Walliser Haute Route Skihochtour, Chamonix nach Zermatt

Die Walliser Haute Route: Diese Skidurchquerung von Chamonix nach Zermatt ist zweifellos eine der faszinierendsten alpinen Abenteuer, das Skitourengeher weltweit reizt. Diese legendäre Route verbindet nicht nur die beiden prestigeträchtigen Alpenstädte Chamonix und Zermatt, sondern führt auch durch atemberaubende Landschaften, majestätische Gletscher, verborgene Pässe und zu einigen der imposantesten Gipfel der Walliser Alpen.

  • 01.03.2027 – 30.04.2027
  • 6 Tage
  • Evolène, Schweiz
  • 4-8 Teilnehmende

Jetzt Buchen

CHF 1'590.00

Wunschzeitraum

Dauer: 6 TageMöglich: 01.03.2027 – 30.04.2027; 01.03.2028 – 30.04.2028; 01.03.2029 – 30.04.2029; 01.03.2030 – 30.04.2030
Davide Guzzardi
Fragen? Davide hilft gerne weiter
Beschreibung

Impressionen

Anforderungen

Technik

Skihochtouren Erfahrung

Skihochtouren Erfahrung wird vorausgesetzt. Solide Fahrtechnik auf allen Schneearten. Spitzkehren ohne zu stürzen

Kondition

Ausdauer

Kondition für Aufstiege bis 1500Hm/Tag und mehrtägigen Touren.

Programm

Unsere Tour beginnt in Argentière, Frankreich. Nachdem wir unsere Gletscherausrüstung verteilt haben, begeben wir uns zunächst mit einer Seilbahn auf den Croix de Lognan, der auf 2000 m Höhe liegt. Von dort aus setzen wir unsere Skitour über den Argentière Gletscher fort. Nach einem kurzen Gegenanstieg erreichen wir schließlich unser Tagesziel, die Argentière Hütte, die auf 2760 m Höhe liegt. Hier werden wir unsere erste Nacht verbringen.

Am frühen Morgen beginnen wir unseren Aufstieg zum Col du Chardonnet, auf 3221 m Höhe. Das kommende Highlight unserer Haute Route ist die beeindruckende Abseilaktion durch das etwa 80 Meter lange Col. Nach dieser aufregenden Passage stehen wir schliesslich auf dem Saleina Gletscher und schnallen unsere Skier an. Unsere Route führt uns über das «Fenetre de Saleina» vorbei an der Trient Hütte und weiter zum «Col des Ecandies». Vor uns erstreckt sich nun das weitläufige Val d’Arpette, das wir mit zahlreichen Schwüngen hinab nach Champex befahren. Per Taxi nach Le Châble, Auffahrt zur Cabane du Mont Fort auf 2459 m.

Unser Ziel für heute ist die Cabane de Valsorey, die sich auf einer Höhe von 3030 m befindet. Wir setzen unsere Route talwärts fort und steigen in Richtung des Mont Velan hoch. Nach einem ausgedehnten Aufstieg biegen wir schliesslich links zur kleinen Hütte namens Cabane du Velan ab, in der wir heute übernachten werden.

Wir brechen früh auf und widmen uns dem Aufstieg zum Plateau du Couloir, das sich auf 3650 m Höhe befindet. Je weiter wir aufsteigen, desto steiler wird das Gelände, sodass wir unsere Steigeisen anlegen und die Skier sicher am Rucksack verstauen müssen. Nach einer kurzen Abfahrt erreichen wir den Col du Sonadon, auf 3504 m. Die Abfahrt, die uns nun zur Cabane de Chanrion auf 2462 m führt, ist ein wahrer Traum für Skitourengeher! Hier lassen wir den Tag auf der Hütte gemütlich ausklingen.

Wir steigen sanft über den Breneygletscher auf und erreichen schliesslich den Gipfel des Pigne d’Arolla, der sich auf 3796 m Höhe erhebt. Der atemberaubende Ausblick von hier oben auf die umliegenden Gletscher und Berggipfel ist zweifellos eines der beeindruckendsten Erlebnisse, die man auf der Haute Route geniessen kann. Nach unserer Abfahrt von der Pigne d’Arolla nehmen wir die rund 600 Höhenmeter in Angriff und erreichen die Cabane des Vignettes, die auf 3158 m Höhe liegt. Diese Hütte gilt zweifellos als eine der schönsten und malerischsten in den gesamten Alpen und wird heute unsere «Heimat» sein.

Die letzte Etappe der Haute Route führt uns über den Collon Gletscher zum Col de l’Évêque, der auf 3395 m Höhe liegt. Von hier aus geniessen wir eine herrliche Abfahrt; in weiten Schwüngen gleiten wir hinab auf 2900 m und machen uns anschliessend auf den Weg zum gegenüberliegenden Col du Mont Brulé. Über den Tsa de Tsan Gletscher erreichen wir den Col de Valpelline und steigen zur Tête Blanche hinauf. Es erwartet uns eine atemberaubende Abfahrt, die uns am imposanten Dent d’Hérens und dem majestätischen Matterhorn vorbeiführt, um in Zermatt zu enden. Hier heisst es erstmals: Einkehren und auf die erfolgreiche Haute Route anstossen!

Weitere Infos

Infos

  • IFMGA zertifizierter Bergführer
  • Hüttenbuchungen
  • Tourenvorbereitung, Routenbesprechung und Wetterkonsultation
  • Fotoreportage
  • Gruppenmaterial

  • An- und Abreise
  • Hüttenübernachtungen mit HP
  • Lifttickets, Seilbahnen, Taxis
  • Persönliche Ausrüstung
  • Versicherungen
  • Alles was nicht unter «Inklusive» angegeben ist

Unterkunft

Das markante Refuge d’Argentière liegt auf 2’771 Metern Höhe auf einer Gletschermoräne mitten im Herzen des französischen Mont-Blanc-Massivs nahe Chamonix. Die vom Club Alpin Français (CAF) betriebene Hütte zeichnet sich durch ihr charakteristisches Flachdach aus und bietet rund 90 Alpinisten eine authentische Unterkunft mit Blick auf die gewaltigen Nordwände von der Aiguille Verte bis zum Mont Dolent. Der geschätzte Hochtourenstützpunkt ist als erste Übernachtungsetappe der klassischen Skihochtouren-Durchquerung „Haute Route“ von Chamonix nach Zermatt weltweit bekannt. Der anspruchsvolle, rund anderthalbstündige Zustieg erfolgt ab der Seilbahnstation der Grands Montets und führt über das alpine Gletschereis des Glacier d’Argentière.

Die komplett renovierte Cabane du Mont Fort der SAC-Sektion Jaman liegt auf 2’457 Metern Höhe an den Hängen westlich des Mont Fort im weltberühmten Skigebiet von Verbier. Die gemütliche, familienfreundliche Unterkunft bietet 58 komfortable Schlafplätze und begeistert ihre Gäste mit einer sonnigen Aussichtsterrasse, die ein spektakuläres Panorama auf das Mont-Blanc-Massiv und den Grand Combin eröffnet. Als strategisch wichtiger Stützpunkt liegt sie direkt an der legendären Skidurchquerung „Haute Route“ und zieht im Sommer wie im Winter sowohl Wanderer und Skifahrer als auch anspruchsvolle Mountainbiker an.

Die idyllisch gelegene Cabane de Chanrion der SAC-Sektion Genf liegt auf 2’462 Metern Höhe am unberührten, hinteren Ende des Mauvoisin-Stausees im geschützten Haut Val de Bagnes. Dank einer umfassenden Erweiterung und Modernisierung kombiniert die Hütte eleganten ökologischen Komfort in zeitgemässen Zimmern mit Platz für rund 60 Gäste und bietet ein fantastisches Panorama auf das Grand-Combin-Massiv. Als wichtiger Stützpunkt der weltberühmten „Haute Route“ zieht die Unterkunft im Winter Skitourengeher an, während sie im Sommer ein idealer Ausgangspunkt für Hochtouren sowie eine äusserst beliebte Destination für Mountainbiker und Familien ist.

Die spektakulär gelegene Cabane des Vignettes der SAC-Sektion Monte Rosa thront wie ein Adlerhorst auf 3’158 Metern Höhe auf einem exponierten Felsgrat hoch über dem herrlich wilden Val d’Hérens. Die hochalpine, traditionsreiche Schutzhütte bietet Alpinisten und Skitourenfahrern 120 komfortable Schlafplätze und fasziniert mit einem atemberaubenden Blick auf den mächtigen Pigne d’Arolla sowie die eisigen Abbrüche des Vignettes-Gletschers. Sie gilt als einer der wichtigsten und legendärsten Stützpunkte auf der weltberühmten Skidurchquerung „Haute Route“ und dient gleichzeitig als ideales Basislager für anspruchsvolle Hochtouren im Wallis.

Bekleidung / Ausrüstung

  • Hard Shell Jacke
  • Ersatzunterwäsche (die wärmste, die du hast)
  • Warme Skitourenhose, warmes Base Layer u. Pullover
  • Soft Shell oder Fleecejacke
  • Mütze, Handschuhe, Sturmhaube

  • Helm
  • Ski mit Skitouren Bindung
  • Teleskopstöcke
  • Steigfelle
  • Harscheisen
  • LVS Set (LVS Gerät, Schaufel, Sonde)
  • Lawinenairbag, falls vorhanden
  • Leichter Pickel
  • Steigeisen
  • Klettergurt

  • Sonnenbrille
  • Skibrille
  • Sonnen- und Lippencreme
  • Trinkflasche und Thermosflasche
  • Ev. Fotoapparat und Powerbank
  • Rucksack (30-50l)
  • Hüttenschlafsack
  • Stirnlampe
  • Toilettenartikel (aufs Minimum reduziert)

  • Skitour Set: Ski, Skibindung, Felle, CHF 300,-
  • Lawinenairbag, CHF 120,-
  • Eispickel, CHF 50,-
  • Steigeisen, CHF 50,-
  • Helm, CHF 30,-

FAQ

Diese Skidurchquerung gilt als die «Königin der Skitouren» und ist technisch wie konditionell anspruchsvoll.
    • Technik: Du benötigst fundierte Skihochtouren-Erfahrung, eine solide Fahrtechnik in allen Schneearten und musst Spitzkehren in steilem Gelände absolut sturzsicher beherrschen. An einigen Schlüsselstellen (wie dem Col du Chardonnet) steht zudem eine Abseilaktion an.
    • Kondition: Deine Ausdauer muss für tägliche Aufstiege von bis zu 1500 Höhenmetern und lange, hochalpine Abfahrten an sechs aufeinanderfolgenden Tagen ausreichen.

Ja, Splitboarder sind auf dieser Tour herzlich willkommen! Die Walliser Haute Route fordert Snowboarder und Skifahrer gleichermassen. Als Splitboarder musst du dein Sportgerät im Aufstieg – auch bei Spitzkehren in steilem Gelände – absolut sicher beherrschen und zügige Wechsel vollziehen können, um den Rhythmus der Gruppe zu halten. Da die Tour über sechs intensive Etappen führt, ist eine gute Kondition entscheidend.

Der Name stammt vom englischen Alpine Club, der die Strecke im Sommer 1861 erstmals als reine Wanderroute beging und sie „High Level Route“ nannte. Da sich die französische Übersetzung „Haute Route“ (Hohe Strasse) international durchsetzte, blieb der Name bestehen, als die Route im Jahr 1911 schliesslich zum ersten Mal erfolgreich im Winter auf Skiern bezwungen wurde.

Die klassische Saison für die Walliser Haute Route auf Ski und Splitboard ist sehr kurz und liegt meist zwischen Mitte März und Anfang Mai. Vor Mitte März sind viele Hütten noch im Winterschlaf (nicht bewartet) und die Tage oft zu kurz und kalt. Ab Mai öffnet sich an den Südhängen schnell der Fels, und die Spaltengefahr auf den Gletschern nimmt durch die Frühlingserwärmung zu.

Auf den hochalpinen Hütten der Route (wie der Trient- oder Vignettes-Hütte) ist der Handyempfang oft sehr schwach oder gar nicht vorhanden. Zudem gibt es auf den meisten Hütten keine öffentlichen Steckdosen für Gäste, da Strom über Solarpanels knapp bemessen ist. Eine leistungsstarke Powerbank (mindestens 10’000 bis 20’000 mAh) gehört daher zwingend ins Gepäck, um Smartphone und Sportuhr über die 6 Tage zu retten.

Der absolute landschaftliche und konditionelle Höhepunkt ist die Überschreitung des Pigne d’Arolla. Mit 3’796 m ü. M. ist er der höchste Punkt der klassischen Route. Von seinem Gipfelplateau aus geniesst man bei gutem Wetter einen der spektakulärsten Rundblicke der Alpen – mit direktem Visier auf das Matterhorn und die eisigen Nordwände der Walliser Riesen.

Ja, das ist der grosse Vorteil der klassischen Route. Sollte das Wetter umschlagen oder ein Teilnehmer erschöpft sein, gibt es fast jeden Tag die Möglichkeit, nach Norden in die Täler abzusteigen (z. B. nach Champex, Bourg-St-Pierre oder Arolla). Von dort aus kann man die Tour abbrechen oder das Schlechtwettergebiet per Postauto/Taxi umfahren, um später wieder zur Gruppe zu stossen.

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