Dom Hochtour

Dom Berg

Der Dom ist mit seinen 4545 m über dem Meeresspiegel der höchste Berg, der vollständig auf Schweizer Boden steht. Er thront eindrucksvoll zwischen Saas Fee im Saastal und Randa im Mattertal und bildet gemeinsam mit dem Täschhorn und der Lenzspitze das imposante Mischabel-Massiv in den Walliser Alpen.

Bergsteiger können den Gipfel über den Normalweg erreichen, der von Randa zur Domhütte und weiter übers Festijoch führt. Obwohl technisch nicht besonders anspruchsvoll, stellt diese Hochtour aufgrund ihrer beachtlichen Länge dennoch eine Herausforderung dar.

  • 20.06.2026 – 20.09.2026
  • 2 Tage
  • Saas-Fee, Schweiz
  • 1-2 Teilnehmende

Jetzt Buchen

CHF 990.00

Wunschzeitraum

Dauer: 2 TageMöglich: 20.06.2026 – 20.09.2026; 20.06.2027 – 20.09.2027; 20.06.2028 – 20.09.2028; 20.06.2029 – 20.09.2029; 20.06.2030 – 20.09.2030
Davide Guzzardi
Fragen? Davide hilft gerne weiter
Beschreibung

Impressionen

Anforderungen

Technik

Hochtouren Erfahrung

Hochtouren Erfahrung vorhanden. Sicherer Umgang mit Pickel und Steigeisen

Kondition

Ausdauer

Kondition für lange und anstrengende Hochtouren mit langen Gehzeiten von bis zu 12 Std. und über 2000Hm Aufstieg

Programm

Dein Abenteuer beginnt mit dem Aufstieg von Randa zur Domhütte. Der Hüttenanstieg ist bereits anspruchsvoll: Über steile Grashalden und gesicherte Felspassagen erreichst du nach etwa 4,5 Stunden und 1500 Hm die Hütte auf 2940 m ü. M. Es erwartet dich ein stärkendes Abendessen und eine Übernachtung in der gemütlichen Berghütte.

Die Tour startest du mit deinem Bergführer früh in den Tag – um ca. 03:30 Uhr (je nach Saison) brichst du zur Tour auf. Der anspruchsvolle Aufstieg zum majestätischen Gipfel des Doms nimmt etwa 5-6 Stunden in Anspruch. Nach dem Gipfelerlebnis folgt der Abstieg zurück zur Domhütte, was nochmals etwa 5 Stunden dauert. Von dort aus nimmst du den Abstieg zurück zum Ausgangspunkt nach Randa in Angriff, um deine beeindruckende Bergtour abzuschliessen.

Weitere Infos

Infos

  • IFMGA zertifizierter Bergführer
  • Hüttenbuchungen
  • Tourenvorbereitung, Routenbesprechung und Wetterkonsultation
  • Seilschaft 1:1 oder 1:2
  • Fotoreportage
  • Gruppenmaterial

  • An- und Abreise
  • Transfers von Zermatt nach Randa und Retour
  • Hüttenübernachtung mit HP für dich und deinen Bergführer
  • Persönliche Ausrüstung
  • Versicherungen
  • Alles, was nicht unter «Leistungen» aufgeführt ist

Unterkunft

Die geschichtsträchtige Domhütte der SAC-Sektion Uto liegt auf 2’940 Metern Höhe in einer spektakulären Hochgebirgslandschaft hoch über dem Walliser Bergdorf Randa. Als modernes und charaktervolles Basislager verfügt die Unterkunft über 75 komfortable Schlafplätze und bietet Alpinwanderern sowie Bergsteigern ein gewaltiges Panorama, das vom Matterhorn bis weit in die Berner Alpen reicht. Die Hütte ist der unentbehrliche Ausgangspunkt für die Besteigung des Doms – dem höchsten komplett auf Schweizer Boden stehenden Berg – sowie für sechs weitere Viertausender der majestätischen Mischabelgruppe. Der anspruchsvolle, rund viereinhalbstündige Zustieg aus dem Tal ist ein echtes Erlebnis und erfordert im oberen, steilen Abschnitt durch Seilsicherungen und Eisentritte absolute Schwindelfreiheit.

Bekleidung / Ausrüstung

  • Hard Shell Jacke
  • Ersatzunterwäsche (die wärmste, die du hast)
  • Warme Tourenhose, warmes Base Layer u. Pullover
  • Soft Shell oder Fleecejacke
  • Mütze, Handschuhe, Sturmhaube

  • Sonnenbrille
  • Skibrille
  • Sonnen- und Lippencreme
  • Trinkflasche und Thermosflasche
  • Ev. Fotoapparat und Powerbank
  • Rucksack (30-50l)
  • Hüttenschlafsack für die Übernachtung

  • Helm
  • Steigeisen mit Antistoll
  • Teleskopstöcke
  • Steigeisenfeste oder bedingt steigeisenfeste Schuhe
  • Eispickel
  • Klettergurt
  • Bandschlinge 120m
  • 2 Schraubkarabiner

  • Eispickel, CHF 50,-
  • Steigeisen, CHF 50,-
  • Helm, CHF 30,-

FAQ

Der Dom ist 4545 m über dem Meeresspiegel hoch. Er gilt als der höchste Berg, der vollständig auf Schweizer Territorium liegt. Während einige Gipfel in der Schweiz höher sind (wie die Dufourspitze mit 4634 m), befinden sich diese auf der Grenze zu Italien. Der Dom hingegen steht mit seiner kompletten Basis innerhalb der Schweizer Landesgrenzen und ist somit der höchste «rein schweizerische» Berg.

Die Besteigung des Doms gilt als anspruchsvolle Hochtour mit dem Schwierigkeitsgrad WS+ und einer Felskletterschwierigkeit von 3a.

Obwohl die Tour technisch nicht extrem schwierig ist, stellt sie aufgrund ihrer Länge und Höhendifferenz eine erhebliche Herausforderung dar.

Die Hauptmerkmale der Schwierigkeit sind:

  • Die grosse Gesamtlänge der Tour mit über 3100 Hm vom Tal bis zum Gipfel
  • Der lange Gletscheranstieg mit Gletscherspalten und Eisschlaggefahr
  • Brüchige Felspassagen mit Steinschlaggefahr auf dem Weg zum Festijoch
  • Die Begehung der Nordflanke, wo man parallel zu Gletscherspalten steigt
  • Die physische Herausforderung eines 8-9 Stunden dauernden Aufstiegs in grosser Höhe

Der Dom besteht aus vier Wänden und vier Graten, wobei nur die Nordseite und der Festigrat (Nordwestgrat) vergletschert sind. Im Osten stürzt die sehr breite Flanke extrem steil und kompakt in den Feegletscher oberhalb von Saas Fee. Auf dem Nordostgrat befindet sich kurz unter dem Gipfel ein grosser Turm (Grand Gendarme), der von Saas Fee aus den Eindruck erweckt, als hätte der Dom einen Doppelgipfel.

Der Hohberggletscher, der an der Westseite der Mischabelgruppe liegt, hat seinen Ursprung am Gipfel des Doms und bedeckt dessen gesamte Nordwestflanke. Mit einer Länge von etwa 4 km und einer Fläche von ca. 3,4 km² ist er ein beeindruckendes Beispiel alpiner Vergletscherung.

Ja, den Dom kann man auch als Skitour bestiegen! Die Tour zählt jedoch zu einer anspruchsvollen Unternehmung mit Startpunkt in Randa. Wir bieten diese Tour üblicherweise im Frühjahr an, wenn die Schneedecke stabilisiert ist. Diese Tour kannst du hier Anfragen: Kontakt

Für klassische Bergtouren zu Fuss bietet sich der Hochsommer zwischen Mitte Juni und Mitte September als ideale Periode an. Besonders die Monate Juli und August zeichnen sich durch stabileres Hochgebirgswetter und längere Schönwetterperioden aus.

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