Sehr gute Steigeisenkompetenz zwingend. Erfahrung auf steilem Firn und Blankeis bis 45°. Schwindelfreiheit auf schmalen Firngräten – z.B. Castor. Routine mit Pickel und Seilschaft auf gespaltenem Gletschergelände. Keine Einsteigertour.

Die Spaghetti Tour ist eine der legendärsten Mehrtages-Skitouren der Alpen. Zehn Viertausender reihen sich wie Perlen auf einer Schnur – vom Breithorn am Klein Matterhorn über Castor, Pyramide Vincent und Parrotspitze bis zur Zumsteinspitze auf 4’563 m. Die Route verläuft grösstenteils auf der italienischen Südseite des Monte-Rosa-Massivs. Übernachtet wird in italienischen Hütten, alle über 3’000 m gelegen – wo abends traditionell ein Teller Pasta auf den Tisch kommt. Daher der Name. Die Spaghetti Tour ist keine Einsteigertour. Sie verlangt ausgezeichnete Steigeisenkompetenz, Erfahrung auf steilem Firn und Gletschergelände bis 45° Neigung, und die Kondition für täglich 6–8 Stunden am Berg. Für Routinierte ist sie ein absolutes Highlight.
CHF 2'380.00

Nirgendwo sonst in den Alpen lassen sich in einer Woche so viele Viertausender besteigen wie im Monte-Rosa-Massiv. Die Spaghetti Tour nutzt genau das: Sie verbindet die Gipfel des Massivs auf einer logischen, eleganten Linie, die auf der Südseite der Walliser Alpen von Zermatt bis tief ins Aostatal führt. Jeder Tag bringt neue Gipfel, neue Perspektiven, neue Hütten. Jeden Abend gibt es Pasta – und wer nach der letzten Abfahrt zum Rotenboden die Gornergratbahn nimmt und tief im Sitz versinkt, weiss: Das war eine grosse Woche.
Die zehn Gipfel der Tour umfassen, je nach Verhältnissen und Kondition: Breithorn (4’164 m), Castor (4’228 m), Pyramide Vincent (4’215 m), Balmenhorn (4’167 m), Vincentpyramide (4’215 m), Passo del Naso (4’100 m), Parrotspitze (4’432 m), Signalkuppe (4’554 m), Zumsteinspitze (4’563 m) und wahlweise die Nordend-Traverse. Die Reihenfolge und die genaue Auswahl hängen von Wetter, Schnee und Kondition ab – wir kommunizieren das täglich offen und entscheiden gemeinsam.
Übernachtet wird in fünf Hütten, alle über 3’000 m. Jede hat ihren eigenen Charakter:
Der fünfte und letzte Gipfeltag ist der eindrücklichste. Von der Margheritahütte steigen wir zur Zumsteinspitze (4’563 m) auf – dem höchsten Punkt der Tour, mit dem berauschenden Tiefblick in die Ostwand des Monte Rosa und auf das mehr als 3’000 m tiefer gelegene Macugnaga. Von hier führt die Abfahrt über den riesigen Grenzgletscher, vorbei an der eisgepanzerten Nordwand des Lyskamm zur Monte-Rosa-Hütte. Tags darauf die Gornergratbahn zurück nach Zermatt.
Sehr gute Steigeisenkompetenz zwingend. Erfahrung auf steilem Firn und Blankeis bis 45°. Schwindelfreiheit auf schmalen Firngräten – z.B. Castor. Routine mit Pickel und Seilschaft auf gespaltenem Gletschergelände. Keine Einsteigertour.
Aussergewöhnliche Ausdauer für täglich 6–8 Stunden Gehzeit und 500–1'200 Hm Aufstieg. Mehrtägige Akklimatisation auf über 3'500 m entscheidend. Schlafahöhen über 3'000 m während der gesamten Tour.
Aufstieg Breithorn: ca. 300 Hm – Abstieg: ca. 1’200 Hm – Gehzeit: ca. 5 Std.
Mit der Seilbahn zum Klein Matterhorn, Skier anlegen, anseilen. Das Breithorn ist die Eingehtour der Woche – technisch einfach, ideal zur Akklimatisation. Abstieg auf Ski zur Rifugio Guide d’Ayas auf der italienischen Seite.

Aufstieg: ca. 850 Hm – Gehzeit: ca. 6–7 Std.
Der schmale Firngrat am Castor ist die erste technische Herausforderung der Tour. Schwindelfreiheit und Trittsicherheit sind hier gefragt. Nach dem Gipfel Abstieg zur Sella-Hütte.

Aufstieg: ca. 750 Hm – Gehzeit: ca. 6–8 Std.
Je nach Kondition und Wetter besteigen wir Pyramide Vincent, Balmenhorn und Passo del Naso. Abstieg zur Rifugio Mantova.

Aufstieg: ca. 1’200 Hm – Gehzeit: ca. 7–8 Std.
Der konditionell längste Tag. Über Parrotspitze auf die Signalkuppe und direkt in die Capanna Margherita – die höchste bewirtschaftete Hütte Europas. Nacht auf 4’554 m.

Aufstieg: ca. 500 Hm – Abstieg: ca. 2’200 Hm – Gehzeit: ca. 6 Std.
Letzter Gipfeltag. Zumsteinspitze, Tiefblick auf Macugnaga, lange Abfahrt über den Grenzgletscher zur Monte-Rosa-Hütte. Danach Aufstieg zum Rotenboden, Gornergratbahn nach Zermatt. Heimreise ab ca. 16:00 Uhr.


Das stattliche Rifugio Quintino Sella al Felik liegt auf einer stolzen Höhe von 3’585 Metern auf einem spektakulären Felsbalkon auf der italienischen Südseite des Monte-Rosa-Massivs. Die vom Club Alpino Italiano betriebene Schutzhütte bietet rund 140 Bergsteigern Platz und fasziniert mit einem weiten Panorama auf die umliegenden Eisriesen. Als fester Bestandteil der berühmten Walliser „Spaghettirunde“ dient der hochalpine Stützpunkt als ideales Sprungbrett für die Besteigung von Castor und Pollux sowie für die anspruchsvolle Überschreitung des Lyskamms. Der dreistündige Zustieg – beispielsweise ab dem Colle della Bettaforca im Gressoneytal – führt über einen ausgesetzten, aber hervorragend mit Fixseilen und Holzstegen gesicherten Gratabschnitt, der alpine Erfahrung verlangt.

Das komfortable Rifugio Città di Mantova liegt auf einer beeindruckenden Höhe von 3’498 Metern direkt am Rande des Garstelet-Gletschers auf der italienischen Südseite des Monte-Rosa-Massivs. Der moderne und geräumige Stützpunkt im Aostatal bietet rund 100 bis 120 Bergsteigern Platz und verwöhnt seine Gäste mit herzlicher Gastfreundschaft sowie erstklassiger regionaler Küche. Die Schutzhütte gilt als exzellentes Basislager für die Besteigung legendärer Viertausender wie der Vincent-Pyramide, der Dufourspitze oder des Lyskamms und dient zudem als wichtiger Etappenort auf dem Weg zur berühmten Capanna Margherita. Dank der Seilbahnverbindung zur Station Punta Indren lässt sich die Hütte über eine gletscherübergreifende Route in einer vergleichsweise kurzen, rund einstündigen Hochtour erreichen.

Die Margheritahütte steht nicht neben dem Gipfel der Signalkuppe – sie steht auf ihm. 1893 eingeweiht und nach Königin Margherita von Italien benannt, ist sie die höchste bewirtschaftete Berghütte Europas und bietet auf engstem Raum alles, was man auf 4’554 m braucht: ein Bett, ein warmes Abendessen und eine Aussicht, die keine andere Hütte der Alpen übertrifft. Wer hier übernachtet, muss mit Höhenkopfschmerzen rechnen – und bekommt dafür einen Sonnenaufgang, den man nicht vergisst.

Die Spaghetti Tour ist eine anspruchsvolle Hochtour im Monte Rosa-Gebiet, bei der Alpinisten in etwa fünf Tagen über mehrere 4000er-Gipfel hochtouren. Die Route führt von Zermatt zum Klein Matterhorn, über Gipfel wie das Breithorn, Castor, Vincentpyramide, Parrotspitze und Signalkuppe zur Zumsteinspitze. Die Tour bietet atemberaubende Ausblicke, alpine Herausforderungen und endet mit dem Abstieg über den Grenzgletscher zur Monte-Rosa-Hütte und schliesslich zurück nach Zermatt.
Je nach Verhältnissen und Kondition sind bis zu 10 Viertausender möglich: Breithorn, Castor, Pyramide Vincent, Balmenhorn, Passo del Naso, Parrotspitze, Signalkuppe, Zumsteinspitze und wahlweise weitere. Die Reihenfolge und Auswahl werden täglich in Absprache mit dem Bergführer festgelegt.
Die Spaghetti Tour ist ausdrücklich keine Einsteigertour. Vorausgesetzt werden: mehrjährige Skitourenerfahrung, sehr gute Steigeisenkompetenz auf steilem Firn und Blankeis bis 45°, Schwindelfreiheit auf schmalen Firngräten (z.B. Castor), solide Gletscherkenntnisse und die Kondition für täglich 6–8 Stunden am Berg auf über 3’000 m Höhe.
Auf den engen Firngräten und in den Spaltenzonen des Monte-Rosa-Massivs ist Effizienz und Sicherheit mit grossen Gruppen kaum zu gewährleisten. Mit maximal 3 Teilnehmern pro Bergführer bleibt die Seilschaft kompakt, das Tempo hoch und die Sicherheit optimal.
Die beste Periode für eine Spaghetti Tour ist in der Hochsaison für Hochtouren, also zwischen Juli und September. Es kann aber auch eine Durchführung im Winter im Skitouren Format angeboten werden.