Illiniza, Cotopaxi und Chimborazo Expedition

Erlebe die ultimative Höhenbergsteiger-Reise in Ecuador, mit der Besteigung der majestätischen Vulkane Illiniza (5126 m) Cotopaxi (5897 m) und Chimborazo (6263 m). Startpunkt von der historischen Hauptstadt Quito (2850 m) führt uns diese spektakuläre 14-tägige Expedition zu den höchsten Gipfeln Ecuadors, inmitten einer spannenden indigenen Kultur und unzähligen aktiven Vulkanen.

  • 01.12.2026 – 31.01.2027
  • 14 Tage
  • Provincia del Cotopaxi, Ecuador
  • 4-8 Teilnehmende

Jetzt Buchen

CHF 4'390.00

Wunschzeitraum

Dauer: 14 TageMöglich: 01.12.2026 – 31.01.2027; 01.06.2027 – 30.09.2027; 01.12.2027 – 31.01.2028; 01.06.2028 – 30.09.2028; 01.12.2028 – 31.01.2029; 31.01.2029 – 01.12.2029; 01.06.2029 – 30.09.2029; 31.01.2030 – 01.12.2030; 01.06.2030 – 30.09.2030; 01.06.2031 – 30.09.2031
Davide Guzzardi
Fragen? Davide hilft gerne weiter
Beschreibung

Impressionen

Anforderungen

Technik

Hochtouren Erfahrung

Erfahrung im Umgang mit Steigesen und Pickel vorausgesetzt. Weitere Besteigungen im Alpenraum auf 4000m von Vorteil

Kondition

Ausdauer

Kondition für ganztägige Hochtouren von Vorteil.

Programm

Anreise aper Flugzeug. Gerne können wir eine alternative Anreise, falls erwünscht, organisieren.

Flieger

Unsere Höhenanpassung beginnt in Quito, Ecuadors faszinierender Hauptstadt, die sich auf einer Höhe von 2850 bis 3100 m erstreckt. Die erste gemeinsame Erkundung führt uns durch die UNESCO-Weltkulturerbe-Altstadt, deren koloniale Pracht sich besonders eindrucksvoll an drei bedeutenden Plätzen zeigt: der Plaza de la Independencia, Plaza Santo Domingo und Plaza San Francisco. Diese historischen Orte sind von prächtigen Kolonialbauten umgeben, die zu den architektonischen Juwelen der Stadt gehören. Den perfekten Abschluss unserer Stadtbesichtigung bildet der Aufstieg zum El Panecillo, einem charakteristischen Vulkanhügel, dessen Name «das Brötchen» bedeutet. Von hier öffnet sich uns ein beeindruckendes Panorama über die Stadt und bei klarem Wetter können wir sogar den schneebedeckten Gipfel des Cotopaxi erblicken. Am dritten Tag unserer Reise steht der Rucu Pichincha auf dem Programm. Die moderne Seilbahn bringt uns zunächst auf 4000 Meter Höhe, von wo aus wir eine spektakuläre sechsstündige Wanderung beginnen. Während des vierstündigen Aufstiegs und zweistündigen Abstiegs bieten sich uns atemberaubende Ausblicke auf die Hauptstadt und die majestätischen Vulkane Cayambe, Antisana und Cotopaxi. Im Anschluss führt uns eine eindrucksvolle Fahrt entlang der «Avenida de los Volcanes» nach Süden, wo die schneebedeckten Gipfel des Cotopaxi sowie der Zwillingsvulkane Illiniza Norte und Sur den Horizont dominieren. Der vierte Tag fordert uns mit der Besteigung des El Corazón auf 4700 m. Diese anspruchsvolle Tour mit 1230 Höhenmetern im Auf- und Abstieg bereitet uns optimal auf die kommenden Herausforderungen vor. Der Höhepunkt unserer Akklimatisationsphase folgt am fünften Tag mit der Besteigung des Illiniza Norte (5126 m). Im ersten Morgenlicht beginnen wir den Aufstieg, der sich zunächst moderat gestaltet und erst im Gipfelbereich technisch anspruchsvoller wird. Eine kurze Kletterpassage im zweiten Schwierigkeitsgrad führt uns zum Gipfel, wo uns ein grandioses Panorama der Andenkette erwartet. Besonders imposant erscheint von hier der Cotopaxi, unser nächstes grosses Ziel. Nach acht bis neun Stunden intensiver Bergtour und 1250 Höhenmetern im Auf- und Abstieg finden wir in der Huerta Sacha Lodge einen perfekten Ort zum Entspannen und Reflektieren unserer eindrucksvollen Erlebnisse. Dieses durchdachte Akklimatisationsprogramm bereitet uns optimal auf die Herausforderungen der höheren Gipfel vor und bietet gleichzeitig einzigartige Einblicke in die kulturelle und landschaftliche Vielfalt der ecuadorianischen Anden.

Nach unseren intensiven Akklimatisationstagen können wir uns am sechsten Tag zunächst erholen und den Tag ganz nach unseren Wünschen gestalten. Diese Pause ist wichtig, um Kraft für unsere kommenden Herausforderungen zu sammeln.

Am siebten Tag führt uns unser Weg in den faszinierenden Cotopaxi-Nationalpark, ein Schutzgebiet, das für seine einzigartige Páramo-Vegetation bekannt ist. Auf unserer Route machen wir Halt an einer der malerischen Lagunen, bevor wir den Parkplatz auf 4500 m Höhe erreichen. Von hier ist es nur noch ein kurzer Aufstieg zur José Ribas-Hütte. Nach einer kurzen Pause widmen wir uns den essentiellen Vorbereitungen für unsere morgige Gipfelbesteigung: Wir sortieren unsere Ausrüstung und nehmen an einem wichtigen Gletschertraining teil. Die Nacht verbringen wir im Matratzenlager der Hütte, wo wir mit Vollpension versorgt werden.

Der achte Tag bringt unsere Highlight-Besteigung des Cotopaxi (5897 m). Technisch ist der Aufstieg unter normalen Bedingungen moderat, aber die Kombination aus Länge und Höhe fordert unsere Ausdauer. Ab 5000 m beginnt die verschneite Gletscherzone, wo wir mit Pickel und Steigeisen ausgestattet unseren Weg durch verschiedene Steigungen finden. Unsere Route führt rechts am markanten Krateraufbau vorbei, der schon von weitem sichtbar ist. Je nach Gletscherbedingungen müssen wir geschickt Spalten umgehen, bevor ein letzter steiler Anstieg uns zum spektakulären Kraterrand bringt. Nach unserer Rückkehr zur Hütte und dem kurzen Abstieg zum Parkplatz verlassen wir den Nationalpark. Eine malerische Fahrt durch die abwechslungsreiche Landschaft der Avenida de los Volcanes bringt uns nach Baños, wo wir je nach Zeitplan entweder unterwegs oder nach der Ankunft zu Mittag essen.

In Baños de Agua Santa, den «Bädern des heiligen Wassers», erwartet uns am neunten Tag eine entspannte Erkundungstour. Mit unserem privaten Fahrzeug entdecken wir das malerische Pastaza-Tal mit seinen Highlights: den beeindruckenden Rio Verde-Wasserfall und die spektakuläre «Teufelspfanne» (el pailon del diablo). Der Nachmittag in diesem charmanten Wallfahrtsort am Fusse des aktiven Vulkans Tungurahua steht uns zur freien Verfügung. Wir können durch die lebhaften Gassen schlendern, die Umgebung erwandern oder uns in den wohltuenden heissen Thermalquellen entspannen – der perfekte Ausklang nach unseren intensiven Bergtagen.

Höhepunkt unserer Ecuador-Reise: Unsere Route zum majestätischen Chimborazo führt uns über Ambato durch eine spektakuläre Landschaft. Wir folgen einer kurvenreichen Strasse, die sich entlang tiefer Schluchten windet, bis wir eine weitläufige Hochebene erreichen. Unser Fahrzeug bringt uns bis zum Endpunkt der Piste auf 4800 m, wo die Carrel-Hütte thront – unser Ausgangspunkt für die bevorstehende Besteigung. Vor uns erhebt sich der schlafende Vulkanriese Chimborazo mit seinen fünf Gipfeln und mehreren Kratern – der absolute Höhepunkt unserer Reise. Besonders faszinierend: Gemessen vom Erdmittelpunkt ist er tatsächlich der höchste Berg der Welt.

In der Stille der Mitternacht beginnen wir unseren Gipfelangriff. Der aktuelle Normalweg führt uns zunächst durch die Passage «El Corredor» zur Formation «El Castillo». Auf etwa 5500 m erreichen wir einen breiten, vergletscherten Rücken, der uns zum Veintemilla-Gipfel auf circa 6300 m leitet. Das finale Stück zum Point Whymper, dem höchsten Punkt auf etwa 6330 m, fordert von uns eine anspruchsvolle Querung. Die fortschreitende Gletscherschmelze hat die Bedingungen verschärft: Besonders bei der Querung des «El Corredor» unterhalb der Gletscherzone müssen wir mit Blankeis und Eisschlag rechnen. Diese anspruchsvolle Hochtour verlangt von uns sowohl alpine Erfahrung als auch absolute Trittsicherheit. Für den Aufstieg von der Hütte bis zum höchsten Punkt Ecuadors benötigen wir etwa 7 bis 10 Stunden. Der Lohn unserer Mühen: Ein atemberaubender Ausblick, bei dem wir Riobamba tief unter uns erblicken können. Für den Abstieg zur Hütte planen wir 4 bis 5 Stunden ein. Nach erfolgreicher Gipfelbesteigung bringt uns unser Bus am Nachmittag zurück nach Quito.

Falls wir den Chimborazo am elften Tag erfolgreich bezwingen, steht uns der zwölfte Tag zur freien Verfügung. Andernfalls nutzen wir ihn als Reservetag für einen zweiten Besteigungsversuch oder geniessen ein spontanes Rahmenprogramm im südlichen Hochland. Am dreizehnten Tag führt uns unsere letzte Fahrt zurück nach Quito, wo wir noch ausreichend Zeit haben, durch die Strassen zu schlendern und die letzten Einkäufe zu erledigen. In der Hauptstadt lassen wir unsere eindrucksvolle Expedition gemütlich ausklingen.

Diese finale Etappe unserer Reise verbindet technisch anspruchsvolles Bergsteigen mit dem Erreichen des höchsten Punktes Ecuadors – ein wahrhaft krönender Abschluss unseres andinen Abenteuers.

Heimflug. Bis bald auf ein weiteres Abenteuer!

Weitere Infos

Infos

Alle Infos erhältst du nach Kontaktaufnahme in einem Expeditionsdossier.

Alle Infos erhältst du nach Kontaktaufnahme in einem Expeditionsdossier.

Bekleidung / Ausrüstung

Eine ausführliche Packliste sowie die Liste des verfügbaren Mietmaterials erhältst du als PDF im Expeditionsdossier, nach Kontaktaufnahme.

FAQ

Die beste Zeit zum Bergsteigen in Ecuador ist während der trockenen Monate von Juni bis September sowie Dezember bis Januar. In diesen Zeiträumen ist das Wetter stabiler und die Sichtverhältnisse sind besser.

Die beiden höchsten Berge Ecuadors haben unterschiedliche Schwierigkeitsgrade:

Cotopaxi (5897 m):

  • UIAA Schwierigkeit: PD (peu difficile)
  • Technisch relativ einfach, aber physisch anspruchsvoll
  • Hauptsächlich Gletscherbegehung mit Steigungen bis 35°
  • Erfordert grundlegende Kenntnisse in Gletschertechnik und Steigeisen

Chimborazo (6263 m):

  • UIAA Schwierigkeit: PD+ bis AD- (peu difficile plus bis assez difficile)
  • Technisch anspruchsvoller als der Cotopaxi
  • Steilere Passagen bis 45°
  • Längere Route mit mehr Höhenmetern
  • Spaltenreiche Gletscherpassagen

Quito und die umliegende Region sind für viele bemerkenswerte Aspekte bekannt:

Historisches & Kulturelles:

  • Die besterhaltene koloniale Altstadt Südamerikas (UNESCO Weltkulturerbe seit 1978)
  • Prachtvolle Kolonialarchitektur mit Kirchen wie San Francisco und La Compañía
  • Bedeutende Kunstschule «Escuela Quiteña» aus der Kolonialzeit
  • Lebendige indigene Kultur und Traditionen, besonders sichtbar auf den Märkten

Geografische Besonderheiten:

  • Lage direkt am Äquator («Mitad del Mundo» – Äquatormonument)
  • Mit 2850 m die zweithöchstgelegene Hauptstadt der Welt
  • Umgeben von aktiven Vulkanen wie Pichincha, Cotopaxi und Cayambe
  • Teil der «Avenue der Vulkane» (Avenida de los Volcanes)

Kulinarische Highlights:

  • Traditionelle Gerichte wie Locro de Papa (Kartoffelsuppe)
  • Exotische Früchte vom lokalen Obstmarkt
  • Hervorragender ecuadorianischer Kakao

Wirtschaft & Produkte:

  • Wichtiges Zentrum für Rosenproduktion (Ecuador ist weltweit führend)
  • Traditionelles Handwerk wie Weberei und Lederarbeiten
  • Berühmte Panama-Hüte (die eigentlich aus Ecuador stammen)
  • Hochwertiger Kaffeeanbau in der Region

Naturerlebnisse in der Umgebung:

  • Ausgangspunkt für Touren in die Anden
  • Regenwald im Mindo Cloud Forest
  • Thermalquellen in Papallacta
  • Otavalo, der grösste Indio-Markt Südamerikas

Klima:

  • «Stadt des ewigen Frühlings» durch die Äquatornähe
  • Stabile Temperaturen das ganze Jahr über
  • Mikroklima mit vier «Tageszeiten» an einem Tag

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