Hochtouren Erfahrung vorhanden. Sicherer Umgang mit Pickel und Steigeisen

Der Dom ist mit seinen 4545 m über dem Meeresspiegel der höchste Berg, der vollständig auf Schweizer Boden steht. Er thront eindrucksvoll zwischen Saas Fee im Saastal und Randa im Mattertal und bildet gemeinsam mit dem Täschhorn und der Lenzspitze das imposante Mischabel-Massiv in den Walliser Alpen.
Bergsteiger können den Gipfel über den Normalweg erreichen, der von Randa zur Domhütte und weiter übers Festijoch führt. Obwohl technisch nicht besonders anspruchsvoll, stellt diese Hochtour aufgrund ihrer beachtlichen Länge dennoch eine Herausforderung dar.
CHF 990.00

Der Dom, mit seinen imposanten 4545 m ü. M., nimmt eine besondere Stellung in der Schweizer Bergwelt ein: Er ist der höchste Berg, der vollständig auf Schweizer Boden steht. Dieser majestätische Gipfel thront als zentraler Knotenpunkt in der Mischabelgruppe der Walliser Alpen zwischen dem Saastal und dem Mattertal. Nach dem Mont Blanc und dem Monte Rosa gilt er als dritthöchster Gipfel der Alpen und bildet zusammen mit dem Täschhorn (4491 m) und der Lenzspitze (4239 m) das beeindruckende Mischabel-Massiv.
Ursprünglich wurde der Berg von den Einheimischen «Grabenhorn» genannt. Seinen heutigen Namen verdankt er dem Domherrn von Sitten, Joseph Anton Berchtold, der im August 1833 Vermessungsarbeiten im Mischabelmassiv durchführte und den mittleren Gipfel auf den Namen «Dom» taufte. Der Name der Mischabelkette selbst leitet sich interessanterweise vom Wort «Mistgabel» ab, da die drei Hauptgipfel – Täschhorn, Dom und Lenzspitze – wie die drei Zinken einer Gabel in den Himmel streben. Die gesamte Kette erstreckt sich über sechs Kilometer und umfasst insgesamt sieben Viertausender. Erst 25 Jahre nach seiner Namensgebung wurde der Dom am 11. September 1858 erstmals bestiegen. Die Pioniergruppe bestand aus dem Briten J. Llewellyn Davies und den Schweizer Bergführern Johannes Zumtaugwald, Johann Kronig und Hieronymous Brantschen. Sie wählten für ihren historischen Aufstieg den Nordwestgrat, auch bekannt als Festigrat. Die erste Skibesteigung gelang bereits erstaunlich früh: 1917 erreichten der britische Skibergsteiger Sir Arnold Lunn und der Bergführer Joseph Knubel den Gipfel mit Skiern. Eine Dom-Besteigung ist auch heute noch ein anspruchsvolles alpines Unterfangen, das beste Vorbereitung, ausgezeichnete Fitness und Erfahrung im Hochgebirge erfordert. Der Normalweg beginnt im idyllischen Bergdorf Randa (1407 m ü.M.) im Mattertal. Von hier aus folgt man zunächst einem Wanderweg, der durch Wiesen, Lärchenwald und Alpweiden führt. Alternativ kann man auch einen Weg wählen, der über die spektakuläre Charles Kuonen Hängebrücke zum Hüttenweg führt, was den Aufstieg um etwa 20 Minuten verlängert. Der Hüttenanstieg ist bereits anspruchsvoll: Über steile Grashalden und gesicherte Felspassagen erreicht man nach etwa 4,5 Stunden und 1500 Hm die Domhütte SAC auf 2940 m ü. M. Hier verbringt man die Nacht, um am frühen Morgen des nächsten Tages zur eigentlichen Gipfeltour aufzubrechen.
Der Gipfelanstieg beginnt bei der alten Seitenmoräne zum Festigletscher. Über den Gletscher gelangt man zu einer Felspassage, die zum Festijoch (3723 m ü. M.) führt. Die Route zum Festijoch ist brüchig und birgt Steinschlaggefahr. Ab dem Festijoch folgt man den flacheren Passagen des Hohbärggletschers zur Nordflanke des Doms. Diese Passage erfordert besondere Vorsicht, da man parallel zu den Gletscherspalten steigt und Eisschlaggefahr besteht.
Von der Nordflanke aus geht es dann steil hinauf zum Gipfel. Kurz unterhalb des Gipfels befindet sich eine grosse Wächte, die unbedingt zu meiden ist. Die gesamte Aufstiegszeit vom Festijoch zum Gipfel beträgt etwa 6-7 Stunden bei 1690 Hm. Die Tour wird mit dem Schwierigkeitsgrad WS+ (weniger schwierig plus) und Felskletterschwierigkeit 3a bewertet.
Eine alternative, bei guten Firnverhältnissen beliebte Route verläuft ab dem Festijoch direkt über den Festigrat und zuletzt über einen schmalen, ausgesetzten Firngrat zum Gipfel. Diese Route gilt als objektiv sicherer als die Normalroute, ist aber steiler und technisch anspruchsvoller.
Hochtouren Erfahrung vorhanden. Sicherer Umgang mit Pickel und Steigeisen
Kondition für lange und anstrengende Hochtouren mit langen Gehzeiten von bis zu 12 Std. und über 2000Hm Aufstieg
Dein Abenteuer beginnt mit dem Aufstieg von Randa zur Domhütte. Der Hüttenanstieg ist bereits anspruchsvoll: Über steile Grashalden und gesicherte Felspassagen erreichst du nach etwa 4,5 Stunden und 1500 Hm die Hütte auf 2940 m ü. M. Es erwartet dich ein stärkendes Abendessen und eine Übernachtung in der gemütlichen Berghütte.
Die Tour startest du mit deinem Bergführer früh in den Tag – um ca. 03:30 Uhr (je nach Saison) brichst du zur Tour auf. Der anspruchsvolle Aufstieg zum majestätischen Gipfel des Doms nimmt etwa 5-6 Stunden in Anspruch. Nach dem Gipfelerlebnis folgt der Abstieg zurück zur Domhütte, was nochmals etwa 5 Stunden dauert. Von dort aus nimmst du den Abstieg zurück zum Ausgangspunkt nach Randa in Angriff, um deine beeindruckende Bergtour abzuschliessen.
Die geschichtsträchtige Domhütte der SAC-Sektion Uto liegt auf 2’940 Metern Höhe in einer spektakulären Hochgebirgslandschaft hoch über dem Walliser Bergdorf Randa. Als modernes und charaktervolles Basislager verfügt die Unterkunft über 75 komfortable Schlafplätze und bietet Alpinwanderern sowie Bergsteigern ein gewaltiges Panorama, das vom Matterhorn bis weit in die Berner Alpen reicht. Die Hütte ist der unentbehrliche Ausgangspunkt für die Besteigung des Doms – dem höchsten komplett auf Schweizer Boden stehenden Berg – sowie für sechs weitere Viertausender der majestätischen Mischabelgruppe. Der anspruchsvolle, rund viereinhalbstündige Zustieg aus dem Tal ist ein echtes Erlebnis und erfordert im oberen, steilen Abschnitt durch Seilsicherungen und Eisentritte absolute Schwindelfreiheit.

Der Dom ist 4545 m über dem Meeresspiegel hoch. Er gilt als der höchste Berg, der vollständig auf Schweizer Territorium liegt. Während einige Gipfel in der Schweiz höher sind (wie die Dufourspitze mit 4634 m), befinden sich diese auf der Grenze zu Italien. Der Dom hingegen steht mit seiner kompletten Basis innerhalb der Schweizer Landesgrenzen und ist somit der höchste «rein schweizerische» Berg.
Die Besteigung des Doms gilt als anspruchsvolle Hochtour mit dem Schwierigkeitsgrad WS+ und einer Felskletterschwierigkeit von 3a.
Obwohl die Tour technisch nicht extrem schwierig ist, stellt sie aufgrund ihrer Länge und Höhendifferenz eine erhebliche Herausforderung dar.
Die Hauptmerkmale der Schwierigkeit sind:
Der Dom besteht aus vier Wänden und vier Graten, wobei nur die Nordseite und der Festigrat (Nordwestgrat) vergletschert sind. Im Osten stürzt die sehr breite Flanke extrem steil und kompakt in den Feegletscher oberhalb von Saas Fee. Auf dem Nordostgrat befindet sich kurz unter dem Gipfel ein grosser Turm (Grand Gendarme), der von Saas Fee aus den Eindruck erweckt, als hätte der Dom einen Doppelgipfel.
Der Hohberggletscher, der an der Westseite der Mischabelgruppe liegt, hat seinen Ursprung am Gipfel des Doms und bedeckt dessen gesamte Nordwestflanke. Mit einer Länge von etwa 4 km und einer Fläche von ca. 3,4 km² ist er ein beeindruckendes Beispiel alpiner Vergletscherung.
Ja, den Dom kann man auch als Skitour bestiegen! Die Tour zählt jedoch zu einer anspruchsvollen Unternehmung mit Startpunkt in Randa. Wir bieten diese Tour üblicherweise im Frühjahr an, wenn die Schneedecke stabilisiert ist. Diese Tour kannst du hier Anfragen: Kontakt
Für klassische Bergtouren zu Fuss bietet sich der Hochsommer zwischen Mitte Juni und Mitte September als ideale Periode an. Besonders die Monate Juli und August zeichnen sich durch stabileres Hochgebirgswetter und längere Schönwetterperioden aus.