Dammazwillinge SW-Pfeiler Klettertour mit Bergführer

Die Dammazwillinge liegen fernab des Mainstreams im hintersten Kessel des Tiefengletschers und belohnen den langen Zustieg mit einer der schönsten Kletterrouten des gesamten Furkagebiets. Wir starten wahlweise beim Parkplatz Tätsch oder, für einen kürzeren zweiten Tag, ab der Albert-Heim-Hütte, queren den Tiefengletscher und klettern über acht Seillängen anhaltende, homogene Kletterei im fantastischen, farbigen Granit auf den Gipfel. Während sich an den bekannteren Klassikern der Umgebung an schönen Tagen regelmässig Warteschlangen bilden, ist es an den Dammazwillingen dank des abgelegenen Zustiegs meist deutlich ruhiger.

  • 20.06.2026 – 15.10.2026
  • 1 Tag
  • Realp, Schweiz
  • 1 - 2 Teilnehmende

Jetzt Buchen

CHF 450.00

Wunschzeitraum

Dauer: 1 TagMöglich: 20.06.2026 – 15.10.2026; 20.06.2027 – 15.10.2027; 20.06.2028 – 15.10.2028; 20.06.2029 – 15.10.2029; 20.06.2030 – 15.10.2030
Davide Guzzardi
Fragen? Davide hilft gerne weiter
Beschreibung

Anforderungen

Technik

Klettern Erfahrung

Der SW-Pfeiler ist frei geklettert bis 5c, fast durchgehend im fünften Grad, mit einer kurzen Schlüsselstelle in der zweiten Seillänge und einem präzisen Quergang in der dritten. Sicheres Nachklettern im fünften Grad über eine längere alpine Route sowie Erfahrung im Gletscherzustieg sind Voraussetzung.

Kondition

Ausdauer

Der Zustieg über den Tiefengletscher zieht sich, je nach Startpunkt zwischen 1,5 und 2,5 Stunden, dazu kommen acht Seillängen Kletterei und ein mehrseiliger Abseilabstieg. Eine gute Ausdauer für einen vollen, alpinen Bergtag ist notwendig.

Programm

Zustieg Vom Parkplatz Tätsch wandern wir über die Albert-Heim-Hütte und weglos über Geröll und den Tiefengletscher zum Einstieg, insgesamt rund 2,5 Stunden. Bei Übernachtung auf der Hütte verkürzt sich dieser Zustieg auf etwa 1,5 Stunden.

Kletterei über den SW-Pfeiler Wir klettern acht Seillängen anhaltende Kletterei im fünften Grad, mit der Schlüsselstelle in Seillänge zwei und dem bekannten Quergang in Seillänge drei, bis zum Gipfel auf rund 3275 m.

Abstieg Wir seilen uns zunächst entlang der Aufstiegsroute ab, wechseln dann auf die Route «Paradis Perdu» und erreichen darüber den Tiefengletscher, von wo wir zum Ausgangspunkt zurückkehren.

Weitere Infos

Infos

  • IFMGA-zertifizierter Bergführer
  • Seilschaft 1:1 oder 1:2
  • Tourenplanung und Wetterkonsultation
  • Seil und Gruppenmaterial

  • An- und Abreise
  • Parkplatz Tätsch
  • Versicherung
  • Persönliche Ausrüstung
  • Alles was nicht unter «Inklusive» angegeben ist
  • Übernachtung mit HP (bei 2-Tages-Tour)

Unterkunft

Solltest du die 2-Tages-Variante dieser Tour bevorzugen, übernachten wir eine Nacht auf der bestens bewirteten Albert-Heim Hütte.

Bekleidung / Ausrüstung

  • Kletterhelm (obligatorisch)
  • Leichte Softshell oder Fleecejacke
  • Winddichte Schicht (Grat ausgesetzt)
  • Kletterleggins oder leichte Kletterhose
  • Dünne Handschuhe (optional, für den Abstieg)
  • Sonnenbrille

  • Kletterschuhe
  • Bergschuhe (für Zustieg und Abstieg, im Rucksack)
  • Klettergurt
  • Helm
  • 3–4 Schraubkarabiner
  • Bandschlingen 60 cm und 120 cm (je 2)
  • Abseilgerät und Prusikschlinge
  • 5–6 Expressschlingen

  • Rucksack 25–35 l
  • Trinkflasche und Thermosflasche
  • Sonnencreme und Lippenpflege
  • Stirnlampe
  • Energieriegel und Verpflegung für den langen Tag

  • Kletterschuhe CHF 20.–
  • Klettergurt CHF 30.–
  • Helm CHF 30.–
  • Abseilgerät CHF 20.–

FAQ

Beides ist möglich. Ab Tätsch dauert der Zustieg rund 2,5 Stunden, mit einer Übernachtung auf der Hütte verkürzt er sich auf etwa 1,5 Stunden. Gerade im August, wenn die Region stark frequentiert ist, empfehlen wir die Übernachtung um frühere zum Einstieg zu gelangen.

Die Route ist frei geklettert bis 5c, fast durchgehend im fünften Grad. Der berühmte Quergang in der dritten Seillänge klingt schwieriger, als er sich in der Praxis meist zeigt.

Je nach Schneelage am Tiefengletscher ja. Früh in der Saison reicht der Schnee oft bis zum Einstieg, später im Jahr ist stattdessen ein kurzer, ungesicherter Felssockel zu überwinden.

Die Wand erhält erst gegen 10 bis 11 Uhr Sonne, ein Start in aller frühe bringt hier keinen Vorteil. Wir planen die Tour entsprechend entspannt.

Wir seilen uns über mehrere Längen entlang der Aufstiegsroute und anschliessend über die Nachbarroute «Paradis Perdu» ab, wobei wir besonders auf mögliche Seilverhänger im strukturierten Fels achten.

Sicheres Klettern im fünften Grad sowie Grunderfahrung im Gletschergehen solltest du mitbringen, den Rest der alpinen Logistik übernehmen wir für dich.

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