Tödi Hochtour

Der Tödi, majestätisch thronend mit 3614 m Höhe, ist der höchste Gipfel der Glarner Alpen und markiert die Grenze zwischen dem Glarnerland und Graubünden. Seine imposante, gletscherbedeckte Silhouette ist an Föhntagen sogar von Zürich aus sichtbar – ein wahrer Monarch unter den Schweizer Bergen.

  • 01.07.2026 – 15.09.2026
  • 2 Tage
  • Glarus Süd, Schweiz
  • 2-3 Teilnehmende

Jetzt Buchen

CHF 850.00

Wunschzeitraum

Dauer: 2 TageMöglich: 01.07.2026 – 15.09.2026; 01.07.2027 – 15.09.2027; 01.07.2028 – 15.09.2028; 01.07.2029 – 15.09.2029; 01.07.2030 – 15.09.2030
Davide Guzzardi
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Beschreibung

Impressionen

Anforderungen

Technik

Hochtouren Erfahrung

Erste Tourenerfahrung vorhanden. Sicherer Umgang mit Steigeisen und Pickel. Erfahrung auf Hochtouren mit Schwierigkeit WS.

Kondition

Ausdauer

Kondition für Hochtouren mit rund 1500 Hm Aufstieg. Kondition für Wanderungen von bis zu 10 Std./Tag

Programm

Die Tour beginnt in der Nähe vom Linthal, von wo wir unseren Marsch in Richtung Fridolinshütte beginnen. Je nach Bedingungen können wir ab Urnerboden starten und vorbei an der Claridenhütte wandern. Alternativ können wir mit dem Alpentaxi von Hinter Sand direkt zur Fridolinshütte aufsteigen. Der Aufstieg bietet bereits wunderbare Ausblicke auf die umliegende Bergwelt. In der Hütte angekommen, lassen wir den Tag ausklingen und bereiten uns auf die lange Tour des Folgetages vor.

Heute erwartet uns der Höhepunkt unseres Wochenendes: Im Licht unserer Stirnlampen folgen wir den deutlichen Wegspuren von der Fridolinshütte (2111 m) hinauf zur alten Grünhornhütte – der ältesten SAC-Hütte. Von der Grünhornhütte steigen wir zunächst in südlicher Richtung mit Hilfe eines Drahtseils auf den Bifertenfirn hinab. Nach dem Gletscherrückgang bewegen wir uns teils über Geröllfelder am Gletscherrand, teils auf dem Gletscher selbst aufwärts bis zur Schneerus. Nach deren Überquerung meistern wir den ersten gelben Felsaufschwung, der mit Stahlseil und Eisenstiften gesichert ist. Entlang einer überhängenden Verschneidung geht es mit Drahtseilen rechts hinauf und über den nächsten Felsaufschwung (wieder mit Drahtseil und Eisenstiften). Über ein Band nach links erreichen wir einen grauen Felsrücken, dem wir parallel zur Rus etwa 50 m folgen.

Hier stossen wir auf die 2019 von einheimischen Bergführern installierte Kette mit Eisentritten, die unterhalb des Frühstücksplatzes direkt auf den Gletscherabruch führt. Anschliessend überqueren wir den Gletscher, zunächst Richtung Porta da Gliems, zuletzt in nordwestlicher Richtung aufsteigend, den Verbindungsgrat zwischen Piz Russein und Glarner Tödi. Von hier aus gelangen wir zum majestätischen Gipfel des Tödi auf 3614 m Höhe. Der atemberaubende Panoramablick und die beeindruckende Tiefensicht belohnen uns für jede Anstrengung. Unser Abstieg führt auf derselben Route zurück zur Hütte, wo wir eine wohlverdiente Rast einlegen, bevor wir weiter hinab nach Hinter Sand wandern.

Weitere Infos

Infos

  • IFMGA zertifizierter Bergführer
  • Hüttenbuchungen
  • Tourenplanung und Wetterkonsultation
  • Fotoreportage
  • Gruppenmaterial

  • An- und Abreise
  • Übernachtung mit HP
  • Versicherung
  • Persönliche Ausrüstung
  • Alles, was nicht unter «Inklusive» aufgeführt ist

Unterkunft

Die Fridolinshütte liegt auf 2111 m Höhe im südlichen Glarnerland am Fuße des Tödi. Sie ist ein idealer Ausgangspunkt für Hochtouren und Bergabenteuer. Besucher erwarten hier eine gemütliche Hüttenatmosphäre, eine atemberaubende Aussicht auf den Bifertengletscher sowie ein angrenzendes Bergseelein

Bekleidung / Ausrüstung

  • Hard Shell Jacke
  • Ersatzunterwäsche (die wärmste, die du hast)
  • Warme Tourenhose, warmes Base Layer u. Pullover
  • Soft Shell oder Fleecejacke
  • Mütze, Handschuhe, Sturmhaube

  • Helm
  • Steigeisen mit Antistoll
  • Teleskopstöcke
  • Steigeisenfeste oder bedingt steigeisenfeste Schuhe
  • Eispickel
  • Klettergurt
  • Bandschlinge 120m
  • 2 Schraubkarabiner

  • Sonnenbrille
  • Skibrille
  • Sonnen- und Lippencreme
  • Trinkflasche und Thermosflasche
  • Ev. Fotoapparat und Powerbank
  • Rucksack (30-50l)
  • Hüttenschlafsack für die Übernachtung

  • Eispickel, CHF 50,-
  • Steigeisen, CHF 50,-
  • Helm, CHF 30,-

FAQ

Das Tödi hat eine Höhe von 3612 m

Die Besteigung des Tödi gilt als anspruchsvolle Hochtour, die solide alpine Erfahrung erfordert. Sie ist technisch nicht extrem schwierig, stellt aber aufgrund mehrerer Faktoren eine echte Herausforderung dar:

  • Kondition: Mit 1600 Hm im Aufstieg und 2400 Hm im Abstieg, sowie einer Gehzeit von etwa 10 Stunden (ohne Pausen) erfordert die Tour eine sehr gute körperliche Verfassung.
  • Gletscherbegehung: Die Route führt über den Bifertenfirn, was sichere Gletschererfahrung, Seilschaftsgehen und den Umgang mit Spalten voraussetzt.
  • Kletterpassagen: Die «Gelbe Wand» sowie weitere Felsaufschwünge müssen überwunden werden. Diese sind zwar mit Drahtseilen, Ketten und Eisenstiften gesichert, erfordern aber dennoch Trittsicherheit und Schwindelfreiheit.
  • Objektive Gefahren: Die Schneerus ist sowohl Eisschlag als auch Steinschlag ausgesetzt, was ein zügiges und aufmerksames Durchqueren notwendig macht.
  • Wetterbedingungen: Als höchster Gipfel der Glarner Alpen ist der Tödi Wetterumschwüngen besonders ausgesetzt.

Der Schwierigkeitsgrad liegt etwa bei WS+ (Wenig Schwierig +) in der alpinen Bewertungsskala. Man sollte also über gute Hochtouren-Erfahrung, sicheres Steigeisengehen und grundlegende Kletterfähigkeiten verfügen, um den Tödi sicher besteigen zu können.

Ja, den Tödi bieten wir auch als Skithochtour an! Sie zählt sogar zu den klassischen und beliebten Skihochtouren im Glarnerland. Wir bieten diese Tour üblicherweise im Frühjahr an, wenn die Schneedecke stabilisiert ist. Diese Tour kannst du hier Anfragen: Kontakt

Für klassische Bergtouren zu Fuss bietet sich der Hochsommer zwischen Mitte Juni und Mitte September als ideale Periode an. Besonders die Monate Juli und August zeichnen sich durch stabileres Hochgebirgswetter und längere Schönwetterperioden aus.

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