Trittsicherheit und Klettererfahrung bis Grad III. einzelne Stellen bis 4c. Routine mit Steigeisen auf Gletschergelände. Sicheres Abseilen (4 Abseilstände im Abstieg).

Der Gross Diamantstock (3’162 m) ist ein eleganter. dreikantiger Granitgipfel hoch über dem Gruebenkessel. südlich des Grimselstausees. Der SAC bezeichnet ihn als einen der empfehlenswertesten Gipfel seiner Region. und wer einmal auf seinem Ostgrat unterwegs war. versteht warum: griffiger Grimsel-Granit. eine konsequente Gratkletterei im zweiten bis vierten Grad. ausgesetzte Blicke in den Gruebenkessel und über die Berner Alpen. und ein Abstieg über vier eingerichtete Abseilstände direkt auf den Bächligletscher. Der Gross Diamantstock bietet auf kleinstem Raum alles. was eine lohnende kombinierte Hochtour ausmacht. Dazu einen kurzen Zustieg zur familiär bewirtschafteten Bächlitalhütte. einen der schönsten Gletschervorfelder des Berner Oberlandes und die angenehme Einsamkeit einer kaum vermarkteten Ecke der Alpen.
CHF 890.00

Der Gross Diamantstock hat kein Skigebiet. keine Seilbahn. keine Wanderwegbeschilderung bis zum Gipfel. Er liegt im ruhigen Hinterland des Grimselstausees. eingebettet in den Gruebenkessel. einem Hochgebirgskessel aus hellem Granit. grünen Schutthalden und einem weit zurückgewichenen Gletschervorfeld. der auf Karten selten gross abgebildet wird und für sich genau darum seinen Charakter bewahrt hat.
Die Besteigung über den Ostgrat gilt als die schönste Klettertour des Gebiets. frisch ausgerüstet. gut lesbar. und konsequent am Grat. ohne Verhauer. ohne Umwege. Der Fels ist kompakt. grobkörnig. auf der Südseite sonnig und warm. Die Kletterroute folgt einer eleganten. logischen Linie: vom Einstieg an der Unteren Bächlilücke (2’746 m) direkt den Grat entlang. immer höher. immer ausgesetzter. immer schöner. Der erste markante Gratzahn bei rund 2’800 m ist die technische Schlüsselstelle (4c). Danach folgt der Grat im überwiegend zweiten und dritten Grad. bis das Gelände gegen den Gipfel hin breiter wird und in einem kurzen leichteren Abschnitt zum höchsten Punkt führt.
Wer die Bächlitalhütte zum ersten Mal besucht. ist oft überrascht. wie schön der Weg dorthin ist. Ab dem Räterichsbodensee beim Grimselpass führt der Zustieg durch das Bächlital. vorbei an mäandernden Gletscherbächen. über weite. hell leuchtende Schwemmflächen aus Granitkies und Geröll. durch eine Landschaft. die den Eindruck hinterlässt. als stünde man am Ende der Zeit. Das Bächlital ist eines der stillen Bijous des Berner Oberlandes. noch ohne den Massentourismus der bekanntren Gebirgsregionen.
Die Hütte selbst ist familiär bewirtschaftet und bietet eine herzliche Atmosphäre. den selbstgebackenen Kuchen mit Blick auf den Ostgrat nicht zu vergessen. Von der Hüttenterrasse aus sieht man den Gross Diamantstock mit seinem charakteristischen dreikantigen Gipfelbau. den Ostgrat rechts des Gipfelkamms deutlich erkennbar. Am Abend vor der Tour sitzt man hier. schaut nach oben. und plant die Linie für den nächsten Tag.
Der Gruebenkessel ist das Herzstück einer kleinen. aber feinen Kletterregion. Neben dem Gross Diamantstock bietet auch der Alplistock (Ostgipfel 2’817 m) eine wunderschöne Gratkletterei im zweiten und dritten Grad. ideal als Vorbereitungstour am ersten Tag. Wer beide Ziele verbindet. erlebt einen der dichtesten alpinen Zweitagesausflüge. die das Berner Oberland zu bieten hat. Viel Granit. wenig Betrieb. klare Linien.
Trittsicherheit und Klettererfahrung bis Grad III. einzelne Stellen bis 4c. Routine mit Steigeisen auf Gletschergelände. Sicheres Abseilen (4 Abseilstände im Abstieg).
Gute Grundkondition für einen langen Klettertag ab Hütte. Gesamte Kletter. und Gehzeit ca. 8.9 Std. Hüttenaufstieg ca. 2.5 Std. am Vortag.
Hüttenaufstieg: ca. 550 Hm. Gehzeit: ca. 2.5 Std. Anforderung: T3 Alplistock Vorbereitungstour: ca. 250 Hm. II.III. ca. 2 Std. Kletterzeit
Wir treffen uns am Räterichsbodensee beim Grimselpass. Nach einem kurzen Materialcheck starten wir auf dem Zustiegsweg ins Bächlital. Der Weg führt durch ein breites Gletschervorfeld mit mäandernden Bächen und weiten Kiesflächen. einer Landschaft. die trotz ihrer Nähe zum Grimselstausee kaum begangen wirkt. Schritt für Schritt wird das Tal enger. der Granit bestimmender. die Hütte schliesslich sichtbar.
An der Bächlitalhütte angekommen: Zimmerbezug. kurze Pause. dann. für alle die noch Energie haben. eine Vorbereitungskletterei auf den Alplistock Ostgipfel (2’817 m) über seinen Westgrat. Wunderbare Kletterei im zweiten und dritten Grad. kurzweilig. griffig. ein perfekter erster Kontakt mit dem Grimsel-Granit. Der Abstieg führt über die Südflanke mit einem kurzen Abseilstand zurück zur Hütte.
Am Abend: Tourenbesprechung für den Gross Diamantstock. Wetterkonsultation. Ausrüstungskontrolle. Hüttenabend mit dem empfehlenswerten Kuchen der Hüttenküche. Blick auf den Ostgrat. der im Abendlicht leuchtet. Frühes Zubettgehen.
Anreise: Mit dem Auto über den Grimselpass. Parkplatz beim Räterichsbodensee (Grimsel Hospiz). Mit dem Postauto ab Meiringen oder Innertkirchen via Grimselpass bis Grimsel Hospiz.
Aufstieg vom Einstieg: ca. 420 Hm. Abstieg zur Hütte: ca. 800 Hm. Gesamt-Kletterzeit: ca. 8.9 Std. Schwierigkeit: ZS. 4c (II.III obligat.)
Früh morgens verlassen wir die Hütte. Über Geröll und Schutt folgen wir dem gut markierten Zustieg Richtung Untere Bächlilücke (2’746 m). Der Weg ist gespurt und mit Steinmännern markiert. der Gletscherrand wird überquert. dann geht es weiter über die Geröllhalde des Bächligletschers zum Grat. Der Einstieg in den Ostgrat liegt gut erkennbar am Fuss des Grats. am besten und sichersten über den Zustieg zur Unteren Bächlilücke. nicht über den direkten. schuttigen Steilaufstieg.
Ab dem Einstieg beginnt die eigentliche Gratkletterei. Der erste markante Gratzahn ist die technische Schlüsselstelle der Tour: Grad 4c. steil. griffig. mit Bohrhaken gesichert. Wer diesen Zahn in den Griff bekommt. hat den schwersten Moment der Route hinter sich. Was folgt. ist eine konsequente. logische Gratkletterei. überwiegend im zweiten und dritten Grad mit einzelnen Stellen 4b. immer auf festem. warmem Granit. immer mit freiem Blick in den Gruebenkessel. Die Stände sind mit Muniringen ausgestattet. mit Schlingen und Friends lässt sich die Sicherung optimieren.
Gegen den Gipfel hin öffnet sich das Gelände. Der Grat wird breiter. das Terrain leichter. und nach einem kurzen Schlussanstieg steht man auf 3’162 m inmitten eines Panoramas. das die gesamte Berner und Walliser Alpenwelt zeigt: Finsteraarhorn. Schreckhorn. Lauteraarhorn im Norden. Rhonegletscher und Galenstock im Süden. die Gipfel der Zentralschweizer Alpen ringsum.
Der Abstieg führt nicht zurück über den Grat. sondern über die eingerichtete Abseilpiste mit vier perfekt gebohrten Abseilständen der Irniger Stände direkt auf den Bächligletscher. Je 20 m pro Abseilstelle. steil. eindrücklich. und sicher. Den ersten Abseilstand nicht zu tief in der Lücke suchen. er ist gut platziert und mit Steinmännern markiert. Auf dem Gletscher angekommen: Steigeisen. und die Rückkehr über das Gletschergelände zur Hütte. Selbstgebackener Aprikosenkuchen und Kaffee auf der Hüttenterrasse. dann der Abstieg zurück ins Tal.
Willkommen im Kletter-Eldorado des Berner Oberlands: Die Bächlitalhütte SAC thront majestätisch über einem weiten, wildromantischen Gletschersandboden inmitten der Grimselwelt. Umgeben von bestem, rauen Grimselgranit ist die Hütte das ultimative Basislager für Kletterkurse, Hochtouren und anspruchsvolle Gratklettereien am Grossen Diamantstock. Nach einem intensiven Tag am Fels oder auf dem nahen Bächligletscher laden die gemütliche Gaststube und die Sonnenterrasse zum Regenerieren ein.

Der Gross Diamantstock ist 3’162 m hoch und liegt im Gruebenkessel. südlich des Grimselstausees. im Berner Oberland. Er gehört zu den Berner Alpen und ist trotz seiner Qualität als Kletterziel ausserhalb der Region kaum bekannt. was ihn zu einem der ruhigsten Dreitausender der Zentralschweiz macht.
Die Route wird mit ZS (ziemlich schwierig) bewertet. Der erste markante Gratzahn ist die Schlüsselstelle bei Grad 4c. mit Bohrhaken gesichert. Der übrige Grat bewegt sich überwiegend im zweiten und dritten Grad. mit einzelnen Stellen 4b. Die Kletterkletterei ist gut eingerichtet. und alle wichtigen Stellen haben eingerichtete Stände. Der Abstieg über die Abseilpiste (4x 20 m. Irniger Stände) erfordert Routine im Abseilen.
Die Bächlitalhütte SAC wird ab dem Räterichsbodensee (Grimsel Hospiz. Grimselpass) in rund 2.5 Stunden erreicht. Der Weg führt durch das weite. helle Bächlital über Gletschervorfelder und entlang von Gletscherbächen. Er ist landschaftlich ausserordentlich schön und auf T3 eingestuft. Mit dem Auto: Grimselpass. Parkplatz beim Räterichsbodensee. Mit dem Postauto: ab Meiringen oder Innertkirchen via Grimselpass bis zur Endstation Grimsel Hospiz.
Der Name bezieht sich auf die dreikantige. diamantähnliche Gipfelform des Bergs. die aus fast jeder Perspektive einen markanten. spitzen Eindruck macht. Der SAC beschreibt ihn als «eleganten. dreikantigen Gipfel». Die Namensgebung ist damit eine direkte Beschreibung der charakteristischen Berggestalt.
Ja. sehr. Der Gross Diamantstock bietet auf kompaktem Raum alle Elemente einer grösseren Hochtour: Gletscher. Klettergelände bis Grad 4c. Abseilpassagen. ausgesetzte Gratpassagen. kombiniertes Gelände. Wer hier flüssig unterwegs ist. hat eine gute Grundlage für anspruchsvollere Hochtouren in den Walliser oder Berner Alpen. Besonders als Einstieg in das ZS-Gelände ist der Diamantstock ideal.
Das Panorama ist für einen Dreitausender ungewöhnlich weit. Im Norden: Finsteraarhorn. Schreckhorn und Lauteraarhorn als dominante Gipfel der Berner Alpen. Im Süden: Rhonegletscher und Galenstock mit seiner markanten Firnkappe. Im Osten und Westen: die Kette der Zentralschweizer Alpen bis zu den Walliser Viertausendern. Bei klarer Sicht reicht der Blick bis zum Matterhorn und zum Mont Blanc.
Der Gross Diamantstock (3’162 m) ist der höhere. technisch anspruchsvollere Gipfel mit dem bekannten Ostgrat. Der Klein Diamantstock liegt in derselben Gipfelgruppe. ist aber deutlich niedriger und weniger bekannt. Für Bergführertouren ist ausschliesslich der Gross Diamantstock das Ziel. Der Ostgrat ist die lohnendste Route.