Sehr gute Skitourenerfahrung zwingend. Sichere Spitzkehren, Gletscherkenntnisse, Steigeisensicherheit im Steilgelände bis 40°.

Das Aletschhorn (4’193 m) ist der zweithöchste Gipfel der Berner Alpen – und der kälteste Berg der Schweiz. Weit nördlich, hoch und kilometerweit von Eis umgeben: der Grosse Aletschgletscher zu Füssen, das Finsteraarhorn im Osten, die Berner Viertausender als Silhouette rundherum. Die Normalanstiege sind alpintechnisch relativ einfach, jedoch sehr lang und bei schlechter Sicht im Gipfelbereich auch heikel. Als Skihochtour ab dem Lötschental ist es eine der grossen, stillen Touren der Berner Alpen – weit weg von den Jungfraubahn-Massen, mit einem Zustieg, der das Herz des Wallis zeigt, einer Hütte wie ein Adlerhorst in der Felswand, und einem Gipfeltag, der lange in Erinnerung bleibt.
CHF 1'590.00

Das Aletschhorn gilt als der kälteste Berg der Alpen, da er relativ nördlich liegt, sehr hoch ist und kilometerweit nur von Eis umgeben ist. Wer einmal auf dem Gipfel stand und ringsum nur Gletscher, Firn und Eis gesehen hat, versteht diesen Ruf sofort. Bei Betrachtung des Aletschhorns, des zweithöchsten Gipfels der Berner Alpen, schlägt wohl jedes Bergsteigerherz höher.
Die Skihochtour ab dem Lötschental ist die schönste und einsamste Variante. Schöne Skitour durch das UNESCO-Weltnaturerbe Jungfrau-Aletsch zur Hollandiahütte – von dort hat man eine grandiose Aussicht über den Konkordiaplatz im Osten, das Aletschhorn im Süden und das Lötschental in kompletter Länge im Westen.
Der markierte Bergpfad führt ab der Fafleralp an den Alphütten von Guggistafel vorbei zum Guggisee, dann zur Anenhütte, von wo der Aufstieg zur Lötschenlücke beginnt. Am Ende des Bergpfades betreten Sie den Langgletscher, queren ihn und steigen unter den steilen Felswänden des Schinhorns zur weithin sichtbaren Lötschenlücke auf. Einem Adlerhorst gleich klebt die Hollandiahütte SAC, die Sie wenig später erreichen, an den Felsen. Unbeschreiblich ist das Panorama von dieser hochgelegenen SAC-Hütte.
Wir verlassen die Hollandiahütte um 3 Uhr morgens, um 15 Minuten später die Lötschenlücke zu erreichen. Von der Lötschenlücke auf ca. 3’151 m führt der Aufstieg zunächst auf Ski über die Gletscherflanken in Richtung Gipfelaufbau. Mit der Übernachtung in der Hollandiahütte und dann via Lötschenlücke beträgt der Aufstieg zum Aletschhorn etwas knapp über tausend Höhenmeter.
Im oberen Bereich kommen Steigeisen an die Schuhe und der Pickel in die Hand – der Gipfelaufbau über den WNW-Grat verlangt Trittsicherheit und alpines Gespür. Eine mögliche Erweiterung: Die Route über den WNW-Grat bietet die Möglichkeit, zwei zusätzliche Gipfel zu überschreiten – das Sattelhorn (3’744 m) und das Kleine Aletschhorn (3’745 m).
Der Abstieg und die Abfahrt führen auf der Aufstiegsroute zurück zur Hollandiahütte. Zum Schluss über die Zunge des Langgletschers talauswärts ins Lötschental soweit der Schnee reicht. Von der Fafleralp in Lötschen mit Bus und Bahn zurück zum Ausgangspunkt.
Die Hollandiahütte ist idealer Ausgangspunkt für vielseitige Touren zur Ebnefluh, Mittaghorn, Aletschhorn, Sattelhorn, Gletscherhorn und viele weitere Gipfel. Stützpunkt: Hollandiahütte des SAC (3’235 m). Während der Skitourensaison von Mitte März bis Mitte Mai geöffnet, ansonsten offener Winterraum. Die Hütte klebt wie ein Adlerhorst an den Felsen oberhalb der Lötschenlücke – mit einem Panorama, das seinesgleichen sucht.
Sehr gute Skitourenerfahrung zwingend. Sichere Spitzkehren, Gletscherkenntnisse, Steigeisensicherheit im Steilgelände bis 40°.
Über 1'700 m im Anstieg am ersten Tag von Blatten/Fafleralp hinauf zur Hollandiahütte. Gipfeltag ca. 1'000 Hm. Lange, ausdauernde Tage auf over 3'000 m Schlafhöhe. Akklimatisation empfohlen.
Aufstieg: ca. 1’700 Hm – Gehzeit: ca. 7–7.5 Std. – Anforderung: WS-
Treffpunkt ist am Morgen in Blatten oder Fafleralp im Lötschental. Von Goppenstein aus fährt man ins Lötschental, vorbei an den Dörfern Ferden, Kippel, Wiler bis nach Blatten zur alten Post. Von der Fafleralp über Guggistafel, Guggisee, Anenhütte und den Langgletscher hinauf zur Lötschenlücke und weiter zur Hollandiahütte. Ein langer, grossartiger erster Tag – Akklimatisation auf 3’235 m inklusive.
Anreise: Zug nach Goppenstein (SBB Lötschberglinie), dann Bus nach Ferden/Kippel/Wiler/Blatten. Mit dem Auto via A9 bis Gampel/Steg, dann Kantonsstrasse ins Lötschental.
Aufstieg: ca. 1’000 Hm – Gehzeit: ca. 8–9 Std. – Schwierigkeit: ZS+ / Steigeisen Gipfelbereich
Aufbruch 02:30–03:00 Uhr. Via Lötschenlücke auf Ski, dann im oberen Bereich Steigeisen, Pickel, Seil. Über den WNW-Grat auf den Gipfel. Abfahrt und Abstieg zurück zur Hollandiahütte. Zweite Nacht auf der Hütte.
Abstieg: ca. 1’700 Hm – Gehzeit: ca. 3–4 Std.
Abfahrt über den Langgletscher ins Lötschental. Über die Zunge des Langgletschers talauswärts ins Lötschental soweit der Schnee reicht. Von der Fafleralp mit Bus und Bahn zurück.
Die Hollandiahütte SAC liegt auf 3’240 m ü. M. auf dem Felsrücken der Lötschenlücke an der Grenze zwischen den Kantonen Bern und Wallis. Das zur SAC-Sektion Bern gehörende, hochalpine Schutzhaus verfügt über 72 Schlafplätze (aufgeteilt in Matratzenlager mit Duvets) sowie fliessend Kaltwasser im Innenbereich, verzichtet jedoch auf Duschen. Alle Zustiege führen über Spaltenzonen und erfordern eine komplette Hochtourenausrüstung; der klassische Sommeraufstieg führt ab der Fafleralp im Lötschental über den Langgletscher in rund 6 Stunden zur Hütte (Schwierigkeit L / WS). Als strategisch zentraler Stützpunkt im UNESCO-Welterbe Jungfrau-Aletsch dient sie Alpinisten als Ausgangspunkt für Ski- und Hochtouren auf das Äbeni Flue (3’962 m ü. M.), das Mittaghorn (3’892 m ü. M.) oder für die Aletschgletscher-Traversierung

Das Aletschhorn ist 4’193 m hoch und ist nach dem Finsteraarhorn der zweithöchste Gipfel der Berner Alpen. Es steht zwischen dem Lötschental im Westen und dem Grossen Aletschgletscher im Osten – kilometerweit von Eis umgeben, relativ nördlich und sehr hoch. Deswegen gilt es als der kälteste Berg der Alpen.
Die Route ab dem Lötschental ist einsamer, ursprünglicher und führt durch eine der schönsten Tallandschaften des Wallis. Diese einmalige Skihochtour in den Berner Alpen führt zwei Tage lang durch eine der beeindruckendsten Gletscherregionen der Alpen. Via Jungfraujoch ist der Zugang schneller, aber teurer und belebter. Wir bevorzugen die Lötschental-Variante für dein Erlebnis und Stille. Falls du doch den Zugang über die Jungfraubahn bevorzugst, können wir gerne umdisponieren.
Die Hollandiahütte SAC (3’235 m) liegt oberhalb der Lötschenlücke und ist der Ausgangspunkt für die Aletschhorn-Skihochtour. Einem Adlerhorst gleich klebt sie an den Felsen. Unbeschreiblich ist das Panorama von dieser hochgelegenen SAC-Hütte. Die Hütte ist während der Skitourensaison von Mitte März bis Mitte Mai geöffnet, ansonsten gibt es einen offenen Winterraum.
Die Normalanstiege auf das Aletschhorn sind alpintechnisch relativ einfach, jedoch sehr lang und bei schlechter Sicht im Gipfelbereich auch heikel. Im Skidepotbereich kommen Steigeisen und Pickel zum Einsatz. Der Grat verlangt Trittsicherheit und Schwindelfreiheit, ist aber bei guten Verhältnissen gut machbar.
Ja. Die Route über den WNW-Grat bietet die Möglichkeit, zwei zusätzliche Gipfel zu überschreiten – das Sattelhorn (3’744 m) und das Kleine Aletschhorn (3’745 m). Wir besprechen diese Option beim Tourenbriefing nach Kondition und Verhältnissen.
Mitte März bis Mitte Mai. Aktuell herrschen beste Verhältnisse am Berg. Als Zustieg zur Oberaletschhütte eignet sich die Belalp. Im März liegt der Schnee am lockersten, im April und Mai sind die Tage länger und die Firnverhältnisse für die Abfahrt ideal.