Sicheres Fahren auf schwarzen Pisten vorausgesetzt. Erste Erfahrungen abseits der Piste von Vorteil. Wir holen dich dort ab, wo du mit deiner Skitechnik stehst.

Davos-Klosters ist einer der grössten Freeride-Hotspots der Schweiz – fünf Bergbahngebiete, unzählige Varianten in allen Schwierigkeitsgraden, nordseitige Hänge mit Pulver, der noch tagelang nach dem letzten Schneefall locker liegt, und eine Infrastruktur, die es erlaubt, täglich neu zu entscheiden, wo man heute fährt. In diesem dreitägigen Kurs arbeiten wir gemeinsam an Skitechnik und Tiefschneekompetenz: auf der Piste analysieren, im Gelände anwenden, mit Videoanalyse verfeinern. Dazu: Lawinentraining, Entscheidungsfindung im Freeride-Gelände und eine Einführung ins Skitouren, wenn die Verhältnisse passen. Nach dem Fahren wartet das Hotel Alpenhof in Davos mit Wellness und einem Vier-Gang-Menu. Wer seinen Fahrstil verbessern will, ohne wochenlang Rückmeldungen zu warten, ist hier richtig.
CHF 690.00

Davos-Klosters ist kein Zufall als Kursort. Die Region bietet das, was man für effektives Skitechniktraining braucht: Pistenvarianten in allen Schwierigkeitsgraden für die Analysearbeit, lange Variantenabfahrten für die Anwendung, nordseitige Hänge für die Tiefschneeübungen, und genug Gelände, um täglich neue Sektoren zu entdecken ohne die gleiche Linie zweimal zu fahren. Die fünf Bergbahngebiete – Parsenn, Jakobshorn, Pischa, Rinerhorn, Madrisa – bieten in der Summe über 300 km Pisten und grenzenlose Off-Piste-Möglichkeiten.
Die Methode dahinter ist klar: Man lernt nicht Skifahren im Tiefschnee, sondern auf der Piste. Der erste Schritt ist das Erlernen und Anwenden der richtigen Bewegungen. Dieser Prozess findet auf der Piste statt. Für mehr Feedback wechseln wir für kurze Abschnitte ins Gelände. Dort fallen wir schnell in alte Muster zurück und gewinnen neue Erkenntnisse, an denen wir dann wieder auf der Piste arbeiten können. Sobald die Fehler auf der Piste nicht mehr sichtbar sind, kehren wir ins Gelände zurück, um weitere Bewegungsmuster aufzudecken und zu korrigieren.
Skitechnik: Die drei Phasen des Schwungs – Einleitung, Steuerung, Abschluss – werden zuerst erklärt, dann mit gezielten Übungen auf der Piste erarbeitet. Der Bergführer analysiert deinen Fahrstil und gibt individuelles, konkretes Feedback. Videoanalyse als zusätzliches Hilfsmittel: sehen, was man sonst nicht sieht.
Tiefschnee: Das 3×3 der Skitechnik abseits der Piste – die Methodik, die von Swiss Snow Sports entwickelt wurde und heute in allen seriösen Freeriding-Kursen angewendet wird. Wir erarbeiten die Grundbewegungen auf einfachem Gelände und übertragen sie auf anspruchsvollere Hänge.
Lawinentraining und Entscheidungsfindung: Wir lernen die Gefahren im Freeride-Gelände zu erkennen und die Konsequenzen gemeinsam abzuwägen. Wie halten wir das Risiko mit dem aktuellen Wissen niedrig und haben trotzdem Spass? LVS-Übungen, Schaufelpraxis, Sondieren – in realistischem Gelände, nicht im Flachen.
Taktik und Routenwahl: Wir erlernen die Werkzeuge für sichere, technische Abfahrten. Taktisches Vorgehen zur Risikominimierung, Umgang mit der herrschenden Lawinengefahr, Entscheidungen treffen unter Unsicherheit.
Sicheres Fahren auf schwarzen Pisten vorausgesetzt. Erste Erfahrungen abseits der Piste von Vorteil. Wir holen dich dort ab, wo du mit deiner Skitechnik stehst.
Gute Skiausdauer für mehrere lange Variantenabfahrten täglich. Kleine Aufstiege zu Ausgangspunkten einzelner Abfahrten. Tempo und Programm werden täglich auf die Gruppe abgestimmt.
Wir treffen uns an der vereinbarten Bergbahnstation in Davos. Nach einer kurzen Vorstellungsrunde und Materialkontrolle fahren wir die ersten Pisten zusammen. Der Bergführer beobachtet, analysiert und gibt erstes konkretes Feedback zu jedem Teilnehmer. Nachmittags: erste Ausflüge ins Gelände, erste Tiefschneeübungen, erste Videoanalyse.
Abend: Abendessen im Hotel, Kursrückblick, Planung Tag 2 nach Wetterbericht.
Anreise: Zug nach Davos Platz oder Davos Dorf (RhB, via Chur oder Filisur). Mit dem Auto via Chur und Lenzerheide nach Davos.

Das genaue Ausbildungsprogramm wird täglich neu angepasst – je nach Schnee- und Wetterlage. In der Regel unternehmen wir pro Tag mehrere lange Variantenabfahrten und kombinieren sie mit gezielten Technikübungen. Das Lawinentraining findet an einem der beiden vollen Kurstage statt: LVS-Suche, Schaufelpraxis, Fallstudien aus der Region. Abschluss mit Kursreflexion und konkreten Empfehlungen für jeden Teilnehmer: Was nehme ich mit, woran arbeite ich weiter?

In Davos übernachten wir in Hotels oder Unterkünfte der Mittelklasse mit Kochgelegenheit. Wir passen die Unterkunft an den Wünschen der Teilnehmer an.
Der Kurs richtet sich an Skifahrer, die auf der schwarzen Piste sicher unterwegs sind und ihre Technik für Tiefschnee und Off-Piste verbessern wollen. Keine Vorerfahrung im Tiefschnee nötig für den Grundkurs – der Einstieg erfolgt auf der Piste. Der Aufbaukurs setzt erste Tiefschnee-Erfahrungen voraus.
Die Technik, die man im Tiefschnee braucht, lernt man nicht im Tiefschnee. Man lernt sie auf der Piste – wo der Untergrund Rückmeldung gibt und Fehler sofort sichtbar werden. Erst wenn die Bewegungen auf der Piste sitzen, macht das Übertragen in den Tiefschnee Sinn. Das ist die Methode – und sie funktioniert.
Das 3×3 ist eine Methodik von Swiss Snow Sports zur strukturierten Entscheidungsfindung im Freeride-Gelände: drei Faktoren (Lawinensituation, Gelände, Mensch) werden auf drei Ebenen (regional, lokal, am Hang) beurteilt. Es ist ein pragmatisches Werkzeug, das hilft, Risiken real einzuschätzen – auch und gerade unter Gruppendruck.
Ja. LVS-Gerät (3 Antennen), Schaufel und Sonde sind für jeden Kursteilnehmer obligatorisch. Wer keine eigene Ausrüstung hat, kann sie bei uns mieten. Das Lawinentraining ist integraler Bestandteil des Kursprogramms.
Das genaue Ausbildungsprogramm legt unser Bergführer je nach Schnee- und Wettersituation täglich neu fest. Wir orientieren uns am Lawinenbulletin, an der aktuellen Schneesituation und an den Fortschritten der Gruppe. Kein Tag ist derselbe – das ist einer der Vorteile eines kleinen, geführten Kurses gegenüber einem fixen Programm.
Januar bis März. Im Januar ist der Schnee am lockersten, die Tage noch kürzer. Im Februar und März hat man längere Fahrtage und meist stabilere Verhältnisse. Für den Tiefschnee-Grundkurs ist Januar ideal; für den Aufbaukurs eignet sich März gut, weil die Verhältnisse abwechslungsreicher sind.