Spitzbergen SKI & SAIL Skitouren Reise

Spitzbergen Segelboot im Fjord

Ein Ski and Sail Erlebnis zwischen den Buchten der majestätischen Inselgruppe Spitzbergen und dem Ereignis der Mitternachtssonne, ist im Winter etwas Unvergessliches. Wir kombinieren die Freude am Skitourengehen und Splitboarden mit der Schönheit der Küstenlandschaft dieser Inseln, die sich zwischen dem 78en und 79en Breitengrad befinden. Wir verbringen eine Woche lang auf einem Segelschiff und starten unsere Skitouren, auf der Suche nach dem besten Tiefschnee, direkt aus dem Drop Off Point am Strand! Mit etwas Glück können wir Polarbären, Robben und Walfische sichten. Ein Abenteuer im hohen Norden für begeisterte Skitourengeher!

  • 01.05.2027 – 30.06.2027
  • Longyearbyen, Svalbard und Jan Mayen
  • 5 - 8 Teilnehmende

Jetzt Buchen

Preisspanne: CHF 5'900.00 bis CHF 6'900.00

Davide Guzzardi
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Beschreibung

Anforderungen

Technik

Skitouren Erfahrung

Moderate Erfahrung notwendig. Wir passen die Touren nach Fähigkeiten der Gruppe an.

Kondition

Ausdauer

Allgemeine Kondition für Aufstiege zwischen 800 und 1500 Hm/Tag.

Programm

Anreise aus Zürich oder Mailand per Flugzeug. Gerne können wir eine Anreise per Zug, falls erwünscht, organisieren. Über Oslo fliegen wir nach Longyearbyen, wo wir direkt zum Segelhafen gebracht werden.

Jeden Tag wechseln sich Segelabschnitte von 2-3 Stunden, mit knackigen Touren direkt ab dem Anleger oder vom Strand aus, den wir per Dinghy, das Beiboot erreichen, ab. Bei Schönwettertagen bevorzugen wir natürlich das Skitouren dem Segeln, wobei Schlechtwettertage bestens geeignet sind, um weitere Distanzen zurückzulegen die uns ermöglichen, die aussergewöhnlichsten Linien und Gipfeln besteigen können.

Abfahrt mit skis auf Spitzbergen

Rücksegeln auf Longyearbyen, Stadtbesichtigung und Rückflug.

Spitzbergen Gletscher

Weitere Infos

Infos

  • IFMGA Bergführer oder lokalem Standard
  • Übernachtung auf privatem Segelschiff
  • Alle Spesen in Verbindung mit dem Segelschiff
  • Dinghy Motorboot zum erreichen der Küste
  • Halbpension
  • Schreckschusswaffe und Grosskaliber zur Bärensicherheit
  • Fotoreportage und Videos
  • Eine Aktivität zur Unterstützung der lokalen Gemeinschaft
  • Gruppenmaterial

  • Anreise von und zum Zielland
  • Private Versicherung mit Rücktransportabdeckung
  • Annullationskostenversicherung
  • Essen am Reisetag und Tourenproviant
  • Alkoholische Getränke
  • Trinkgeld für Skipper und Crew
  • Alles, was nicht unter «Inklusive» aufgeführt ist

  • Verlängerte Übernachtung in Longyearbyen mit Stadtbesichtigung
  • Luxusunterkunft mit Sauna am letzten Abend
  • Eisklettern rund um Longyearbyen

Unterkunft

Übernachtung auf privatem Segelschiff (unsere schwimmende «Hütte») mit Halbpension während der gesamten Woche. Die Segelboote sind sehr komfortabel und bieten Kajuten á 2 Plätze, mit eigener Dusche. Erfahrene Köche verwöhnen uns mit feinen Delikatessen während der Woche auf See.

Segelboote auf Spitzbergen

Bekleidung / Ausrüstung

  • Hard Shell Jacke
  • Daunenjacke
  • Warme Skitourenhose, warmer Base Layer und Pullover
  • Soft Shell oder Fleecejacke
  • Mütze, Handschuhe, Sturmhaube
  • Ersatzunterwäsche

  • Helm
  • Ski mit Skitouren-Bindung oder Splitboard
  • Teleskopstöcke
  • Steigfelle
  • Harscheisen
  • LVS-Set (LVS-Gerät, Schaufel, Sonde)
  • Lawinenairbag, falls vorhanden
  • Leichter Pickel
  • Steigeisen
  • Klettergurt

  • Hüttenschlafsack
  • Stirnlampe
  • Toilettenartikel (auf Minimum reduziert)

  • Sonnenbrille
  • Skibrille
  • Sonnen- und Lippencreme
  • Trinkflasche und Thermosflasche
  • Ggf. Fotoapparat und Powerbank
  • Rucksack (30–50 l)

  • Skitouren-Set (Ski, Bindung, Felle): CHF 250.–
  • Lawinenairbag: CHF 120.–
  • Helm: CHF 30.–

FAQ

Die beste Reisezeit für eine Skitourenreise auf den Spitzbergen Inseln ist zwischen Mitte April und Juni. Die Schneebedingungen sind meistens in dieser Zeit sehr gut und die Mitternachtssonne scheint schon tagsüber.

  • Longyearbyen (Hauptstadt der Spitzbergen): Longyearbyen ist die grösste Siedlung und Hauptstadt der norwegischen Inselgruppe Spitzbergen im Arktischen Ozean. Sie gilt als nördlichste Stadt der Welt, die auf dem Breitengrad 78°13′ Nord liegt. Die einzigartige Lage sorgt für extreme arktische Bedingungen mit langen, dunklen Wintern und kurzen, intensiven Sommern. Rund um Longyearbyen befindet sich eine reiche arktische Tierwelt, darunter Eisbären, Rentiere, Füchse und zahlreiche Vogelarten. Eisbärenpatrouillen sind in der Stadt notwendig, um menschliche und tierische Konflikte zu vermeiden. Auch auf unsere Skitouren wird eine ausgebildete Person vor Ort sein, die dafür sorgt, Konflikte mit Polarbären zu vermeiden. Longyearbyen hat ihre Wurzeln im Kohlebergbau, der im frühen 20. Jahrhundert begann. Die Gegend wurde von dem Amerikaner John Munro Longyear erschlossen und der Bergbau prägte lange Zeit die Wirtschaft der Region.
  • Svalbard Global Seed Vault: Longyearbyen beherbergt das Svalbard Global Seed Vault, auch als «Doomsday Vault» bekannt. Hier werden Samen von Pflanzen aus der ganzen Welt in einem hochsicheren Tresor gelagert, um die genetische Vielfalt für die Zukunft zu bewahren. Ein Besuch lohnt sich auf jeden Fall wenn wir die Inseln besuchen!
  • Universität in der Arktis: Die Universitätssiedlung Svalbard (UNIS) in Longyearbyen ist die nördlichste Hochschule der Welt. Sie bietet Studiengänge in Arktischer Biologie, Geophysik, Geologie und anderem an und ihre Forschung trägt zum Verständnis der einzigartigen arktischen Umwelt bei.
  • Polarlichter: Aufgrund der geringen Lichtverschmutzung und der geografischen Lage bietet Longyearbyen optimale Bedingungen für die Beobachtung des Polarlichts. Die Aurora Borealis ist in den Wintermonaten ein beeindruckendes Naturschauspiel.
  • Permafrost und Dunkelheit: Longyearbyen befindet sich in einer Region mit Permafrost, wo der Boden das ganze Jahr über gefroren bleibt. Im Winter erlebt die Stadt eine lange Phase der Dunkelheit, während im Sommer die Mitternachtssonne für rund vier Monate anhält.

  • Ny Ålesund: Ny-Ålesund ist eine kleine Siedlung auf Spitzbergen, der größten Insel der norwegischen Inselgruppe Svalbard, im Arktischen Ozean. Sie gilt als nördlichste dauerhaft bewohnte Siedlung der Welt. Diese Auszeichnung macht sie zu einem einzigartigen Ort mit extremen arktischen Bedingungen.
  • Forschungsstation: Die Siedlung ist vor allem eine Forschungsstation und hat eine lange Tradition als Basis für wissenschaftliche Untersuchungen. Forschungseinrichtungen aus verschiedenen Ländern nutzen die günstige Lage, um Studien in den Bereichen Glaziologie, Meteorologie, Biologie und Geophysik durchzuführen.
  • Historischer Ausgangspunkt für Expeditionen: Ny-Ålesund diente als Ausgangspunkt für berühmte Arktisexpeditionen, darunter die Flüge von Roald Amundsen und Umberto Nobile mit dem Luftschiff Norge, das 1926 als erstes Luftschiff den Nordpol erreichte.
  • Svalbard Rocket Range: Die Raketenstation Svalbard Rocket Range, betrieben von der Norwegischen Raumfahrtbehörde, befindet sich in Ny-Ålesund. Hier werden Forschungsraketen gestartet, um die Polarlichter und die oberen Atmosphärenschichten zu erforschen.
  • Global Atmosphere Watch Station: Ny-Ålesund ist auch eine wichtige Station im Rahmen des Global Atmosphere Watch-Programms der Weltorganisation für Meteorologie (WMO). Hier werden umfassende Messungen zur Überwachung der globalen Atmosphäre durchgeführt.
  • Arktische Flora und Fauna: Die Umgebung von Ny-Ålesund bietet eine einzigartige arktische Flora und Fauna. Besucher können Rentiere, Polarfüchse und eine Vielzahl von Vogelarten beobachten. Die Pflanzenwelt ist geprägt von arktischen Blumen und Moosen.

Barentsburg ist die zweitgrößte Siedlung auf der norwegischen Inselgruppe Spitzbergen (Svalbard). Der Ort ist ein völkerrechtliches Unikum: Obwohl er auf norwegischem Territorium liegt, wird die Bergarbeiterstadt fast ausschliesslich von russischen Staatsangehörigen bewohnt und ist tief von der russischen bzw. sowjetischen Kultur geprägt. Dies sieht man sofort, wenn man durch die Strassen von Barentsburg spaziert.

Auf Spitzbergen beeinflussen die extremen klimatischen Bedingungen und die begrenzte Verfügbarkeit von landwirtschaftlichen Ressourcen die lokale Küche. Hier sind einige Beispiele für Lebensmittel, die typischerweise auf Spitzbergen konsumiert werden:

  • Arktischer Fisch: Frischer Fisch aus den eiskalten Gewässern der Arktis ist eine wichtige Proteinquelle. Arten wie der arktische Kabeljau und die Grönland-Heilbutt sind häufig auf den Speisekarten zu finden.
  • Meeresfrüchte: Neben Fisch gehören auch Meeresfrüchte wie Krabben, Garnelen und Muscheln zur lokalen Küche. Sie werden frisch aus den umliegenden Gewässern gefangen.
  • Gemüse: Aufgrund der extremen Klimabedingungen ist der Anbau von Gemüse begrenzt. Dennoch werden einige Sorten in Gewächshäusern angebaut, darunter Kartoffeln, Karotten und Kohl.
  • Beeren: Obwohl die Artenvielfalt begrenzt ist, gibt es einige Beeren, die in der arktischen Tundra wachsen. Zu den Beispielen gehören Moltebeeren und Heidelbeeren, die in Desserts oder als Beilage zu Fleischgerichten verwendet werden können.
  • Brot und Backwaren: Brot und Backwaren werden normalerweise importiert, da der Anbau von Getreide aufgrund des kurzen Sommers und des rauen Klimas nicht möglich ist.

Aufgrund der begrenzten landwirtschaftlichen Produktion müssen viele Lebensmittel auf Spitzbergen importiert werden. Die lokale Küche spiegelt daher eine Mischung aus traditionellen arktischen Zutaten und internationalen Einflüssen wieder.

Die Geschichte von Spitzbergen, auch Svalbard genannt, ist von der Entdeckung und Nutzung durch verschiedene Nationen, sowie dem Wettlauf um wirtschaftliche Ressourcen geprägt. Hier sind einige wichtige Meilensteine in der Geschichte von Spitzbergen:

  • Frühe Entdeckungen (17. Jahrhundert): Die erste dokumentierte Entdeckung von Spitzbergen erfolgte wahrscheinlich im 17. Jahrhundert durch niederländische Seefahrer. Zu dieser Zeit begann der kommerzielle Pelzhandel mit der Jagd auf Polarfüchse, Robben und Walrosse.
  • Russische Präsenz (18. Jahrhundert): Im 18. Jahrhundert zeigte Russland Interesse an Spitzbergen. Die russische Pomoren-Expedition etablierte eine temporäre Walfangstation auf der Insel Grumant. Russische Einflüsse waren jedoch begrenzt.
  • Bergbauaktivitäten (19. Jahrhundert): Ab dem 19. Jahrhundert wurde Spitzbergen zu einem Zentrum für den Kohlebergbau. Norweger begannen mit dem Abbau von Kohle, was zu einem verstärkten Interesse der norwegischen Regierung an der Kontrolle der Inseln führte.
  • Svalbardvertrag (1920): Nach dem Ende des Ersten Weltkriegs wurde der Svalbardvertrag 1920 unterzeichnet. Dieser multinationale Vertrag bestimmte, dass die Inselgruppe unter norwegischer Souveränität bleiben sollte, aber dass Bürger aller Vertragsparteien wirtschaftliche Aktivitäten dort ausüben konnten.
  • Zweiter Weltkrieg: Während des Zweiten Weltkriegs wurden Teile von Spitzbergen von deutschen Truppen besetzt. Die Nazis interessierten sich für die Kohlevorkommen und es kam zu Kämpfen zwischen Alliierten und deutschen Truppen. Spitzbergen wurde schließlich von alliierten Kräften befreit.
  • Nachkriegszeit und Kalter Krieg: Nach dem Zweiten Weltkrieg blieb Spitzbergen eine wichtige Region im Kalten Krieg. Die geopolitische Lage führte dazu, dass die USA und die Sowjetunion auf der Insel Signalaufklärungsstationen betrieben.
  • Forschung und Schutz (20. Jahrhundert): Spitzbergen entwickelte sich im 20. Jahrhundert zu einem bedeutenden Zentrum für wissenschaftliche Forschung. Internationale Forschungsstationen wurden etabliert, und die Region spielte eine wichtige Rolle bei der Erforschung des Klimawandels und der Arktis.
  • Tourismus (ab den 1990er Jahren): In den letzten Jahrzehnten hat der Tourismus auf Spitzbergen zugenommen. Besucher kommen, um die einzigartige arktische Landschaft, die Tierwelt und die Nordlichter zu erleben.

Die Geschichte von Spitzbergen ist geprägt von wechselnden, geopolitischen Einflüssen, Bergbauaktivitäten und einer steigenden Bedeutung als Forschungs- und Tourismusziel. Der Svalbardvertrag bleibt ein wichtiges Dokument, das die internationale Zusammenarbeit und Nutzung der Inselgruppe regelt.

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