Castor & Pollux Hochtour

Castor und Pollux formen zusammen die charakteristischen «Zwillinge» in den Walliser Alpen. Der Pollux (italienisch: Punta Polluce) gilt zwar als der zugänglichere und niedrigere der beiden Gipfel, doch «zugänglich» bedeutet hier lediglich «zugänglich für Bergsteiger mit entsprechender Erfahrung». Die Region ist bekannt für ihre plötzlichen und drastischen Wetterumschwünge, die erhebliche Orientierungsschwierigkeiten auf den weitläufigen Gletscherfeldern rund um den Pollux verursachen können. Wir besuchen diese zwei wunderbaren Gipfel mit einer Doppelbesteigung!

  • 15.06.2026 – 15.09.2026
  • 2 Tage
  • Ayas, Italien
  • 1-2 Teilnehmende

Jetzt Buchen

CHF 1'190.00

Wunschzeitraum

Dauer: 2 TageMöglich: 15.06.2026 – 15.09.2026; 15.06.2027 – 15.09.2027; 15.06.2028 – 15.09.2028; 15.06.2029 – 15.09.2029; 15.06.2030 – 15.09.2030
Davide Guzzardi
Fragen? Davide hilft gerne weiter
Beschreibung

Impressionen

Anforderungen

Technik

Hochtouren Erfahrung

Etwas Hochtouren Erfahrung von Vorteil

Kondition

Ausdauer

Kondition für Hochtouren mit rund 600 Hm Aufstieg und 1000 Hm Abstieg in durchschnittlichem Tempo (~300hm/h)

Programm

Unser Abenteuer beginnt in Zermatt, wo wir uns treffen und mit der Seilbahn hinauf in die faszinierende Welt des Hochgebirges fahren. Von der Bergstation am Klein Matterhorn (3883 m) erstreckt sich vor uns das weite Breithornplateau. Unsere Route führt über beeindruckende Gletscherlandschaften, während wir unterhalb der vier markanten Gipfel des Breithorn-Massivs traversieren. Nach Erreichen des Schwarztors (3726 m) nehmen wir den felsigen Südwestgrat des Pollux in Angriff, der uns zum ersten unserer beiden Zielgipfel führt. Der Aufstieg umfasst einige kurze Kletterpassagen, die teilweise mit Ketten gesichert sind. Schliesslich erreichen wir den 4.089 m hohen Gipfel, der uns mit einem atemberaubenden Panorama belohnt: Unter uns breitet sich der mächtige Schwärzegletscher aus, während ringsum zahlreiche prominente Viertausender in den Himmel ragen. Nach dem Gipfelerlebnis steigen wir ab zur spektakulär gelegenen Berghütte Rifugio Guide della Val d’Ayas CAI auf 3394 m, wo wir übernachten werden. Die exponierte Lage der Hütte verspricht einen unvergesslichen Sonnenuntergang in alpiner Umgebung.

Bei den ersten Sonnenstrahlen brechen wir auf und steigen zum Zwillingsjoch empor. Von dieser Scharte aus erhebt sich majestätisch die Westflanke unseres zweiten Ziels, dem Castor. In gleichmässigen Serpentinen arbeiten wir uns durch die steile Flanke nach oben, bis wir den Gipfelgrat erreichen. Oben angekommen, geniessen wir das warme Sonnenlicht und lassen unseren Blick über die zahlreichen Gipfel des Monte Rosa-Massivs schweifen. Der Abstieg erfolgt auf derselben Route zurück zum Zwillingsjoch. Von dort aus queren wir unterhalb der imposanten Südflanke des Breithorns und bewältigen nach einem kurzen Gegenanstieg die letzte Etappe zur Bergbahn am Klein Matterhorn. Am Nachmittag treten wir die Rückreise von Zermatt aus an, erfüllt von den Eindrücken dieser hochalpinen Gipfeltour.

Weitere Infos

Infos

  • IFMGA zertifizierter Bergführer
  • Hüttenbuchungen
  • Tourenvorbereitung, Routenbesprechung und Wetterkonsultation
  • Seilschaft 1:1 oder 1:2
  • Fotoreportage
  • Gruppenmaterial

  • An- und Abreise
  • Lifttickets
  • Hüttenübernachtung mit HP
  • Persönliche Ausrüstung
  • Versicherungen
  • Alles was nicht unter «Leistungen» angegeben ist

Unterkunft

Das imposante Rifugio Guide della Val d’Ayas liegt auf einer spektakulären Felskanzel am Rande des Verra-Gletschers auf 3’420 Metern Höhe im italienischen Monte-Rosa-Massiv. Der aus Stein, Holz und Kupfer erbaute Stützpunkt bietet Alpinisten 80 moderne Schlafplätze und besticht durch herzliche, italienische Gastfreundschaft mitten in einer eisigen Hochgebirgswelt. Die Schutzhütte ist ein unverzichtbarer Etappenort der berühmten „Spaghettirunde“ sowie der ideale Ausgangspunkt für anspruchsvolle Hochtouren auf majestätische Viertausender wie Castor, Pollux oder das Breithorn.

Bekleidung / Ausrüstung

  • Hard Shell Jacke
  • Ersatzunterwäsche (die wärmste, die du hast)
  • Warme Tourenhose, warmes Base Layer u. Pullover
  • Soft Shell oder Fleecejacke
  • Mütze, Handschuhe, Sturmhaube

  • Helm
  • Steigeisen mit Antistoll
  • Teleskopstöcke
  • Steigeisenfeste oder bedingt steigeisenfeste Schuhe
  • Eispickel
  • Klettergurt
  • Bandschlinge 120m
  • 2 Schraubkarabiner

  • Sonnenbrille
  • Skibrille
  • Sonnen- und Lippencreme
  • Trinkflasche und Thermosflasche
  • Ev. Fotoapparat und Powerbank
  • Rucksack (30-50l)
  • Hüttenschlafsack für die Übernachtung

  • Eispickel, CHF 50,-
  • Steigeisen, CHF 50,-
  • Helm, CHF 30,-

FAQ

Der Castor hat eine Höhe von 4228 m und der Pollux ist 4092 m hoch. Diese beiden Gipfel im Monte-Rosa-Massiv werden wegen ihrer Nachbarschaft und ähnlichen Erscheinung als die «Zwillingsgipfel» bezeichnet, wobei der Castor der höhere der beiden «Brüder» ist.

Die Besteigung von Castor und Pollux gilt als anspruchsvolle Hochtour, die spezifische Schwierigkeitsgrade aufweist:

Für den Castor (4228 m):

  • Schwierigkeitsgrad: PD (peu difficile – wenig schwierig)
  • Technisch handelt es sich vor allem um eine Firntour mit steilem Anstieg
  • Der ausgesetzte Gipfelgrat erfordert Trittsicherheit und Schwindelfreiheit
  • Die Steilheit erreicht stellenweise 40-45°

Für den Pollux (4092 m):

  • Schwierigkeitsgrad: PD+ bis AD- (peu difficile plus bis assez difficile minus)
  • Mischung aus Firn und Fels
  • Enthält eine kurze Kletterstelle am Gipfelaufbau (I-II. Schwierigkeitsgrad) mit installierten Ketten
  • Technisch etwas anspruchsvoller als der Castor

Bei einer Kombination beider Gipfel an zwei Tage beträgt der gesamte positive Höhenunterschied vom Rifugio Guide D’Ayas aus etwa 1000-1200 Hm. Dazu kommen noch etwa 463 Hm von der Klein-Matterhorn-Bahn im Aufstieg und Abstieg hinzu.

Ja, Castor und Pollux können als Skitouren bestiegen werden! Sie zählen sogar zu den klassischen und beliebten Skihochtouren in den Westalpen. Die Abfahrten bieten herrliches Skigelände mit traumhaften Ausblicken. Besonders die Abfahrt vom Felikjoch auf den Felik- und Verragletscher gilt als landschaftlich beeindruckend. Wir bieten diese Tour üblicherweise im Frühjahr an, wenn die Schneedecke stabilisiert ist. Diese Tour kannst du hier Anfragen: Kontakt

Für klassische Bergtouren zu Fuss bietet sich der Hochsommer zwischen Mitte Juni und Mitte September als ideale Periode an. Besonders die Monate Juli und August zeichnen sich durch stabileres Hochgebirgswetter und längere Schönwetterperioden aus.

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