Klettererfahrung bis 5c+ im Nachstieg. Erste Mehrseillängen-Erfahrung von Vorteil. Erfahrung im Abseilen.

Das Gross Bielenhorn (3’206 m) ist das grösste und höchste der Bielenhörner im Sidelengebiet am Furkapass – und der Südostgrat seine schönste Route. Kompakter Urner Granit, eine logische Gratkletterei im 5c+ Bereich und ein Panorama, das den kompletten Bogen von Galenstock bis Dammastock zeigt. Wir führen diese Tour als Tagestour ab dem Parkplatz Sidelenbach – mit optionalem Kaffeestopp auf der Sidelenhütte, die auf dem Zustieg liegt. Das Gross Bielenhorn ist im Sidelengebiet das anspruchsvollste der zwei Bielenhörner und bietet mehr Länge und mehr Exposition als das benachbarte Chli Bielenhorn und dessen Schildkrötengrat.
CHF 750.00

Das Sidelengebiet am Furkapass ist für Kenner eine der dichtesten und schönsten Kletterregionen der Zentralschweiz – mit dem Galenstock und seinen verschiedenen Routen als bekanntestem Ziel, dem Gletschhorn, dem Chli Bielenhorn und dem Gross Bielenhorn als weiteren Highlights. Wer alle kennt, weiss: Das Gross Bielenhorn sticht heraus. Es ist grösser, höher, exponierter – und der Südostgrat ist entsprechend länger und aussichtsreicher als die Nachbarrouten.
Der Einstieg liegt gut sichtbar im unteren Bereich des Grats, nach einem Zustieg neben den Kamelen, das Wahrzeichen oberhalb der Sidelenhütte. Die Kletterei folgt dem Grat konsequent nach oben: griffiger Granit, strukturreich, warm im Hochsommer. Die Schwierigkeiten liegen überwiegend im 5b Bereich, einzelne stellen kommen auf den 5c+ Grad. Die Route ist gesichert, gelegentlich können aber Friends versenkt werden. Nach dem Gipfel seilt man erstmals ab zu einem kleinen Podest, bevor man durch eine Lücke wandert und erneut die eingerichteten Abseilstellen zurück zum Wandfuss benutzt.
Das Panorama vom Gipfel des Gross Bielenhorns zeigt die ganze Wucht des Sidelengebiets: Galenstock und seinen Grat nebenan, das Gletschhorn dahinter, den Sidelengletscher tief unten, und weit weg im Norden die vergletscherten Flanken des Susten- und Dammahorns.
Die Sidelenhütte liegt auf dem Zustieg und ist ein natürlicher Zwischenstopp: frischer Kaffee, hausgemachte Wähen, ein kurzes Ausruhen vor dem Einstieg. Oder ein Panaché nach einer gelungenen Tour im besten Urner Granit!
Klettererfahrung bis 5c+ im Nachstieg. Erste Mehrseillängen-Erfahrung von Vorteil. Erfahrung im Abseilen.
Gute Grundkondition für Zustieg ca. 700 Hm (2.5 Std.), Kletterzeit ca. 4-6 Std. Gesamtzeit ca. 8-10 Std.
Kletterroute: Südostgrat Gross Bielenhorn, ZS, 5c+ Einstieg: ca. 2’680 m ü. M. Zustieg: ca. 700 Hm / 2.5 Std. Kletterzeit: ca. 4-5 Std. Abstieg: ca. 2 Std. Gesamtzeit: ca. 8-10 Std.
Treffpunkt ist früh morgens am Parkplatz Sidelenbach an der Furkapassstrasse. Der Zustieg führt über das Hochmoor und den Moränenrücken zur Sidelenhütte – optionaler Kaffeestopp. Dann weiter auf schmalem Pfad zum Wandfuss des Südostgrats.
Am Einstieg: Gurt anlegen, Helm auf, einbinden. Der Grat führt konsequent aufwärts auf kompaktem, warmem Granit. Gut lesbare Linie, eingerichtete Stände, Stellen bis 5c+ im griffigen Fels. Nach dem Gipfel eingerichtete Abseilstellen.
Anreise: Mit dem Postauto ab Andermatt oder Gletsch bis Haltestelle Sidelenbach. Mit dem Auto über den Furkapass, Parkplatz beim Hotel Furkablick oder Sidelenbach.
Das Gross Bielenhorn (3’206 m) ist der höchste Gipfel der Bielenhörner im Sidelengebiet am Furkapass, Uri. Es ist das grösste und anspruchsvollste der drei Bielenhorn-Kletterziele im Gebiet. Der Südostgrat ist eines der schönsten Route.
Das Gross Bielenhorn (3’206 m) ist höher, der Südostgrat länger und die Schwierigkeiten etwas grösser (bis 5c+). Das Chli Bielenhorn (2’938 m) via Schildkrötengrat ist kürzer und technisch einfacher (bis 5b). Beide Touren starten vom gleichen Ausgangspunkt (Sidelenbach) und lassen sich gut kombinieren, wenn man eine Übernachtung auf der Sidelenhütte verbringt.
Ja. Die Sidelenhütte (2’708 m) liegt direkt auf dem Zustiegsweg zum Gross Bielenhorn und ist ein natürlicher Rastpunkt. Kaffee, Wähen und kurze Pause – dann weiter zum Wandfuss.
Juli bis September. Bei Frühsommerbegehungen können Schneereste im Zustieg und auf dem Grat vorhanden sein. Der Granit trocknet nach Regen rasch ab. Frühstart wichtig wegen möglicher Nachmittagsgewitter am Furkapass.