Erfahrung im Umgang mit Pickel und Steigesen von Vorteil

Das Breithorn ist ein fünfgipfliger, von West nach Ost verlaufender, stark vergletscherter Bergkamm in den Walliser Alpen. Der höchste Punkt des Kamms und zugleich der bergsteigerisch leichteste Viertausender der Alpen ist der Westgipfel (Hauptgipfel, Breithorn Occidentale, 4164 m ü. M.). Weiter nach Osten folgen der Mittelgipfel (Breithorn Centrale, 4159 m ü. M.) sowie die Breithorn-Zwillinge. Der Breithornkamm endet im Osten mit der Schwarzfluh (Roccia Nera, 4075 m ü. M.).
CHF 350.00

Über das Breithorn verläuft die Grenze zwischen dem Wallis in der Schweiz und der Autonomen Region Aosta in Italien. Zwischen Klein Matterhorn und Breithorn befindet sich der Breithornpass (3814 m ü. M.) und das Breithornplateau (3795 m ü. M.), welches sich über die höchstgelegene Skipiste Europas in Richtung Gobba di Rollin (3899 m ü. M.) erstreckt. Zwischen Roccia Nera und Pollux befindet sich das Schwarztor (3734 m ü. M.). Die klassische Route startet an der Bergstation Klein Matterhorn auf 3883 m Höhe, die bequem mit der Seilbahn von Zermatt aus erreicht werden kann. Diese Infrastruktur macht das Breithorn zu einem der am leichtesten zugänglichen Viertausender und erklärt seine Popularität. Wegen der auf das 3883 m ü. M. hohe Kleine Matterhorn führenden Seilbahn, wird der technisch wenig anspruchsvolle Hauptgipfel häufig bestiegen. Von der Bergstation führt der Weg zunächst über das Breithornplateau und dann über den vergletscherten Breithorngrat. Nach etwa 2-3 Stunden Aufstieg erreicht man den Westgipfel des Breithorns, von dem aus sich ein atemberaubendes Panorama auf die umliegenden Berge wie das Matterhorn, Monte Rosa und die gesamte Walliser Alpenkette eröffnet. Die technischen Anforderungen der Standardroute sind moderat, weshalb das Breithorn oft als «einfachster Viertausender der Alpen» bezeichnet wird. Dennoch sollten die alpinen Gefahren nicht unterschätzt werden: Wetter kann schnell umschlagen, Gletscherspalten lauern unter der Schneedecke und die grosse Höhe stellt besondere Anforderungen an den Körper.
Die Erstbesteigung wurde bereits 1813 durch Henry Maynard, Joseph-Marie Couttet, Jean Gras, Jean-Baptiste Erin und Jean-Jacques Erin unternommen. Heute zählt das Breithorn zu den beliebtesten Viertausendern der Alpen, insbesondere für Bergsteiger, die ihre ersten Erfahrungen im Hochgebirge sammeln möchten. Gemeinsam führen wir dich mit Bergführer sicher zum Gipfel, auf deinem ersten 4000er im Herzen der Alpen!
Erfahrung im Umgang mit Pickel und Steigesen von Vorteil
Kondition für Hochtouren mit rund 1000hm Aufstieg und Abstieg in gemütlichem Tempo (~300hm/h)
Die Normalroute auf das Breithorn beginnt an der Bergstation des Klein Matterhorns auf 3883 m ü. M., die bequem mit der Seilbahn von Zermatt aus erreichbar ist. Von dort führt uns der Weg zunächst über den Firn des Breithornplateaus, das bei guter Schneelage relativ einfach zu begehen ist. Nach etwa einer Stunde erreichen wir den Fuss des Südhangs, der mit einer Steilheit von etwa 35 Grad eine erste ernsthafte Herausforderung darstellt. Der Aufstieg über diesen Hang erfordert den Einsatz von Steigeisen und bei harten Schneeverhältnissen auch eines Eispickels. Nach Überwindung dieses Steilstücks folgen wir einem aussichtsreichen Firngrat, der direkt zum Westgipfel führt. Dieser letzte Abschnitt bietet bereits spektakuläre Ausblicke und führt uns schliesslich nach knapp zwei Stunden Gesamtaufstieg zum Gipfel.
Auf dem Gipfel werden wir mit einem atemberaubenden Panorama belohnt: Vom Gran Paradiso über den Mont Blanc, Grand Combin, das markante Matterhorn, die Berner Alpen, die Mischabelgruppe mit dem Dom bis hin zum Monte Rosa-Massiv reicht die fantastische Rundsicht.
Die Route gilt bei günstigen Verhältnissen als technisch leicht (Schwierigkeitsgrad L) und können wir im Winter auch als Skitour anbieten. Bei der Skiabfahrt bieten wir gerne und oft die Variante über das Schwarztor an, die ein besonderes Bergerlebnis und Abfahrtspass verspricht.
Das Breithorn ist 4164 m hoch
Das Breithorn ist damit ein Viertausender in den Walliser Alpen und gilt als der technisch am leichtesten zu besteigende Berg dieser Höhenkategorie. Dies bedeutet, dass die Route einige technische Passagen enthält, aber insgesamt für Bergsteiger mit grundlegender alpiner Erfahrung machbar ist. Die Route beinhaltet leichte Fels- und Firnpassagen.
Der Höhenunterschied beim Breithorn hängt vom Ausgangspunkt ab. Bei der Standardroute beträgt er vom Klein Matterhorn (Bergstation der Seilbahn auf 3883 m) zum Breithorn-Westgipfel (4164 m) etwa 281 Höhenmeter
Ja, das Breithorn kann durchaus als Skitour bestiegen werden und ist bei Skibergsteigern sehr beliebt. Hier sind die wichtigsten Informationen zur Skitour:
Wir bieten diese Tour üblicherweise im Frühjahr an, wenn die Schneedecke stabilisiert ist. Diese Tour kannst du hier Anfragen: Kontakt
Die beste Periode für eine Sommerbegehung des Breithorns erstreckt sich von Juni bis September, wobei die Monate Juli und August in der Regel die günstigsten Bedingungen bieten. In dieser Zeit präsentieren sich die Wetterverhältnisse am stabilsten, was für eine Hochgebirgstour dieser Art besonders wichtig ist. Die höheren Temperaturen sorgen dafür, dass die Gletscherspalten besser sichtbar sind und die Schneebrücken weniger trügerisch. Zudem hat sich der Winterschnee bereits gesetzt und verdichtet, was das Gehen angenehmer macht und das Spaltensturzrisiko verringert.