Kletterreise Riglos Spanien: Vorpyrenäen mit Bergführer

Wie überdimensionale Maiskolben schiessen die Mallos de Riglos bis zu 300 Meter senkrecht über dem gleichnamigen 100-Seelen-Dorf in den Himmel, orange-graue Konglomerattürme, ständig von kreisenden Gänsegeiern umkreist. Wir führen dich über die klassischen Mehrseillängenrouten dieses aussergewöhnlichen Klettergebiets in den aragonesischen Vorpyrenäen, wo man sich an griffigen, fest im Fels sitzenden Kieselsteinen entlanghangelt, eine Klettertechnik, die anfangs ungewohnt, aber schnell süchtig macht. Zwischen den Klettertagen erkunden wir auch die ruhigeren Nachbargebiete Agüero und Peña Rueba sowie die mittelalterliche Burg Loarre.

  • 01.09.2026 – 30.11.2026
  • 7 Tage
  • Las Peñas de Riglos, Spanien
  • 4 - 8 Teilnehmende

Jetzt Buchen

CHF 1'990.00

Wunschzeitraum

Dauer: 7 TageMöglich: 01.09.2026 – 30.11.2026; 01.03.2027 – 31.05.2027; 01.09.2027 – 30.11.2027; 01.03.2028 – 31.05.2028; 01.09.2028 – 30.11.2028; 01.03.2029 – 31.05.2029; 01.09.2029 – 30.11.2029; 01.03.2030 – 31.05.2030; 01.09.2030 – 30.11.2030
Davide Guzzardi
Fragen? Davide hilft gerne weiter
Beschreibung

Anforderungen

Technik

Klettern Erfahrung

Die Routen bewegen sich meist zwischen dem V. und 6b Grad, mit vereinzelten Linien bis 7a. Technisch nicht durchgehend extrem schwierig, verlangt das Konglomerat aber eine eigene Bewegungslogik: Stehen auf einzelnen Kieselsteinen und ein bewusster Umgang mit der eigenen Kraft. Erfahrung im Mehrseillängenklettern ist Voraussetzung.

Kondition

Ausdauer

Mehrere Seillängen am Stück auf oft überhängendem oder steilem Konglomerat sind kraftraubender, als die Schwierigkeitsgrade zunächst vermuten lassen. Etwas Vorbereitung in der Kletterhalle zahlt sich hier besonders aus. Für einen abwechslungsreichen Kletterurlaub über mehrere Tage genügt eine gute Grundfitness.

Programm

Ankunft in Riglos oder Murillo de Gállego, Bezug der Unterkunft und ein erster Blick auf die imposanten Mallos.

Flieger

Wir starten an einer moderaten Mehrseillängenroute, um uns an das Konglomerat und die Kletterlogik des Gebiets zu gewöhnen.

Wir klettern eine der grossen klassischen Linien wie den Espolón del Fire, umkreist vom Rauschen der Gänsegeier.

Wir wechseln ins ruhigere Agüero, mit eleganten, weniger überlaufenen Mehrseillängenrouten.

Ein weiterer Sektor mit abwechslungsreicher Platten-, Verschneidungs- und Gratkletterei.

Nach Wahl entweder ein Besuch der mittelalterlichen Burg Loarre oder, für starke Kletterer, ein Versuch an eines weiteren anspruchsvolleren Riglos-Klassiker.

Wir kehren zu unserem Lieblingssektor der Woche zurück, bevor die Heimreise ansteht.

Flieger

Weitere Infos

Infos

  • IFMGA Bergführer oder Kletterlehrer
  • Lokale Transfers zu den Klettergebieten
  • Übernachtung im Guest House, Hotel oder Airbnb der Mittelklasse
  • Fotoreportage und Videos
  • Gruppenmaterial

  • Anreise von und zum Zielland
  • Eintritt Castillo de Loarre
  • Mahlzeiten vor Ort (wir können gemeinsam kochen, oder in feine Lokale Essen gehen)
  • Private Versicherung mit Rücktransportkostenübernahme
  • Annullationskostenversicherung
  • Alles, was nicht unter «Inklusive» erwähnt wird

Unterkunft

Guest House, Hotel oder Airbnb der Mittelklasse.

Bekleidung / Ausrüstung

  • Hard Shell Jacke
  • Soft Shell oder Fleecejacke
  • Kletterhose, T-Shirt und Pulli
  • Ersatz-Unterwäsche

  • Helm
  • Kletterschuhe (eng, aber bequem)
  • Klettergurt
  • Kletterset (3 HMS-Karabiner, Sicherungs-/Abseilgerät, 1 Set mit 6 Expressen, Bandschlinge 60 cm, Standschlinge, Prusikschlinge, Magnesiumbeutel)
  • Sicherungsgerät (Empfehlung: Grigri, Edelrid Megajul)
  • Weiteres Klettermaterial, falls vorhanden

  • Sonnenbrille
  • Sonnen- und Lippencreme, Sonnenhut
  • Trinkflasche
  • Evtl. Fotoapparat
  • Stabile Schuhe für Zustieg
  • Rucksack (20–40 l)

  • Klettergurt: CHF 20.–
  • Helm: CHF 15.–
  • Kletterset: CHF 70.–

FAQ

Die eingebetteten Kieselsteine unterschiedlichster Grösse bilden Griffe und Tritte, die eine eigene Bewegungslogik verlangen, anfangs ungewohnt, aber sehr griffig und lohnend, sobald man sich daran gewöhnt hat.

Die meisten Klassiker bewegen sich zwischen dem V. und 6b Grad, technisch nicht extrem, aber kraftraubender als der Grad vermuten lässt. Etwas Vorbereitung im Kraftausdauerbereich zahlt sich aus.

Riglos beherbergt eine grosse Kolonie an Gänsegeiern, die ständig um die Türme kreisen, ein eindrückliches und stimmungsvolles Element jedes Klettertages hier.

Beide Nachbargebiete bieten eine willkommene Abwechslung: ruhigeres Klettern mit weniger Betrieb und teils elegante, anspruchsvolle Linien, ideal um die Vielfalt der Region kennenzulernen.

Frühling und Herbst bieten die angenehmsten Temperaturen, im Winter lässt es sich an sonnigen Tagen ebenfalls gut klettern, im Sommer wird es dagegen sehr heiss mit Gewitterneigung.

Wir weichen bei Bedarf auf gut abgesicherte Sportklettergebiete wie Theopetra in der Nähe aus oder passen das Programm flexibel an die Wetterlage an.

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