Kletterreise Meteora Griechenland mit Bergführer

Meteora, das «in der Luft Schwebende», gehört zu den eindrücklichsten Kletterzielen der Welt: über 170 Konglomerattürme, mehrere davon gekrönt von jahrhundertealten Klöstern, erheben sich schroff aus der thessalischen Ebene. Wir führen dich über Kieselstrukturen, Verschneidungen und Risse aller Breiten auf diese einzigartigen Felsnadeln, in einem Klettergebiet, das seit den 1970er-Jahren von einer besonders abenteuerlichen, alpinen Absicherungsethik geprägt ist. Zwischen den Klettertagen bleibt Zeit für einen Besuch der weltberühmten Klosteranlagen sowie einen Ausflug an gut abgesicherten Kalkfels in der Umgebung.

  • 01.09.2026 – 31.10.2026
  • 7 Tage
  • Trikala, Griechenland
  • 4 - 8 Teilnehmende

Jetzt Buchen

CHF 1'670.00

Wunschzeitraum

Dauer: 7 TageMöglich: 01.09.2026 – 31.10.2026; 01.04.2027 – 31.05.2027; 01.09.2027 – 31.10.2027; 01.04.2028 – 31.05.2028; 01.09.2028 – 31.10.2028; 01.04.2029 – 31.05.2029; 01.09.2029 – 31.10.2029; 01.04.2030 – 31.05.2030; 01.09.2030 – 31.10.2030
Davide Guzzardi
Fragen? Davide hilft gerne weiter
Beschreibung

Impressionen

Anforderungen

Technik

Klettern Erfahrung

Die Schwierigkeitsgrade in Meteora sind moderat, meist im vierten bis sechsten Grad, die eigentliche Herausforderung liegt aber in der teils grosszügigen Absicherung mit weiten Hakenabständen und der ungewohnten Struktur des Kieselkonglomerats. Erfahrung im Mehrseillängenklettern, im Umgang mit mobilen Sicherungsmitteln sowie eine gewisse alpine Gelassenheit sind Voraussetzung.

Kondition

Ausdauer

Mehrere Seillängen bis zu 250 Metern Wandhöhe sowie mehrseilige Abseilabstiege verlangen eine gute Grundkondition und Ausdauer über den ganzen Klettertag hinweg. Für einen abwechslungsreichen Kletterurlaub mit mehreren aufeinanderfolgenden Tagen genügt eine durchschnittliche Fitness.

Programm

Ankunft in Thessaloniki, Fahrt nach Kastraki und Bezug der Unterkunft, ein entspannter erster Abend mit Blick auf die ersten Felsnadeln.

Flieger

Wir starten an moderaten, gut erreichbaren Routen am Doupiani-Turm, um uns an den Fels und die ungewohnte Konglomeratstruktur zu gewöhnen.

Wir klettern eine der grossen, moderaten Mehrseillängenrouten mit weitem Blick über die Ebene von Kalambaka.

Wir erkunden Routen mit den typischen Loch- und Kieselstrukturen des Gebiets, inklusive kurzer Abseilpassagen.

Besuch von zwei bis drei der bewohnten Klosteranlagen sowie ein Bummel durch Kastraki und Kalambaka.

Wir fahren ins nahe gelegene Theopetra, wo dichter abgesichertes Sportklettern auf Kalkstein einen willkommenen Kontrast zum Konglomerat bietet.

Wir kehren zu unserem Lieblingsturm der Woche zurück, bevor die Rückreise über Thessaloniki ansteht.

Weitere Infos

Infos

  • IFMGA Bergführer oder Kletterlehrer
  • Lokale Transfers zu den Klettergebieten
  • Übernachtung im Guest House, Hotel oder Airbnb der Mittelklasse
  • Fotoreportage und Videos
  • Gruppenmaterial

  • Anreise von und zum Zielland
  • Eintritte zu den Klosteranlagen
  • Mahlzeiten vor Ort (wir können gemeinsam kochen, oder in feine Lokale Essen gehen)
  • Private Versicherung mit Rücktransportkostenübernahme
  • Annullationskostenversicherung
  • Alles, was nicht unter «Inklusive» erwähnt wird

Unterkunft

Guest House, Hotel oder Airbnb der Mittelklasse.

Bekleidung / Ausrüstung

  • Hard Shell Jacke
  • Soft Shell oder Fleecejacke
  • Kletterhose, T-Shirt und Pulli
  • Ersatz-Unterwäsche

  • Helm
  • Kletterschuhe (eng, aber bequem)
  • Klettergurt
  • Kletterset (3 HMS-Karabiner, Sicherungs-/Abseilgerät, 1 Set mit 6 Expressen, Bandschlinge 60 cm, Standschlinge, Prusikschlinge, Magnesiumbeutel)
  • Sicherungsgerät (Empfehlung: Grigri, Edelrid Megajul)
  • Weiteres Klettermaterial, falls vorhanden

  • Sonnenbrille
  • Sonnen- und Lippencreme, Sonnenhut
  • Trinkflasche
  • Evtl. Fotoapparat
  • Stabile Schuhe für Zustieg
  • Rucksack (20–40 l)

  • Klettergurt: CHF 20.–
  • Helm: CHF 15.–
  • Kletterset: CHF 70.–

FAQ

Ursprünglich wurde das Gebiet von Bergsteigern aus der Sächsischen Schweiz erschlossen, entsprechend abenteuerlich und mit teils weiten Hakenabständen ist die Absicherung. Mittlerweile gibt es auch dichter abgesichertes, modernes Sportklettern, für beide Stile findet sich hier das passende Ziel.

Die eingebetteten Kiesel unterschiedlichster Grösse bilden ungewöhnliche Griffe, Löcher und Strukturen, wodurch auch steil und glatt wirkende Wandpartien überraschend gut kletterbar werden.

Nein, die fünf Türme mit aktiven Klosteranlagen sind für das Klettern tabu, eine langjährige Vereinbarung zwischen den Erschliessern und den kirchlichen Behörden.

Vor allem mittlere bis grosse Klemmkeile und Friends sowie dünne Bandschlingen zum Abbinden loser Kiesel, kleine Sicherungsmittel sind im groben Konglomerat meist wenig brauchbar.

Die Zeit rund um Ostern sowie der Zeitraum von Mitte September bis Ende Oktober bieten die angenehmsten Temperaturen, im Hochsommer wird es meist zu heiss zum Klettern.

Ja, wir planen bewusst einen Kultur- und Ruhetag ein, an dem wir mehrere der bewohnten Klosteranlagen besuchen.

Wir weichen bei Bedarf auf gut abgesicherte Sportklettergebiete wie Theopetra in der Nähe aus oder passen das Programm flexibel an die Wetterlage an.

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