Hochtouren Erfahrung notwendig, Kletterstellen bis II+ UIAA

Der Piz Bernina ist mit 4049 m ü. M. der höchste Berg der Ostalpen und Graubündens und der einzige Viertausender dieser Alpenregion. Diese klassische Hochtour führt uns über den berühmten Biancograt (auch «Himmelsleiter» genannt) und gilt als eine der schönsten und anspruchsvollsten Grattouren der Alpen. Anschliessend überqueren wir noch den Piz Palü bevor wir zurück zur Diavolezza gelangen. Ein «Must Do» für begeisterte Hochtourengeher der Alpen!
CHF 2'390.00

Die majestätische Kombination aus Piz Bernina und Piz Palü zählt zu den begehrtesten, alpinistischen Zielen der Ostalpen. Der Piz Bernina, mit seinen 4049 m, der einzige Viertausender dieser Alpenregion, erhebt sich imposant zwischen Pontresina im Engadin und dem italienischen Val Malenco. Er bildet zusammen mit seinen Nachbargipfeln Piz Palü (3899 m), Piz Morteratsch (3751 m), Piz Roseg (3935 m) und Bellavista das Herzstück der Berninagruppe.
Besondere Berühmtheit erlangte der Piz Bernina durch den spektakulären Biancograt (Crast‘ Alva), eine elegante, nach Norden abfallende Firnschneide, die auch als «Himmelsleiter» bezeichnet wird. Diese Route gehört zu den schönsten Eisgraten der Alpen und stellt einen Traum für ambitionierte Alpinisten dar. Der Bernina besteht aus drei Gipfeln, wobei der mittlere mit 4049 m der höchste ist. Der südlich gelegene Gipfel La Spedla (4018 m) markiert die Staatsgrenze zwischen Schweiz und Italien, während der Hauptgipfel vollständig auf Schweizer Gebiet liegt. Der Nordgipfel (3993 m), auch Pizzo Bianco oder Piz Alv genannt, bildet den Endpunkt des berühmten Biancograts.
Good to know: Geologisch bemerkenswert ist die Tatsache, dass über den Piz Bernina die europäische Wasserscheide zwischen dem Schwarzen Meer und dem Mittelmeer verläuft. Auf der Nordostseite des Berges erstreckt sich der Morteratschgletscher und auf der Nordwestseite der Tschiervagletscher, die beide über den Inn zur Donau entwässern. Die südliche italienische Seite wird vom Vedretta di Scerscen Superiore dominiert, der über den Mallero zur Adda fliesst.
Der Name «Bernina» hat historische Wurzeln und leitet sich vermutlich vom Personennamen Bernini ab, einem häufigen Familiennamen in Oberitalien. Bernini hiess der Besitzer der heutigen «Alp da Buond» im Nordwesten des Passo del Bernina. Die Erstbesteigung des Piz Bernina erfolgte bereits 1850 durch den Vermesser Johann Wilhelm Coaz mit Jon und Lorenz Ragut Tscharner über eine heute nicht mehr übliche Route durch das Labyrinth des Morteratschgletschers und über den Ostgrat.
Die dreitägige Überschreitung von Piz Bernina und Piz Palü beginnt typischerweise an der Tschierva-Hütte (2584 m) im Val Roseg. Von dort führt der Weg über die Fuorcla Prievlusa zum berühmten Biancograt und weiter zum Gipfel des Piz Bernina. Nach der Übernachtung im Rifugio Marco e Rosa (3609 m) folgt die Überschreitung des Piz Palü mit seinen drei markanten Gipfeln. Der Piz Palü, bekannt für seine elegante Silhouette und die eindrucksvolle Nordwand, bietet eine abwechslungsreiche Kletterei über Fels, Firn und Eis, bevor der Abstieg über den Morteratschgletscher erfolgt.
Diese anspruchsvolle Kombination erfordert solide Erfahrung im Hochgebirge, sicheres Steigeisengehen und Kenntnisse der Spaltenbergung. Die technischen Schwierigkeiten im Fels erreichen bis zu Grad III am Biancograt und am Spallagrat. Für erfahrene Alpinisten bietet diese Tour nicht nur sportliche Herausforderung, sondern auch ein unvergessliches Panorama über die gesamte Berninagruppe, das Engadin und die angrenzenden italienischen Regionen – ein alpinistischer Höhepunkt, der zu den grossen Klassikern des Alpinismus zählt. Komm mit auf diese Tour der Superlativen!
Hochtouren Erfahrung notwendig, Kletterstellen bis II+ UIAA
Gute Kondition für lange Tagestouren von bis zu 12 Std.
Unsere Tour beginnt in Pontresina im Engadin mit dem Aufstieg zur Tschierva-Hütte (2584 m) im Val Roseg. Diese Hütte dient uns als idealer Ausgangspunkt für die Besteigung des Piz Bernina über den legendären Biancograt.
Der zweite Tag führt uns über die Fuorcla Prievlusa zum berühmten Biancograt (Crast‘ Alva). Dieser atemberaubende, nach Norden abfallende Firngrat gilt als eine der schönsten Eisgraten der Alpen und wird auch als «Himmelsleiter» bezeichnet. Die Route führt über den Piz Alv (3993 m) und weiter über teils anspruchsvolle Felspassagen (Schwierigkeit III) zum Hauptgipfel des Piz Bernina (4049 m).
Nach der Gipfelbesteigung steigen wir über den Spallagrat (Normalweg) zum Rifugio Marco e Rosa (3609 m) ab, wo wir übernachten werden.
Am dritten Tag steht die Überschreitung des Piz Palü mit seinen drei Gipfeln (Hauptgipfel 3899 m) auf dem Programm. Dieser elegant geschwungene Berg mit seiner markanten Nordwand bietet eine kombinierte Kletterei über Fels, Firn und Eis. Die Überschreitung führt entlang des Ostgrats und über alle drei Gipfel des Palü, bevor wir den Abstieg über den Morteratschgletscher vornehmen.
Die markante Tschiervahütte der SAC-Sektion Bernina liegt auf 2’583 Metern Höhe an der Flanke des Tschiervagletschers inmitten der majestätischen Berninagruppe in Graubünden. Der gelungene Bau kombiniert eine traditionelle Steinhütte mit einem modernen, kubischen Anbau und empfängt Alpinisten sowie Bergwanderer in einer gemütlichen Atmosphäre mit hellem Holz und grossen Panoramafenstern. Die Unterkunft gilt als der strategische Ausgangspunkt für die Erfüllung grosser Bergsteigerträume, allen voran für die Besteigung des Piz Bernina über den legendären Biancograt. Der rund dreieinhalbstündige Zustieg ab Pontresina führt durch das malerische Val Roseg und lässt sich für ein besonders romantisches Erlebnis im ersten Abschnitt bequem per Mountainbike oder Pferdekutsche abkürzen.

Das spektakuläre Rifugio Marco e Rosa liegt auf einer Höhe von 3’597 Metern auf einer exponierten Felsschulter unweit der Schweizer Grenze im Herzen der Berninagruppe. Als höchstgelegene Schutzhütte der italienischen Lombardei bietet der modernisierte Stützpunkt des Club Alpino Italiano (CAI) Platz für rund 60 Alpinisten inmitten einer monumentalen Kulisse aus ewigem Eis. Die Hütte ist ein unverzichtbarer Etappenort bei der Überschreitung des Piz Palü oder nach dem Meistern des legendären Biancogrates und dient gleichzeitig als direktes Sprungbrett für den Gipfelsturm auf den Piz Bernina. Aufgrund der extremen Höhenlage erfordert der anspruchsvolle Zustieg – etwa von der Schweizer Diavolezza über den gletscherreichen Fortezzagrat

Der Piz Bernina ist 4048 m hoch
Die Hochtour über den Biancograt auf den Piz Bernina gilt als anspruchsvoll und wird in Führerliteratur mit folgenden Schwierigkeitsgraden bewertet:
Über den Biancograt von der Tschiervahütte sind es ca. 1500 m im Aufstieg. Weitere 500 m Abstieg werden verlangt um zur Hütte Marco e Rosa zu gelangen.
Ja, der Piz Bernina kann als Skitour bestiegen werden, allerdings nicht über den technisch schwierigen Biancograt, sondern über die Südseite des Berges. Der ideale Ausgangspunkt ist das Rifugio Marinelli-Bombardieri auf italienischer Seite, das im Frühjahr (meistens ab März/April) bewirtschaftet wird. Diese Hütte kann beispielsweise von der Coazhütte über den Piz Sella erreicht werden. Wir bieten diese Tour üblicherweise im Frühjahr an (April bis Juni), wenn die Schneedecke stabilisiert ist
Die Abfahrt erfolgt meist über die Aufstiegsroute oder bei günstigen Verhältnissen über alternative Routen je nach Schneelage. Diese Tour kannst du hier Anfragen: Kontakt
Die beste Periode für die Besteigung des Piz Bernina liegt generell zwischen Mitte Juli und Mitte September. Für die klassische Hochtour über den Biancograt gilt:
Für die Skitour auf den Piz Bernina: