Alpamayo und Huascarán Expedition

Alpamayo Flanke

Der Alpamayo und der Huascarán sind zwei beeindruckende Berge in der Cordillera Blanca, die als «Schönster Berg der Welt» und «Höchster Berg Südamerikas» bekannt sind. Gemeinsam besteigen wir über die Französische Route oder die Ferrari Route diese zwei Naturwunder und erleben eine gemeinsame Expedition der Extra-Klasse!

  • 01.06.2026 – 31.07.2026
  • 22 Tage
  • Ancash, Peru
  • 1 - 8 Teilnehmende

Jetzt Buchen

CHF 5'190.00

Wunschzeitraum

Dauer: 22 TageMöglich: 01.06.2026 – 31.07.2026; 01.06.2027 – 31.07.2027; 01.06.2028 – 31.07.2028; 01.06.2029 – 31.07.2029; 01.06.2030 – 31.07.2030
Davide Guzzardi
Fragen? Davide hilft gerne weiter
Beschreibung

Anforderungen

Technik

Hochtouren Erfahrung

Vorausgesetzt. Sicheres Nachsteigen im WI3 / AI3 Bereich, Gehen mit Steigeisen am Seil, autonomes Abseilen. Erfahrung im Campen, auch auf der Höhe von Vorteil.

Kondition

Ausdauer

Hohes Fitnessniveau notwendig. Ausdauer für lange Touren von bis zu 12-14 Stunden am Tag. Weitere 6000er Gipfelbesteigungen werden Vorausgesetzt.

Programm

Anreise aus Zürich oder Mailand per Flugzeug. Gerne können wir eine alternative Anreise, falls erwünscht, organisieren. Ankunft in der Millionenstadt Lima (11 Mio. Einwohner!).

Flieger

Die Busreise verspricht ein vielseitiges und aufregendes Erlebnis. Anfangs führt uns die Route entlang der «Panamericana», durch die beeindruckende Wüstenlandschaft an der Pazifikküste. Dann geht es hinauf in das Hochland, über den Conococha-Pass, der eine Höhe von 4020 m erreicht und schliesslich hinab in das Tal von Santa, in der Cordillera Negra, das uns nach Huaraz führt – die Hauptstadt der Bergsteiger. Sobald wir den Pass überqueren, öffnet sich vor uns ein atemberaubender Blick auf die Cordillera Blanca – zweifellos eine der schönsten Berglandschaften der Welt. Alternativ kann ein Inlandflug gebucht werden, um die Anreise zu verkürzen.

Um uns optimal auf die Höhenlage vorzubereiten, erkunden wir die Cordillera Negra. Von diesem Standpunkt aus, geniessen wir einen atemberaubenden Blick auf die Cordillera Blanca.Von der Wilcacocha-Lagune aus, haben wir eine hervorragende Aussicht auf die Bergkette im Norden, zu der Huandoy, Huascaran, Chopicalqui, Hualcan, Vallunaraju, Copa, Ocshapalca, Ranrapalca und viele weiteren Berge. Im Süden erblicken wir den imposanten Caullaraju.

Wir fahren von Huaraz nach Pitec (3850 m) und passieren dabei die traditionellen Dörfer Unchus und Llupa. Nachdem wir den Nationalpark betreten haben, beginnen wir mit dem Aufstieg. Wir folgen dem Pfad entlang eines langen Bergrückens. Die letzten 100 m zum See, erfordern das Klettern über eine steile Felsenschlucht. Rückkehr nach Huaraz.

Ab zum Alpamayo! Wir fahren durch das Santa Cruz Tal nach Cashapampa (3050 m). Hier treffen wir unsere Maultiertreiber und laden unser Gepäck auf. Auf dem Santa Cruz Trek wandern wir zum ersten Lagerplatz, Ichicoccha (3900 m). Hier verbringen wir die erste Nacht auf dem Campingplatz.

Nach dem Frühstück verlassen wir unser Camp und setzen unsere Wanderung im Tal fort. Auf dem Weg kommen wir an der Laguna Jatuncocha vorbei und verlassen dann den Santa Cruz Trek. Ein Nebental führt zum Basislager des Alpamayo. Der Punta Union Pass wird dabei überquert. Dort bereiten wir uns auf den Aufstieg vor und verbringen die Nacht auf dem Base Camp auf 4200 m Höhe.

Ab jetzt müssen wir unsere persönliche Ausrüstung selbst tragen. In zwei Etappen bringen wir das gesamte Material zum Moränenlager und passen uns gleichzeitig an die Höhe an.

Der Aufstieg zum Hochlager des Alpamayo erfolgt über den nahegelegenen Gletscher. Wir richten unser Hochlager mit der besten Aussicht auf den Alpamayo ein (siehe Bild). Wir bereiten unsere Ausrüstung vor und gehen früh schlafen.

Alpamayo High Camp

Schon in der Nacht beginnen wir mit dem Aufstieg zum Gipfel des 5947 m hohen Alpamayo. Bei unserem Aufstieg wählen wir die Französische-Direkt-Route oder die Ferrari Route, je nach Bedingungen. Wir beginnen mit einem Neigungswinkel von 45 Grad und steigen weiter auf, bis zu 55-60 Grad. Eine kurze Passage mit etwa 70 Grad Neigung im obersten Bereich, stellt die Hauptschwierigkeit dar. Über einen schmalen Grat gelangen wir zum Hauptgipfel.

Dieser Tag steht als zusätzlicher Tag für den Alpamayo zur Verfügung. Alternativ kann der benachbarte Quitaraju über seine steile Nordwand mit einem Neigungswinkel von 55 Grad ohne fest installierte Seilunterstützung bestiegen werden. Wenn möglich, werden wir zum Basislager auf 4200 m absteigen.

Wir wandern zurück nach Cashapampa (3050 m) entlang des Santa Cruz Tals. Unser privater Transport bringt uns in weiteren 2 Stunden zurück zum Hotel in Huaraz, wo wir uns von der erfolgreichen Besteigung erholen können.

Relax! Wir nehmen uns diesen Tag um uns von den Strapazen zu erholen. Auch bereiten wir uns auf die Besteigung des Huascáran vor. Wer will kann einen Klettertag in Hatun Machay anhängen

Heute beginnen wir mit dem Aufstieg auf den höchsten Berg Perus, den Huascarán. Am Morgen fahren wir von Huaraz aus, durch das Huaylas-Tal über Mancos nach Musho, etwa 60 km entfernt (3030 m). Hier wird das Gepäck auf die Esel geladen. Wir steigen in Serpentinen an der Huascarán-Hütte vorbei auf, etwa 4400 m. Hier errichten wir unser Zeltlager.

Wir haben 5 Tage für den Aufstieg durch die Garganta zur Verfügung, wobei zwei Hochlager auf etwa 5100 m und 5900 m Höhe eingerichtet werden. Die Etappe zum Gipfel beginnt erneut sehr früh in der Nacht. Abhängig von den Bedingungen brechen wir gegen 2:00 Uhr morgens auf, um entweder den Süd- oder Nordgipfel zu erreichen. Zuerst führt der Aufstieg auf das Plateau. Hier zweigt der Weg zu den kürzeren Nord- oder Südgipfeln ab. Wir erreichen den Hauptgipfel des Huascarán durch ein regelrechtes Labyrinth von Gletscherspalten. Einige steile Abschnitte sind mit festen Seilen gesichert. Da der Aufstieg stark von den Eisbedingungen am Berg abhängt, kann es notwendig sein, auf alternative Gipfel wie den Chopicalqui (6354 m) auszuweichen.

Es steht ein weiterer zusätzlicher Tag für den Aufstieg auf den Huascarán zur Verfügung. Falls dieser nicht benötigt wird, kehren wir heute nach Huaraz zurück.

Wir unternehmen die Rückreise per Bus nach Lima und besichtigen noch die Stadt.

Transfer vom Hotel zum Flughafen, Rückflug nach Hause. Bis bald, auf ein nächstes gemeinsames Abenteuer!

Weitere Infos

Infos

Alle Infos erhältst du nach Kontaktaufnahme in einem Expeditionsdossier

Alpamayo High Camp

Alle Infos erhältst du nach Kontaktaufnahme in einem Expeditionsdossier

Bekleidung / Ausrüstung

Eine ausführliche Ausrüstungs- und Bekleidungsliste – inklusive Hochtouren- und Expeditionsausrüstung für grosse Höhen – ist im Expeditionsdossier enthalten und wird nach Kontaktaufnahme per PDF bereitgestellt.

FAQ

Der Alpamayo (5’947 m) in der Cordillera Blanca der peruanischen Anden gilt als einer der schönsten Berge der Welt – ein Titel, den ihm die UNESCO 1966 offiziell verliehen hat. Seine perfekte, dreieckige Eiswand aus makellossem Schnee und Eis prägt sich ein. Der Aufstieg über die Südwestflanke (Ferrari-Route) ist technisch anspruchsvoll – steil, eisig, mit festem Frontzackengehen und Eisschrauben – und gehört zu den eindrücklichsten Kletterrouten der Andenklassiker.

Der Huascarán (6’768 m) ist der höchste Berg Perus und der vierthöchste der Anden. Die Kombination der beiden Berge in einer Expedition macht aus mehreren Gründen Sinn: Der Alpamayo ist der technischere, anspruchsvollere Berg. Der Huascarán ist höher, konditionell fordernd, aber technisch moderater. Zusammen bieten sie eine vollständige Kletterexpedition – Technik und Höhe, Cordillera Blanca in ihrer ganzen Breite.

Diese Expedition ist kein Einsteigerprogramm. Für den Alpamayo sind Eisklettergrundlagen zwingend: Frontzackengehen, Eisschrauben legen, Steigeisensicherheit auf steilem Eis bis 60°. Wer bereits alpine ZS-Hochtouren absolviert und erste Erfahrungen im Eis- oder Steilgelände gemacht hat, bringt eine gute Basis mit. Wir empfehlen vorab ein Gespräch mit unserem Team und, wo sinnvoll, einen gezielten Vorbereitungskurs bei uns in der Schweiz.

Wir führen kleine Gruppen – persönlich, flexibel, mit einem erfahrenen IFMGA-Bergführer an der Spitze. Ein Support-Mitglied begleitet die Expedition, kümmert sich um das Wohlbefinden aller und dokumentiert die Reise mit Fotos und Drohnenvideos. Die Anreise erfolgt nach Lima, von dort weiter nach Huaraz – das Zentrum der Cordillera Blanca – wo die Akklimatisation beginnt.

Die optimale Saison liegt von Mitte April bis Mitte Juni. In diesen Wochen ist das Wetter in der Cordillera Blanca am stabilsten, der Schnee gut gesetzt und die Tage lang genug für sichere Gipfelversuche. Der peruanische Winter (Juni–August) bringt kältere Temperaturen und weniger Niederschlag – ebenfalls begehbar, aber anspruchsvoller. Den genauen Termin besprechen wir individuell mit dir.

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