Ein Frühlingsklassiker der Glarner Alpen
Der Clariden liegt genau auf der Kantonsgrenze zwischen Uri und Glarus und bietet über weite Strecken ideales, gleichmässig geneigtes Skigelände inmitten einer beeindruckenden Hochgebirgslandschaft. Dank der Zufahrt über die Klausenpassstrasse lässt sich die Tour direkt dort beginnen, wo der Schnee anfängt, was einen langen, mühsamen Zustieg von unten erspart. Sobald die Passstrasse offen ist, herrscht entsprechend reger Betrieb am Berg, was sich angesichts des weiträumigen Geländes aber gut verkraften lässt. Vom Gipfel öffnet sich ein fantastischer Blick auf den Tödi und die umliegenden Gipfel der Glarner Alpen.
Über Iswändli und Chammlijoch zum Vorgipfel
Vom Klausenpass steigen wir zunächst über schattige, morgens oft noch griffig gefrorene Steilhänge auf und umgehen das Rau Stöckli westseitig in einer Rinne. Dem Tierälpligrat folgend erreichen wir über den Nordwestsporn mit seinen Felsstufen das Iswändli, die einstige Schlüsselstelle der Route, die inzwischen einiges an Steilheit verloren hat und sich meist gut mit Ski begehen lässt. Über den Gletscher geht es weiter zum Chammlijoch auf 3021 m und anschliessend über einen langen Grat zum Vorgipfel auf 3193 m, wo wir das Skidepot einrichten.
Der kettengesicherte Schlussgrat zum Gipfel
Vom Skidepot legen wir die letzten Meter zu Fuss zurück, entlang fixer Ketten über einfache Kraxelei, bei Bedarf mit Steigeisen, bis zum Gipfel auf 3267 m. Wer lieber im Skidepot verweilt, statt sich in Steigeisen und Klettergurt zu werfen, ist ebenfalls herzlich willkommen, die Aussicht vom Vorgipfel steht der vom Hauptgipfel kaum nach. Für die Abfahrt nehmen wir mehr oder weniger dieselbe Route zurück zum Klausenpass, wo zum Abschluss ein Apéro lockt.
Clariden mit Bergführer
Wir übernehmen die komplette Tourenplanung, beurteilen die Lawinenlage an den schattigen Steilhängen im unteren Teil besonders sorgfältig und sichern dich am Gipfelanstieg über den kettengesicherten Grat. Mit einer Seilschaft von maximal 1:2 passen wir Tempo und Route flexibel an deine Wünsche an, egal ob du den vollen Gipfelanstieg wagen oder lieber beim Skidepot pausieren möchtest.
sem zweiten langen Tag.