Dammastock Hochtour über Belvedere Rhonegletscher mit Bergführer

Wer den höchsten Gipfel der Zentralschweiz besteigen möchte, ohne dafür Felsklettern zu müssen, ist auf dem Normalweg über den Rhonegletscher goldrichtig. Wir starten beim Hotel Belvedere auf dem Furkapass, betreten direkt den weitläufigen Rhonegletscher und wandern in stetig ansteigender Spur, vorbei an einer Spaltenzone auf rund 2700 m, in einem grossen Linksbogen zum Gipfel auf 3630 m. Technisch ist die Tour einfach, dafür verlangt die schiere Länge der Gletscherwanderung Ausdauer und eine gute Portion Geduld, belohnt wird man mit einem der weitesten Rundblicke der Zentralschweizer Alpen.

  • 15.06.2026 – 30.09.2026
  • 1 Tag
  • Obergoms VS, Schweiz
  • 2-8 Teilnehmende

Jetzt Buchen

CHF 590.00

Davide Guzzardi
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Beschreibung

Impressionen

Anforderungen

Technik

Hochtouren Erfahrung

Der Normalweg führt praktisch durchgehend über flaches bis mässig ansteigendes Gletschergelände, ohne Kletterpassagen. Einzig die Spaltenzone auf rund 2700 m verlangt konzentrierte Spurwahl. Sicherer Umgang mit Steigeisen und das Gehen am Seil genügen als technische Voraussetzung.

Kondition

Ausdauer

Die Tour ist konditionell die eigentliche Herausforderung: Mit rund 1350 Höhenmetern und einer sehr langen Strecke über den weitläufigen Rhonegletscher rechnen wir mit 7 bis 9 Stunden Gehzeit für Auf- und Abstieg zusammen. Eine sehr gute Grundkondition und Ausdauer für einen langen Gletschertag sind notwendig.

Programm

Zustieg zum Rhonegletscher Vom Hotel Belvedere umgehen wir das noch geschlossene Souvenirgeschäft und betreten den Rhonegletscher nördlich der Rhonequelle, wo wir Steigeisen anlegen und uns anseilen.

Gletscherwanderung zum Gipfelanstieg Wir folgen dem Gletscher in überwiegend flachem Gelände Richtung Norden, queren die Spaltenzone auf rund 2700 m und erreichen auf etwa 3000 m den Beginn des eigentlichen Gipfelanstiegs.

Gipfelanstieg In einem grossen Linksbogen über Nordost nach Ost steigen wir in gleichmässiger Steigung zum Gipfel auf 3630 m auf.

Abstieg Über dieselbe Route kehren wir zum Hotel Belvedere zurück.

Weitere Infos

Infos

  • IFMGA-zertifizierter Bergführer
  • Tourenvorbereitung, Routenbesprechung und Wetterkonsultation
  • Seilschaft 1:1 bis 1:2
  • Gruppenmaterial

  • An- und Abreise
  • Getränke und Mahlzeiten
  • Persönliche Ausrüstung
  • Versicherungen
  • Alles was nicht unter «Inklusive» angegeben ist

Bekleidung / Ausrüstung

  • Hardshell-Jacke und -hose (wind- und wasserdicht)
  • Warme Mittellage (Fleece oder Primaloft-Jacke)
  • Thermounterwäsche (Merino oder Synthetik)
  • Tourenhandschuhe und leichte Kletterhandschuhe
  • Mütze und Sturmhaube
  • Sonnenschutzbrille (Kategorie 3-4)

  • Bergschuhe (steigeisenfest, klettertauglich)
  • Steigeisen (10- oder 12-Zacken, Antistollplatten)
  • Eispickel
  • Klettergurt
  • Helm
  • 2-3 Schraubkarabiner
  • Bandschlingen 60 cm und 120 cm (je 2)#
  • Teleskopstöcke

  • Sonnencreme und Lippenpflege (Gletscherreflexion auf 3’000 m erheblich)
  • Trinkflasche und Thermosflasche
  • Rucksack 25-35 l
  • Stirnlampe mit frischen Batterien
  • Energieriegel und Verpflegung
  • Fotoapparat, Powerbank

  • Eispickel CHF 50.-
  • Steigeisen CHF 50.-
  • Helm CHF 30.-
  • Klettergurt CHF 30.-

FAQ

Die Route über Belvedere und den Rhonegletscher ist technisch einfach und ohne Kletterpassagen, dafür konditionell durch die schiere Länge fordernd. Die Ostkante hingegen bietet anspruchsvolle Felskletterei im III. Grad und wird von uns als Zweitagestour mit Hüttenübernachtung geführt.

Erste Erfahrung im Gletschergehen ist von Vorteil, technisch ist die Route aber auch für Personen mit wenig Vorerfahrung geeignet, sofern die Kondition für einen langen Tag stimmt.

Die Distanz über den weitläufigen Rhonegletscher sowie die vielen Höhenmeter summieren sich zu einer sehr langen Gletscherwanderung mit 7 bis 9 Stunden Gehzeit, das verlangt vor allem Ausdauer.

Ja, bis in den Juni hinein lässt sich der Dammastock über dieselbe Route auch mit Tourenski besteigen, sprich uns bei Interesse gerne darauf an.

Auf rund 2700 m gibt es eine bekannte Spaltenzone, die wir mit angepasster Spurwahl konzentriert und sicher durchqueren.

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