Galtigentürme Pilatus Klettern

Pilatus von Westen

Die Galtigentürme sind die wohl beliebteste Kletterroute am Pilatus – und das zu Recht. Der SAC nennt sie «ein absolutes Muss für Luzerner Bergsteiger», das aber auch Auswärtigen wärmstens empfohlen werden kann. Vier Türme, elf Seillängen auf griffigem Kalk, mit einer Schwierigkeit, die vom leichten ersten Gratl im dritten Grad bis zur nahezu senkrechten Verschneidung am vierten Turm stetig steigt. Nach jedem Turm kann die Tour auf einfaches Wandergelände ausgestiegen und bei Bedarf abgebrochen werden. Am Ende wartet ein einzigartiger Abschluss: Vom letzten Turm aus folgt eine alpine Wanderung (T5) über die Eselwand auf den Pilatus Kulm, von wo die Pilatusbahn zurück nach Alpnachstad fährt. Vom Vierwaldstättersee auf den Gipfel des Luzerner Hausbergs – an einem einzigen, vollen Klettertag.

  • 01.05.2026 – 31.10.2026
  • 1 Tag
  • Alpnach, Schweiz
  • 1 - 2 Teilnehmende

Jetzt Buchen

CHF 450.00

Wunschzeitraum

Dauer: 1 TagMöglich: 01.05.2026 – 31.10.2026; 01.05.2027 – 31.10.2027; 01.05.2028 – 31.10.2028; 01.05.2029 – 31.10.2029; 01.05.2030 – 31.10.2030
Davide Guzzardi
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Beschreibung

Anforderungen

Technik

Klettern Erfahrung

Kein Vorwissen nötig. Die Route ist durchgehend mit Bohrhaken eingerichtet, kein zusätzliches Sicherungsmaterial nötig. Schwindelfreiheit vorausgesetzt. Jeder Turm kann umgangen werden – die maximale Schwierigkeit bleibt so unter dem 3. Grad.

Kondition

Ausdauer

Gute Grundkondition für Zustieg ca. 45 Min. ab Ämsigen und ca. 3–4 Std. Kletterzeit. Alpine Wanderung (T5) zur Pilatus Bergstation danach: ca. 45 Min. Gesamtzeit ca. 7 Std.

Programm

Kletterroute: Galtigengrat / Galtigentürme I–IV, 11 SL, 3a–4c, ZS– Zustieg ab Ämsigen: ca. 240–300 Hm / 45 Min. Kletterzeit: ca. 3–4 Std. Alpine Wanderung Eselwand: ca. 45 Min. (T5) Gesamtzeit: ca. 7 Std. Treffpunkt: Alpnachstad Pilatusbahn (PB)

Wir treffen uns an der Talstation der Pilatusbahn in Alpnachstad.  Mit der Pilatusbahn fahren wir bis zur Mittelstation Ämsigen (1’359 m). Vom Bahnhalt folgen wir dem markierten Weg zur Mattalp (1’601 m), unterqueren die Gleise und steigen auf der anderen Seite durch das Geröllfeld zur Mattalpplatte auf. Dort liegt der Einstieg – direkt am Beginn des markanten Bandes, das nach rechts hochzieht.

Die elf Seillängen der vier Türme klettern wir konsequent durch. Nach jedem Turm entscheiden wir gemeinsam, ob wir weitergehen. Der vierte Turm mit seiner nahezu senkrechten Verschneidung ist das Herzstück – mit 4c die anspruchsvollste Stelle der Route, an Bohrhaken gut gesichert.

Nach Turm IV führt ein gut erkennbarer Weg über die Eselwand (T5, diskret blau markiert) auf den Pilatus Kulm (2’118 m). Der Kontrast zum Touristenbetrieb auf dem Gipfel ist scharf und amüsant. Von Pilatus Kulm Talfahrt mit der Luftseilbahn nach Kriens oder der Zahnradbahn nach Alpnachstad.

Anreise: Zug nach Alpnachstad (SBB), dann Pilatusbahn bis Ämsigen. Mit dem Auto nach Alpnachstad, Parkplatz beim Bahnhof.

Weitere Infos

Infos

  • IFMGA-zertifizierter Bergführer
  • Tourenplanung und Wetterkonsultation
  • Seil und Gruppenmaterial

  • An- und Abreise (Alpnachstad)
  • Pilatusbahn-Ticket Alpnachstad–Ämsigen und Rückfahrt ab Pilatus Kulm
  • Versicherung
  • Persönliche Ausrüstung
  • Alles was nicht unter «Inklusive» angegeben ist

Bekleidung / Ausrüstung

  • Leichte Softshell oder Fleecejacke
  • Winddichte Schicht (Grat ausgesetzt)
  • Kletterleggins oder leichte Kletterhose
  • Dünne Handschuhe (optional, für kühle Passagen)
  • Sonnenbrille

  • Kletterschuhe (Allround; Bergschuhe für weniger Erfahrene ebenfalls möglich)
  • Klettergurt
  • Helm
  • 2–3 Schraubkarabiner
  • Bandschlingen 60 cm und 120 cm
  • Abseilgerät und Prusikschlinge

  • Rucksack 20–30 l
  • Trinkflasche
  • Sonnencreme und Lippenpflege
  • Stirnlampe
  • Energieriegel und Verpflegung für den ganzen Tag

  • Kletterschuhe CHF 20.–
  • Klettergurt CHF 30.–
  • Helm CHF 30.–
  • Abseilgerät CHF 20.–

FAQ

Die Galtigentürme sind vier Felstürme am Galtigengrat des Pilatus oberhalb der Mattalp. Sie bieten zusammen 11 Seillängen Genusskletterei auf griffigem Kalk, von Grad 3a bis 4c. Der SAC bezeichnet sie als «die wohl beliebteste Kletterroute am Pilatus» – ein absolutes Muss für alle, die das Mehrseillängenklettern am Luzerner Hausberg erleben wollen.

Die Route verteilt sich auf vier Türme mit kontinuierlich steigender Schwierigkeit. Turm I bewegt sich im Grad 3a–3b, Turm IV erreicht als schwerster Turm 4c an der Verschneidung. Alle Türme sind mit Bohrhaken gut eingerichtet, kein zusätzliches Sicherungsmaterial nötig. Wer die anspruchsvollsten Passagen meiden will, kann jeden Turm auf der Grasseite umgehen und die Schwierigkeit unter dem 3. Grad halten.

Ja – nach jedem Turm besteht die Möglichkeit, auf einfaches Grasgelände auszusteigen und die Tour zu verlassen oder fortzusetzen. Das macht die Galtigentürme ideal für alle Niveaus: Einsteiger geniessen die ersten zwei Türme, Erfahrenere steigen alle vier durch.

Die Eselwand ist der alpine Wanderweg (T5) vom vierten Galtigenturm auf den Pilatus Kulm (2’118 m). Er ist diskret blau markiert und führt durch grasdurchsetztes Felsgelände direkt auf die Aussichtsplattform des Pilatus. Von hier aus nehmen wir die Bahn zurück ins Tal.

Wir fahren mit der Pilatusbahn (Zahnradbahn) von Alpnachstad bis zur Mittelstation Ämsigen hinauf. Das Ticket kostet ca. CHF 25 einfach mit Halbtax. Die Rückfahrt ab Pilatus Kulm – entweder mit der Zahnradbahn nach Alpnachstad oder der Luftseilbahn nach Kriens – kostet ca. CHF 37.50 mit Halbtax. Tickets sind nicht inbegriffen und werden selbst gelöst.

Mai bis Oktober, bei trockenem Kalk. Der Kalk am Pilatus kann bei Nässe rutschig und gefährlich werden – die Tour wird nur bei trockenen Verhältnissen durchgeführt. Im Herbst ist das Gebiet besonders schön: klare Luft, gute Fernsicht, wenig Betrieb.

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