Erfahrung auf geführten Hochtouren. Steigeisen und Seil vertraut. Kletterpassagen bis Grad 4c im Nachstieg. Kurze Abseilstellen im Abstieg.

Das Sustenhorn (3’503 m) steht auf der Grenze der Kantone Uri und Bern, direkt über dem Sustenpass – und trotz seiner Prominenz in der Silhouette des Passes ist es ein Berg, der kaum gedrängt wirkt. Der Ostgrat ist die schönste und technisch interessanteste Route auf den Gipfel: eine kombinierte Hochtour mit Kletterpassagen bis zum vierten Grad, einem langen Firnrücken und einem Gipfelpanorama, das von den Berner Viertausendern bis zum Dammastock reicht. Ausgangspunkt ist die Voralphütte (1’940 m) bei Gadmen – eine der lauschigsten SAC-Hütten der Region, eingebettet in die grüne Alp des Voralptals bei Göschenen. Zwei Bergtage in einem der schönsten Täler der Zentralschweiz.
CHF 890.00

Wer über den Sustenpass fährt und nach Süden schaut, sieht das Sustenhorn – wuchtig, vergletschert. Dahinter versteckt sich eine Kletterroute vom feinsten, von Göschenen ersichtlich. Der Ostgrat folgt einer konsequenten, logischen Linie von der Voralphütte über den Brunnenfirn bis auf den Gipfelgrat – zuerst auf Firn, dann auf Fels, zuletzt in Klettereien bis 4c auf kompaktem Urner Granit.
Die Voralphütte ist der ideale Stützpunkt. Sie liegt eingebettet in die grüne Hochalpenlandschaft des Voralptals, ist ab Gadmen oder Göschenen über einer längeren oder kürzeren Wanderung erreichbar und bietet einen ruhigen, herzlichen Hüttenabend – und von der Terrasse aus den ersten Blick auf die Route des nächsten Morgens.
Am zweiten Tag früh aufbrechen. Über den Gletscher gewinnt man rasch an Höhe. Der Übergang vom Firn auf den Fels markiert den Beginn der Kletterei: erst plattig, dann kantiger, griffiger. Die Stellen bis 4c sind die charaktervollsten Momente der Route – alpin gesichert, nicht immer ganz einfach in der Routenfindung, mit wachsender Ausgesetztheit nach oben hin. Auf dem Gipfel: das gesamte Berner und Urner Hochgebirge, Dammastock, Galenstock, Tierberg, und tief unten der Sustenpass wie ein Modell.
Der Abstieg führt über den Gletscher und zurück zur Göscheneralp, respektieve zum Sustenpass, je nachdem wo wir die Tour gestartet haben.
Erfahrung auf geführten Hochtouren. Steigeisen und Seil vertraut. Kletterpassagen bis Grad 4c im Nachstieg. Kurze Abseilstellen im Abstieg.
Sehr gute Kondition für einen langen Hüttenaufstieg (ca. 1'400 Hm, Tag 1) und einen langen Gipfeltag (ca. 1'200 Hm Aufstieg + Abstieg, Tag 2). Gesamthöhenmeter über die Tour: ca. 5'000 Hm.
Aufstieg: ca. 1’400 Hm – Gehzeit: ca. 4.5 Std. – Anforderung: T3–T4
Treffpunkt ist am Morgen beim Parkplatz in Gadmen (ca. 1’055 m). Der Hüttenweg führt durch das grüne Gadmental, erst auf Forststrasse, dann auf Wanderweg steil aufwärts durch Bergweiden und Felsgelände zur Voralphütte. Alternativ Zustieg von der Voralpkurve in Göschenen, und Zustieg in nur 2,5 Std zur Hütte über einen T2 Wanderweg. Die Hütte liegt ruhig und abseits – genau richtig für eine Nacht vor einem Gipfeltag.
Auf der Hütte: Ausrüstungskontrolle, Abendessen, Tourenbesprechung. Frühes Schlafen.
Aufstieg: ca. 1’600 Hm – Abstieg: ca. 3’000 Hm – Gehzeit: ca. 9–11 Std. – Schwierigkeit: ZS / 4c
Früh morgens verlassen wir die Voralphütte. Über den Gletscher steigen wir in Richtung Ostgrat auf – Steigeisen anlegen, anseilen. Der Firnteil ist der weitläufigste Abschnitt. Ab dem Einstieg in den Fels wechselt die Tour ihren Charakter: Kletterpassagen bis 4c, stellenweise ausgesetzt, auf gutem Urner Granit. Die Schlüsselstellen sind teilweise mit Bohrhaken ergänzt. Ansonsten ist die Tour alpin.
Auf dem Gipfel des Sustenhorns (3’503 m): Berner Alpen, Dammastock, Urner Hochgebirge. Nach der Rast Abstieg über dem Steingletscher, mit kurzen Abseilstellen. Zurück zur Voralpkurve oder zum Parkplatz am Susten, je nach Aufstiegsvariante.
Die Voralphütte ist der ultimative Stützpunkt für anspruchsvolle Alpinwanderungen und Bergkurse. Als Schlüsselstation auf dem berühmten alpinen «Fünf-Hütten-Panoramaweg» verbindet sie die umliegenden Täler über die spektakuläre, schwindelerregende Salbit-Hängebrücke. Zwei hervorragend eingerichtete Klettergärten in unmittelbarer Hüttennähe bieten das ideale Übungsgelände für Fels- und Sicherheitskurse. Nach einem intensiven Tag im Urner Granit bieten die gemütlich beheizten Aufenthaltsräume und komfortablen Schlafräume mit nordischen Duvets den perfekten Ort zur Regeneration.
