileres Hochgebirgswetter und längere Schönwetterperioden aus.