Erste Tourenerfahrungen vorhanden. Sicherer Umgang mit Steigeisen und Pickel

Das Weissmies ist mit 4017 m ü. M. einer der beeindruckenden Viertausender der Walliser Alpen und bietet eine der klassischen Überschreitungen im Schweizer Hochgebirge. Diese anspruchsvolle Hochtour führt uns über den exponierten Südgrat hinauf zum Gipfel und anschliessend über den spannenden Nordgrat wieder hinab. Die Route gilt als eine der schönsten und ausgesetztesten Grattouren der Walliser Alpen. Nach der Überschreitung des Weissmies können wir noch den Lagginhorn-Grat bestaunen, bevor wir zurück zur Hohsaas-Bergstation gelangen. Ein «Must Do» für begeisterte Hochtourengeher der Alpen!
CHF 995.00

Die majestätische Weissmies Überschreitung zählt zu den begehrtesten alpinistischen Zielen der Walliser Alpen. Das Weissmies, mit seinen 4017 m, einer der imposanten Viertausender der Mischabelgruppe, erhebt sich stolz zwischen dem Saastal im Westen und dem südlichen Simplongebiet. Es bildet zusammen mit seinen Nachbargipfeln Lagginhorn und Fletschhorn das bekannte Dreigestirn, das Herzstück dieser beeindruckenden Alpenregion.
Besondere Berühmtheit erlangte das Weissmies durch seine ausgezeichnete Zugänglichkeit und die spektakuläre Überschreitungsmöglichkeit, die sowohl alpintechnisch anspruchsvolle Elemente als auch unvergessliche Panoramablicke bietet. Die Tour führt vom Südgrat zum Gipfel und über die Westflanke wieder hinab – eine Route, die zu den schönsten Grattouren der Walliser Alpen gehört und einen Traum für ambitionierte Alpinisten darstellt. Der Aufstieg über den Südgrat beinhaltet abwechslungsreiche Blockkletterei im zweiten bis dritten Schwierigkeitsgrad, gefolgt von einem eleganten Firngrat zum Gipfel, während der Abstieg durch die imposante, von Gletscherspalten geprägte Westflanke erfolgt.
Good to know: Bemerkenswert ist die spezielle Lage des Weissmies, die bei klarem Wetter eine spektakuläre Aussicht über die Oberitalienischen Seen und die Po-Ebene garantiert. Dank der Seilbahn von Saas-Grund via Kreuzboden nach Hohsaas ist der Berg besonders gut erschlossen und gehört deshalb zu den beliebtesten Viertausendern der Alpen.
Die zweitägige Überschreitung des Weissmies beginnt typischerweise mit dem Aufstieg zur Almagellerhütte, die in idyllischer Lage auf uns wartet. Am Nachmittag des ersten Tages besteht die Möglichkeit, in Bergschuhen im schönen Granit um die Hütte zu klettern und sich auf die Tour einzustimmen, oder Hochtouren Übungen wie Spaltenrettung oder Seiltechnik durchzuführen. Der zweite Tag bringt uns zum Zwischbergenpass und von dort über den Südgrat, begleitet von einem spektakulären Sonnenaufgang, hinauf zum Gipfel. Als Alternative kann je nach Verhältnissen auch der etwas anspruchsvollere Rotgrat (SW-Grat) gewählt werden.
Der Abstieg führt durch beeindruckende Gletscherbrüche hinunter zur Bergstation Hohsaas, von wo aus wir knieschonend mit der Seilbahn ins Tal gelangen können – ein perfekter Abschluss für unsere hochalpine Unternehmung. Komm mit auf diese Tour der Superlative!
Erste Tourenerfahrungen vorhanden. Sicherer Umgang mit Steigeisen und Pickel
Kondition für Hochtouren mit rund 1000hm Aufstieg und Abstieg in gemütlichem Tempo (~300hm/h)
Treffpunkt in Saas Allmagell, Furgstalden. Auf die Bahnfahrt folgt ein attraktiver Aufstieg zur wunderbar gelegenen Almagellerhütte, wofür wir etwa 2,5 Stunden benötigen. Dort findet eine Tourenbesprechung statt, bei der wir unsere Taktik, das Verhalten am Seil und die Sicherheitsstandards durchgehen. Eventuell besteht sogar noch die Gelegenheit, die lohnende Tour über die Dri Horlini, gleich hinter der Hütte, zu klettern oder unterschiedliche Gletscherübungen durchzuführen. Den Tag lassen wir mit einem gemütlichen Hüttenabend ausklingen.
Am zweiten Tag brechen wir mit dem aufgehenden Licht auf und steigen über den S-Grat (WS) im Fels und Firn auf den Weissmies (4017 m), wofür wir etwa 4 Stunden benötigen. Anschliessend steigen wir über die imposante Nordflanke zum Berghotel Hohsaas (3101 m) ab. Den Abschluss unserer Tour bildet die Bahnfahrt hinunter nach Saas-Grund.
Die gemütliche Almagellerhütte der SAC-Sektion Niesen liegt auf 2’894 Metern Höhe an der sonnigen Südseite des über 4’000 Meter hohen Weissmies. Als beliebter Stützpunkt für Alpinisten, Kletterer und Weitwanderer bietet die Hütte 120 komfortable Schlafplätze und fasziniert mit einem Panoramablick auf die Mischabelgruppe sowie neun weitere Viertausender. Der idyllische, rund dreieinhalbstündige Zustieg führt ab Saas-Almagell durch lichte Lärchenwälder und das wildromantische Almagellertal, wobei sich der Weg über den erlebnisreichen Hängebrückenweg ab Furggstalden abkürzen lässt. Die gastfreundliche Unterkunft dient zudem als ideales Basislager für die spektakuläre Besteigung des Weissmies-Südgrates oder für anspruchsvolle Passüberquerungen.

Der Weissmies ist 4017 m hoch
die Besteigung des Weissmies über den S-Grat wird von der Führerliteratur mit dem Schwierigkeitsgrad «WS» angegeben. WS steht für «wenig schwierig» in der alpinen Schwierigkeitsskala.
Dies bedeutet, dass die Route einige technische Passagen enthält, aber insgesamt für Bergsteiger mit grundlegender alpiner Erfahrung machbar ist. Die Route beinhaltet leichte Fels- und Firnpassagen.
Über den Südgrat von der Allmagellerhütte sind es ca. 1300 m im Aufstieg.
Ja, der Weissmies kann als Skitour bestiegen werden, allerdings über die Weissmieshütte oder der Bergstation Hohsaas. Die Tour ist technisch schwierig und entspricht der Schwierigkeit ZS+ der Skitourenskala vom SAC. Wir bieten diese Tour üblicherweise im Frühjahr an (April bis Juni), wenn die Schneedecke stabilisiert ist. Diese Tour kannst du hier Anfragen: Kontakt
Die beste Periode für die Besteigung des Weissmies liegt generell zwischen Mitte Juli und Mitte September.