Ama Dablam Expedition 6812m

Ama Dablam Kletterpassage

Der Ama Dablam ist als «Matterhorn» Nepals bekannt und zählt zu den schönsten Bergen der Welt. Gemeinsam besteigen wir diesen mystischen Berg auf unserer anspruchsvollen und technischen Expeditionsreise.

  • 01.10.2026 – 31.12.2026
  • 26 Tage
  • Khumjung, Nepal
  • 2 - 8 Teilnehmende

Jetzt Buchen

Preisspanne: CHF 8'900.00 bis CHF 11'900.00

Davide Guzzardi
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Beschreibung

Anforderungen

Technik

Klettern Erfahrung

Äusserst anspruchsvolles und ausgesetztes Klettern. Die meisten Fels-Abschnitte bewegen sich im Schwierigkeitsgrad UIAA 3–4 und müssen mit Steigeisen «Dry» (mit Felskontakt) geklettert werden. Trotz durchgehender Fixseile sind Trittsicherheit und alpine Erfahrung ein absolutes Muss.

Kondition

Ausdauer

Vorerfahrung auf weitere 6000er obligatorisch.
Fit für lange Wanderungen von bis zu 10 Std./Tag. Fit genug, um einen 14 kg schweren Rucksack zu tragen.

Programm

Anreise aus Zürich oder Mailand per Flugzeug. Gerne können wir eine alternative Anreise, falls erwünscht, organisieren. In Kathmandu angekommen, besorgen wir die letzten Lebensmittel, erkunden die Stadt und erleben, wie die Einheimischen ihren Alltag leben.

Flieger

Wir erkunden diese nette Stadt und können noch die letzten Ausrüstungen organisieren.  Die Gegend um Thamel eignet sich zum Beispiel bestens, um noch Ausrüstung zu besorgen. Morgen geht es los!

Kathmandu

Nach einem frühen Start und einem frühen Abflug vom Inlandflughafen Kathmandu dauert unser Flug  45 Minuten, bis in die Everest-Region Nepals. Die Landung in Lukla (2800 m) ist spektakulär und bei der Ankunft werden wir von unserem Sirdar (Führer) und dem Trekking-Team begrüsst. Sie organisieren unser Gepäck bevor wir aufbrechen. Es ist ein sanfter Spaziergang nach Phakding (2800 m), weitere 3 Stunden nördlich. Der Weg führt durch Lukla, vorbei an Hotels, Geschäften und Fluggesellschaftsbüros, bis zum Rande des Lukla-Plateaus, wo der Weg endet, um sich mit dem Jiri-Weg bei Chablung zu treffen. Von hier aus folgt der Weg dem Dudh Kosi Fluss nach Norden, durch das Dorf Ghat und schliesslich nach Phakding, wo wir die Nacht verbringen werden. Wenn wir Zeit haben und uns fit fühlen, können wir auf Wunsch weiter entlang des Weges wandern und bis nach Jorsale oder Monjo gehen.

Von Phakding aus führt der Weg weiter nach Norden entlang des Dudh Kosi-Tals und verläuft 100 m oberhalb dem Fluss am Westufer. Der Weg führt uns nach Jorsale (2810 m), wo wir den Sagarmatha-Nationalpark betreten und unsere Trekking-Genehmigungen zur Überprüfung abgeben. Von hier aus setzen wir unseren Weg auf einem immer steiler werdenden Pfad nach Namche Bazaar (3440 m) fort, das einfach als Namche bekannt ist. Unterwegs überqueren wir die spektakuläre Hängebrücke hoch über der Mündung des Bhote Kosi und des Dudh Kosi und erhaschen kurz darauf unseren ersten Blick auf den Everest, weit im Nordosten. Der Weg nach Namche ist steil und lang, aber endlich erreichen wir die bemerkenswerte Sherpa-Hauptstadt, die hoch an den Hängen thront und im Osten vom gewaltigen Massiv des Kwangde (6187 m) dominiert wird.

Die Wanderung von Namche Bazaar nach Tengboche im Khumbu-Gebiet, ist Teil des klassischen Everest Base Camp Treks und bietet eine faszinierende Kombination aus bergigem Terrain, malerischen Dörfern und spirituellen Stätten. Der Pfad führt uns zunächst durch einen dichten Bergwald, der von Rhododendren und verschiedenen anderen Pflanzen gesäumt ist. Unterwegs treffen wir auf malerische Dörfer mit traditionellen Stein- und Holzhäusern, eingebettet in die spektakuläre Bergkulisse. Die Begegnung mit den freundlichen Einheimischen, die ihre Lebensweise mit den Besuchern teilen, verleiht der Wanderung eine besondere Note.

Ein Höhepunkt der Route ist der Besuch des Tengboche-Klosters, eines der bedeutendsten buddhistischen Klöster in der Region. Die majestätische Lage des Klosters bietet einen Panoramablick auf den Ama Dablam und andere umliegende Gipfel. Das spirituelle Erlebnis inmitten dieser eindrucksvollen Umgebung ist ein bewegender Moment.

Während der heutigen Etappe lassen wir  traditionelle Sherpa-Dörfer wie Pangboche und Somare hinter uns. Die Dörfer sind von terrassenförmig angelegten Feldern umgeben und bieten einen Einblick in das authentische Leben der Bergbewohner.

Die Strecke nach Dingboche führt auch an einigen der schönsten Aussichtspunkte vorbei. Darunter der berühmte Aussichtspunkt bei Pangboche, mit Blick auf unser Ziel, den Ama Dablam. Die majestätische Präsenz dieses Berges wird uns zum ersten Mal fesseln.

Dingboche selbst liegt in einem weiten Tal und ist von schroffen Bergen umgeben. Das Dorf ist nicht nur ein wichtiger Rastpunkt für Trekker, sondern bietet auch eine grossartige Gelegenheit zur Höhenanpassung, da es eine der höchstgelegenen Siedlungen in der Region ist. Ab hier starten wir eine Woche der Höhenanpassung und Trainings zur Besteigung des Ama Dablam

Dingboche dient uns für ca. eine Woche als Stutzpunkt für Trainings, Höhenanpassung und für eine Besteigung des Lobuche als Akklimatisierungstour. Gemeinsam passen wir unseren Trainingsplan auf die Wünsche der Teilnehmer an, so dass wir bestmöglichst für eine Besteigung des Ama Dablam vorbereitet sind.

Lobuche East

In den nächsten 8 Tage befinden wir uns auf den unterschiedlichen Base Camps und kommen dem Gipfel immer näher. Darun Wir kommen zu den Base Camps 1 und 2, klettern über den berühmten «Gelben Turm» und «Grauen Turm» bis zur «Mushroom Ridge», eine pilzförmige Wächte, die uns zum Grat führt, der uns dann bis zum Gipfel bringt. Summit Success!

Ama Dablam Kletterpassage

Der letzte Tag unserer Wanderung, entlang des Pfades über dem Dudh Kosi, bevor wir  nach Lukla aufsteigen, wo wir am frühen Nachmittag ankommen.

Nepal Trek

Wir kehren zurück in den Trubel von Kathmandu, 45-minütiger Flug, zurück zum Inlandsflughafen. Dort werden wir empfangen und zurück zum Hotel gebracht. Die Ankunftszeiten in Kathmandu variieren, jedoch ist es üblich, dass wir am frühen Nachmittag wieder in unserem Hotel angekommen sein sollten.

Kathmandu

Transfer vom Hotel zum Flughafen, Rückflug nach Hause. Bis bald, auf ein nächstes gemeinsames Abenteuer!

Flieger

Weitere Infos

Infos

  • Lokaler englischsprachiger Trekkingleiter und Bergführer
  • Vollpension
  • 3 Nächte 4-Sterne-Hotel in Kathmandu inkl. Frühstück sowie Willkommensdinner
  • Übernachtung in Teahouses/Lodges während des Treks und 2-Personen-Zelt am Basislager
  • Flugtickets Kathmandu–Lukla–Kathmandu inkl. Flughafensteuer
  • Alle Transfers ab Kathmandu
  • Träger (ein Träger je 2 Teilnehmer)
  • Eintritt Sagarmatha-Nationalpark und Khumbu-Genehmigung, lokale/staatliche Steuern
  • Fotoreportage und Videos
  • Eine Aktivität zur Unterstützung der lokalen Gemeinschaft
  • Gruppenmaterial (Expeditionszelte, Kocher usw.

  • Anreise von und zum Zielland
  • Private Versicherung mit Rücktransportabdeckung
  • Visum bei Ankunft in Nepal
  • Alkoholische Getränke und Trinkgelder
  • Mahlzeiten in Kathmandu ausser Willkommensdinner und Frühstück
  • Alles, was nicht unter «Inklusive» aufgeführt ist

Unterkunft

  • Kathmandu: 3 Nächte im 4-Sterne-Hotel mit Frühstück
  • Trekkingtour: Teahouses und Lodges entlang des Trails
  • Basislager: 2-Personen-Zelte
  • Hotel bei Ankunft und Abreise

Bekleidung / Ausrüstung

  • Hard Shell Jacke und Hose
  • Daunenjacke (Expeditionsniveau!)
  • Daunenhosen
  • Funktionsunterwäsche
  • Lange und kurze Wanderhosen (schnelltrocknend)
  • Lange und kurze Shirts (schnelltrocknend)
  • Soft Shell oder Fleecejacke
  • Mütze
  • Warme Handschuhe und dicke Fäustlinge

  • Teleskopstöcke
  • Geeignete Bergstiefel mit Innenschuh sowie Wander-/Trailschuhe
  • Gamaschen
  • Steigeisen (12 Zacken)
  • 3 birnenförmige Karabiner
  • Klettergurt
  • Jumar-Gerät (Aufsteiger)
  • Abseilgerät (Tuber, Reverso oder ATC)
  • Cordelette für Dritthandknoten beim Abseilen
  • «Cow-Tail» aus dynamischer Bandschlinge/Seil (10–11 mm)
  • Eispickel
  • Helm

  • Sonnenbrille
  • Sonnen- und Lippencreme
  • Trinkflasche und Thermosflasche
  • Ggf. Fotoapparat und Powerbank
  • Rucksack (80–110 l)
  • Medizinisches Attest zur Gesundheitslage

  • Warmer Schlafsack (Komforttemperatur -15°C)
  • Schlafmatte (isoliert) / ISO-Matte
  • Stirnlampe
  • Toilettenartikel (auf Minimum reduziert)
  • Weiteres Campingmaterial, falls vorhanden

  • Teleskopstöcke, CHF 55.00
  • Expeditionsrucksack (90-110l), CHF 80.00
  • Schlafsack, CHF 180.00
  • Klettermaterial, CHF 80.00

  • Weitere Besteigungen von Island Peak, Lobuche oder Mera Peak (5-6 zusätzliche Tage);
  • Kathmandu kulinarische Tour

FAQ

Die Besteigung des Ama Dablam kann als physisch anspruchsvoll gesehen werden und erfordert «Fortgeschrittene» Kletterfähigkeiten. Die meisten Fels-Abschnitte bewegen sich im Schwierigkeitsgrad UIAA 3-4 und müssen mit Steigeisen «Dry» geklettert werden, also mit Felskontakt. Die Kletterei ist zwar durchgehend mit Fixseilen entschärft, man befindet sich aber durchgehend in alpinem Gelände und die nötige Trittsicherheit und Erfahrung ist auf diesem Berg ein absolutes Muss. Wir empfehlen gerne Vorbereitungstouren in der Schweiz, die dich zum Klettern am Ama Dablam vorbereiten.

Bei Fragen kannst du uns gerne kontaktieren und wir wägen gemeinsam ab, ob der Ama Dablam die richtige Wahl für dich ist.

Die Länge der Ama Dablam Expedition ist insgesamt 26 Tage. Gerne können wir noch 5-6 extra Tage im Gebiet anbieten, um Besteigungen des Lobuche Est oder Island Peaks mit einzuschliessen. Die Zeit selbst am Ama Dablams beträgt zwischen 8 und 10 Tagen. Kürzere Zeiten für Expeditionen in Nepal erachten wir als wenig sinnvoll und etwas waghalsig. Die nötige Höhenanpassung ist auf diesen Höhenlagen ein Muss und verhindert, dass eine Besteigung frühzeitig abgebrochen werden muss. Auf Grund dessen empfehlen wir eine angemessene Aufenthaltszeit in der Höhe und Trainingstage vor der richtigen Besteigung.

Die beste Zeit für eine Besteigung des Ama Dablams ist in der Regel während der beiden Hauptkletterperioden, Frühjahr und Herbst. Diese spezifischen Perioden können je nach den individuellen Vorlieben, mit Wetter und den Bedingungen variieren.

Herbst (September bis November): Dies ist die beliebteste Zeit, den Ama Dablam zu besteigen. Das Wetter ist stabil, die Sicht ist klar und die Temperaturen nicht zu extrem. In dieser Zeit gibt es weniger Niederschläge, was die Bedingungen auf dem Berg verbessert.

Frühling (April bis Mitte Juni): Die Frühjahrssaison ist die zweitbeste Zeit für eine Besteigung des Ama Dablams. Das Wetter ist in diesen Monaten ebenfalls relativ stabil und die Tage sind länger. Die Temperaturen sind milder als im Winter, aber es kann mehr Schnee auf den Routen vorgefunden werden.

Der Ama Dablam ist 6812 m hoch

Der Ama Dablam befindet sich im Khumbu-Gebiet des Himalaya in Nepal. Genauer gesagt liegt der Berg im Distrikt Solu-Khumbu, die Teil der Provinz N. 1 in Nepal ist. Das Khumbu-Gebiet ist weltweit bekannt und eine beliebte Region für Trekking- und Bergsteigerexpeditionen, da es einige der höchsten Gipfel der Welt beherbergt, darunter den Mount Everest.

Geographisch gesehen liegt der Ama Dablam südlich des Mount Everest und südwestlich von Lhotse im Himalaya-Gebirge. Der nächste bekannte Ort in der Nähe des Ama Dablam ist das Dorf Pangboche. Trekker und Bergsteiger, die sich auf dem Weg zum Everest Base Camp befinden, kommen oft in dieser Gegend vorbei und haben die Möglichkeit, den Ama Dablam aus der Ferne zu sehen.

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