Skitouren Erfahrung
Mässig

Eine Skitourenwoche auf der nördlichen Insel Senja, die zweitgrösste Insel Norwegens in den Lyngenalpen. Diese steile und atemberaubende Insel verspricht unglaubliche Skitouren und Abfahrten bis zur Meereshöhe – Tiefschneebedingungen die man sonst nirgendwo findet. Worauf wartest du noch? Komm mit auf eine Skitourenreise auf der Senja Insel!

Inmitten der arktischen Gewässer Nordnorwegens erhebt sich die Insel Senja, ein wahres Paradies für Skitouren-Begeisterte. Oft als «Norwegen im Miniaturformat» bezeichnet, bietet Senja eine faszinierende Mischung aus schroffen Berggipfeln, tiefen Fjorden und unberührter Wildnis, die jeden Winter zu einer Mekka für Skiabenteurer wird. Die beeindruckenden Gebirgszüge der Insel, darunter die markanten Erhebungen des Segla und des Breidtinden, versprechen herausfordernde Abfahrten mit atemberaubender Sicht auf die Fjorde und schaffen somit ein einzigartiges Skitourenerlebnis.
Eine Skitourenreise nach Senja gibt Zugang zu einer Vielzahl von Routen, die für jeden Schwierigkeitsgrad geeignet sind. Vom sanften Anstieg des Hesten (556 m) mit seiner panoramareichen Abfahrt bis hin zur anspruchsvollen Besteigung des Stortinden (1219 m), des höchsten Berges auf Senja, findest du hier bestimmt dein persönliches Abenteuer. Auch besuchen wir immer wieder gerne die Touren wie der Husfjellet (635 m), der einen spektakulären Blick über den Mefjord bietet oder der Kvænan (784 m), dessen Gipfel uns eine 360-Grad-Aussicht über die umliegenden Fjorde und Berge erlaubt.
Dank unserer erfahrenen Bergführer können wir Gipfel wie den Keipen (938 m) oder den Barden (659 m) erkunden, die beide für ihre beeindruckenden Abfahrten bis zum Meeresspiegel bekannt sind. Diese Touren verkörpern das Besondere am Skibergsteigen auf Senja: Morgens schnallen wir die Skier an und gleiten am Ende des Tages direkt bis zur Küste hinunter. Ohne Kompromisse oder Shortcuts. 🙂
Für die, die es steiler und technischer mögen: Die Oksen-Bergkette im Süden Senjas, mit Gipfeln wie dem Store Hesten (770 m) und dem Spanstinden (1457 m), bieten einige der herausforderndsten und zugleich belohnendsten Skitouren der Insel. Diese Touren kombinieren technisch anspruchsvolle Aufstiege mit atemberaubenden Abfahrten und Panoramablicken über die zerklüftete Küstenlinie Senjas. Gerne können wir auch diese Touren gemeinsam während der Reise unternehmen. Von Powderlines zu Couloirs oder entspannten Abfahrten, gibt es auf Senja für alle, die richtige Wahl.
Nach einem erfüllten Tag auf den Bergen Senjas kehren die Skifahrer in gemütliche Unterkünfte zurück, oft traditionelle, norwegische Rorbuer direkt am Fjord. Hier lässt sich der Tag bei einem Glas lokalen Aquavits Revue passieren, während man den Blick über das Nordmeer schweifen lässt.
Mässig
Erfahrung vorteilhaft
Erfahrung vorteilhaft
Allgemein fit für mässige Aufstiege
Anreise aus Zürich oder Mailand per Flugzeug. Gerne können wir eine Anreise per Zug, falls erwünscht, organisieren. Über Oslo fliegen wir nach Tromso, wo wir eine dreieinhalb-stündige Fahrt nach Hamn I Senja antreten, um unsere Unterkunft zu beziehen. Abends besprechen wir die Wetter- und Schneelage der Woche und suchen uns die spannendsten Touren der nächsten Tagen aus. Morgen geht es direkt los!

Jeden Tag suchen wir uns nach Bedingungen und Niveau aller Teilnehmer, spannende Skitouren mit bestem Schnee und Aussichten aufs Meer, von 700 bis 1500 Hm, aus. Die Touren des Husfjellet, Karpedalen oder um den Krokavatnet See sind nur wenige Ideen der vielen, unerschöpfbaren Möglichkeiten im Gebiet! Auf jeden Aufstieg, folgt eine rassige Abfahrt bis auf Meereshöhe! Unsere Bergführer kennen die Gegend wie ihre Hosentaschen und wissen genau, wo sich die besten Abfahrten befinden! Abends kehren wir in lokalen «Rorbuer» ein, eine Art von rötlicher Unterkunft, die auch als Fischerhütte bekannt ist.

Zurück nach Tromso. Wir erkunden die Stadt, kaufen noch die letzten Souvenirs ein oder essen noch etwas Leckeres und treten letzlich den Rückflug in die Schweiz an.


Gemütliche Unterkünfte, oft traditionelle norwegische Rorbuer – Fischerhütten direkt am Fjord. Nach den Skitagen kehren wir zur abendlichen Erholung und zum geselligen Austausch zurück.
Optional: Übernachtung in Oslo mit Stadttour sowie Luxusunterkunft in Tromsø am letzten Abend möglich.

März bis Mai gilt als optimal, da hier die besten Schnee- und Lichtbedingungen herrschen.
Senja bietet vielfältiges Gelände: Anfänger finden sanfte Hänge wie Sukkertoppen (456 m), Fortgeschrittene steile Couloirs (Istinden, 1489 m) und exponierte Grate (Trolltinden, 850 m) mit Pulverschnee bis 40° Neigung. Die Routen werden auf Können, Bedingungen und Wünsche abgestimmt.
In den Wintermonaten besteht die Möglichkeit, in den Küstengewässern Orcas und Buckelwale zu sichten.
Nach einem erfüllten Tag auf den Bergen Senjas kehren die Skifahrer in gemütliche Unterkünfte zurück, oft traditionelle norwegische Rorbuer direkt am Fjord. Hier lässt sich der Tag bei einem Glas lokalen Aquavits Revue passieren, während man den Blick über das Nordmeer schweifen lässt. Der Austausch mit Gleichgesinnten über die Erlebnisse des Tages, sei es die perfekte Pulverschnee-Abfahrt vom Grytetippen (1019 m) oder der Nervenkitzel beim Überqueren eines exponierten Grats am Mefjordtinden (657 m), runden das Skitourenerlebnis auf Senja ab.
Die Gegend der Senja und Lyngenalpen bieten weit mehr als nur erstklassige Skitouren. Sie ermöglichen ein ganzheitliches arktisches Erlebnis, das alle Sinne anspricht. Nach einem aufregenden Tag am Skitouren kann noch vieles unternommen werden:
Im hohen Norden Norwegens beeinflussen die extremen klimatischen Bedingungen und die begrenzte Verfügbarkeit von landwirtschaftlichen Ressourcen im Winter die lokale Küche. Hier sind einige Beispiele für Lebensmittel, die typischerweise in der Norwegischen Küche im Winter verzehrt werden:
Die Geschichte des Skitourens in den Lyngen Alpen und auf der Insel Senja ist eng mit der allgemeinen Entwicklung des Skifahrens in Norwegen und der Erschliessung arktischer Regionen verwoben. Obwohl es keinen genauen Zeitpunkt gibt, an dem das Skitouren in den Lyngen Alpen «begann», können wir die Entwicklung in mehreren Phasen betrachten: