Erfahrung im Umgang mit Steigesen und Pickel vorausgesetzt. Weitere Besteigungen im Alpenraum auf 4000m von Vorteil

Erlebe die ultimative Höhenbergsteiger-Reise in Ecuador, mit der Besteigung der majestätischen Vulkane Illiniza (5126 m) Cotopaxi (5897 m) und Chimborazo (6263 m). Startpunkt von der historischen Hauptstadt Quito (2850 m) führt uns diese spektakuläre 14-tägige Expedition zu den höchsten Gipfeln Ecuadors, inmitten einer spannenden indigenen Kultur und unzähligen aktiven Vulkanen.
CHF 4'390.00

Starte dein grösstes Bergabenteuer in Ecuador mit der Besteigung der majestätischen Vulkane Illiniza, Cotopaxi und Chimborazo. Der Cotopaxi, mit seiner perfekt konischen Form und einer Höhe von 5897 m, ist einer der höchsten aktiven Vulkane der Welt und beeindruckt durch seine permanente Eiskappe, die sich über 1.500 Höhenmeter erstreckt. Seine letzte grosse Eruption ereignete sich 2015 und noch heute kannst du auf dem Gipfel Schwefeldämpfe aus dem Krater aufsteigen sehen. Unsere Reise beginnt in der historischen UNESCO-Weltkulturbeststadt Quito auf 2850 m, wo wir uns in der «Stadt des ewigen Frühlings» ideal akklimatisieren können. Mit Wanderungen wie die zum Rucu Pichincha (4696 m) bereiten wir uns optimal auf die kommenden Herausforderungen vor.
Nach zwei Akklimatisierungstagen bringt uns ein Transfer zum Cotopaxi Nationalpark, wo vom Refugio José Rivas (4864 m) um Mitternacht unser technisch moderater Aufstieg über Gletscher, zum symmetrischen Vulkankegel des Cotopaxi beginnt.
Dann geht es weiter mit Teil 2 der Reise: Der Chimborazo, mit seinen imposanten 6263 m ist nicht nur Ecuadors höchster Berg, sondern auch der vom Erdmittelpunkt am weitesten entfernte Punkt der Erde. Ein krönender Abschluss der Reise wartet auf uns. Seine massive Struktur wird von vier Gipfeln gekrönt, und seine Gletscher erstrecken sich bis auf 4600 m hinab – eine bedeutende Wasserquelle für die Region. Vom historischen Whymper Refugio, benannt nach dem Erstbesteiger Edward Whymper, führt unsere anspruchsvolle Route über technische Gletscherpassagen zum höchsten Punkt. Der Aufstieg erfordert exzellente Kondition und Höhenerfahrung, da die dünne Luft und die häufig auftretenden starken Winde besondere Herausforderungen darstellen.
Auf dieser 14-tägigen Expedition verbinden wir technisches Bergsteigen mit dem Erleben und geniessen der ecuadorianischen Kultur und eine der spektakulärsten Vulkanlandschaften der Welt. Unsere Bergführer sorgen für deine Sicherheit bei der Verwirklichung dieses hochalpinen Gipfeltraums in der so genannte «Avenue De Los Volcanes».
Erfahrung im Umgang mit Steigesen und Pickel vorausgesetzt. Weitere Besteigungen im Alpenraum auf 4000m von Vorteil
Kondition für ganztägige Hochtouren von Vorteil.
Anreise aper Flugzeug. Gerne können wir eine alternative Anreise, falls erwünscht, organisieren.

Unsere Höhenanpassung beginnt in Quito, Ecuadors faszinierender Hauptstadt, die sich auf einer Höhe von 2850 bis 3100 m erstreckt. Die erste gemeinsame Erkundung führt uns durch die UNESCO-Weltkulturerbe-Altstadt, deren koloniale Pracht sich besonders eindrucksvoll an drei bedeutenden Plätzen zeigt: der Plaza de la Independencia, Plaza Santo Domingo und Plaza San Francisco. Diese historischen Orte sind von prächtigen Kolonialbauten umgeben, die zu den architektonischen Juwelen der Stadt gehören. Den perfekten Abschluss unserer Stadtbesichtigung bildet der Aufstieg zum El Panecillo, einem charakteristischen Vulkanhügel, dessen Name «das Brötchen» bedeutet. Von hier öffnet sich uns ein beeindruckendes Panorama über die Stadt und bei klarem Wetter können wir sogar den schneebedeckten Gipfel des Cotopaxi erblicken. Am dritten Tag unserer Reise steht der Rucu Pichincha auf dem Programm. Die moderne Seilbahn bringt uns zunächst auf 4000 Meter Höhe, von wo aus wir eine spektakuläre sechsstündige Wanderung beginnen. Während des vierstündigen Aufstiegs und zweistündigen Abstiegs bieten sich uns atemberaubende Ausblicke auf die Hauptstadt und die majestätischen Vulkane Cayambe, Antisana und Cotopaxi. Im Anschluss führt uns eine eindrucksvolle Fahrt entlang der «Avenida de los Volcanes» nach Süden, wo die schneebedeckten Gipfel des Cotopaxi sowie der Zwillingsvulkane Illiniza Norte und Sur den Horizont dominieren. Der vierte Tag fordert uns mit der Besteigung des El Corazón auf 4700 m. Diese anspruchsvolle Tour mit 1230 Höhenmetern im Auf- und Abstieg bereitet uns optimal auf die kommenden Herausforderungen vor. Der Höhepunkt unserer Akklimatisationsphase folgt am fünften Tag mit der Besteigung des Illiniza Norte (5126 m). Im ersten Morgenlicht beginnen wir den Aufstieg, der sich zunächst moderat gestaltet und erst im Gipfelbereich technisch anspruchsvoller wird. Eine kurze Kletterpassage im zweiten Schwierigkeitsgrad führt uns zum Gipfel, wo uns ein grandioses Panorama der Andenkette erwartet. Besonders imposant erscheint von hier der Cotopaxi, unser nächstes grosses Ziel. Nach acht bis neun Stunden intensiver Bergtour und 1250 Höhenmetern im Auf- und Abstieg finden wir in der Huerta Sacha Lodge einen perfekten Ort zum Entspannen und Reflektieren unserer eindrucksvollen Erlebnisse. Dieses durchdachte Akklimatisationsprogramm bereitet uns optimal auf die Herausforderungen der höheren Gipfel vor und bietet gleichzeitig einzigartige Einblicke in die kulturelle und landschaftliche Vielfalt der ecuadorianischen Anden.

Nach unseren intensiven Akklimatisationstagen können wir uns am sechsten Tag zunächst erholen und den Tag ganz nach unseren Wünschen gestalten. Diese Pause ist wichtig, um Kraft für unsere kommenden Herausforderungen zu sammeln.
Am siebten Tag führt uns unser Weg in den faszinierenden Cotopaxi-Nationalpark, ein Schutzgebiet, das für seine einzigartige Páramo-Vegetation bekannt ist. Auf unserer Route machen wir Halt an einer der malerischen Lagunen, bevor wir den Parkplatz auf 4500 m Höhe erreichen. Von hier ist es nur noch ein kurzer Aufstieg zur José Ribas-Hütte. Nach einer kurzen Pause widmen wir uns den essentiellen Vorbereitungen für unsere morgige Gipfelbesteigung: Wir sortieren unsere Ausrüstung und nehmen an einem wichtigen Gletschertraining teil. Die Nacht verbringen wir im Matratzenlager der Hütte, wo wir mit Vollpension versorgt werden.
Der achte Tag bringt unsere Highlight-Besteigung des Cotopaxi (5897 m). Technisch ist der Aufstieg unter normalen Bedingungen moderat, aber die Kombination aus Länge und Höhe fordert unsere Ausdauer. Ab 5000 m beginnt die verschneite Gletscherzone, wo wir mit Pickel und Steigeisen ausgestattet unseren Weg durch verschiedene Steigungen finden. Unsere Route führt rechts am markanten Krateraufbau vorbei, der schon von weitem sichtbar ist. Je nach Gletscherbedingungen müssen wir geschickt Spalten umgehen, bevor ein letzter steiler Anstieg uns zum spektakulären Kraterrand bringt. Nach unserer Rückkehr zur Hütte und dem kurzen Abstieg zum Parkplatz verlassen wir den Nationalpark. Eine malerische Fahrt durch die abwechslungsreiche Landschaft der Avenida de los Volcanes bringt uns nach Baños, wo wir je nach Zeitplan entweder unterwegs oder nach der Ankunft zu Mittag essen.
In Baños de Agua Santa, den «Bädern des heiligen Wassers», erwartet uns am neunten Tag eine entspannte Erkundungstour. Mit unserem privaten Fahrzeug entdecken wir das malerische Pastaza-Tal mit seinen Highlights: den beeindruckenden Rio Verde-Wasserfall und die spektakuläre «Teufelspfanne» (el pailon del diablo). Der Nachmittag in diesem charmanten Wallfahrtsort am Fusse des aktiven Vulkans Tungurahua steht uns zur freien Verfügung. Wir können durch die lebhaften Gassen schlendern, die Umgebung erwandern oder uns in den wohltuenden heissen Thermalquellen entspannen – der perfekte Ausklang nach unseren intensiven Bergtagen.

Höhepunkt unserer Ecuador-Reise: Unsere Route zum majestätischen Chimborazo führt uns über Ambato durch eine spektakuläre Landschaft. Wir folgen einer kurvenreichen Strasse, die sich entlang tiefer Schluchten windet, bis wir eine weitläufige Hochebene erreichen. Unser Fahrzeug bringt uns bis zum Endpunkt der Piste auf 4800 m, wo die Carrel-Hütte thront – unser Ausgangspunkt für die bevorstehende Besteigung. Vor uns erhebt sich der schlafende Vulkanriese Chimborazo mit seinen fünf Gipfeln und mehreren Kratern – der absolute Höhepunkt unserer Reise. Besonders faszinierend: Gemessen vom Erdmittelpunkt ist er tatsächlich der höchste Berg der Welt.
In der Stille der Mitternacht beginnen wir unseren Gipfelangriff. Der aktuelle Normalweg führt uns zunächst durch die Passage «El Corredor» zur Formation «El Castillo». Auf etwa 5500 m erreichen wir einen breiten, vergletscherten Rücken, der uns zum Veintemilla-Gipfel auf circa 6300 m leitet. Das finale Stück zum Point Whymper, dem höchsten Punkt auf etwa 6330 m, fordert von uns eine anspruchsvolle Querung. Die fortschreitende Gletscherschmelze hat die Bedingungen verschärft: Besonders bei der Querung des «El Corredor» unterhalb der Gletscherzone müssen wir mit Blankeis und Eisschlag rechnen. Diese anspruchsvolle Hochtour verlangt von uns sowohl alpine Erfahrung als auch absolute Trittsicherheit. Für den Aufstieg von der Hütte bis zum höchsten Punkt Ecuadors benötigen wir etwa 7 bis 10 Stunden. Der Lohn unserer Mühen: Ein atemberaubender Ausblick, bei dem wir Riobamba tief unter uns erblicken können. Für den Abstieg zur Hütte planen wir 4 bis 5 Stunden ein. Nach erfolgreicher Gipfelbesteigung bringt uns unser Bus am Nachmittag zurück nach Quito.
Falls wir den Chimborazo am elften Tag erfolgreich bezwingen, steht uns der zwölfte Tag zur freien Verfügung. Andernfalls nutzen wir ihn als Reservetag für einen zweiten Besteigungsversuch oder geniessen ein spontanes Rahmenprogramm im südlichen Hochland. Am dreizehnten Tag führt uns unsere letzte Fahrt zurück nach Quito, wo wir noch ausreichend Zeit haben, durch die Strassen zu schlendern und die letzten Einkäufe zu erledigen. In der Hauptstadt lassen wir unsere eindrucksvolle Expedition gemütlich ausklingen.
Diese finale Etappe unserer Reise verbindet technisch anspruchsvolles Bergsteigen mit dem Erreichen des höchsten Punktes Ecuadors – ein wahrhaft krönender Abschluss unseres andinen Abenteuers.

Heimflug. Bis bald auf ein weiteres Abenteuer!
Alle Infos erhältst du nach Kontaktaufnahme in einem Expeditionsdossier.
Alle Infos erhältst du nach Kontaktaufnahme in einem Expeditionsdossier.
Eine ausführliche Packliste sowie die Liste des verfügbaren Mietmaterials erhältst du als PDF im Expeditionsdossier, nach Kontaktaufnahme.
Die beste Zeit zum Bergsteigen in Ecuador ist während der trockenen Monate von Juni bis September sowie Dezember bis Januar. In diesen Zeiträumen ist das Wetter stabiler und die Sichtverhältnisse sind besser.
Die beiden höchsten Berge Ecuadors haben unterschiedliche Schwierigkeitsgrade:
Cotopaxi (5897 m):
Chimborazo (6263 m):
Quito und die umliegende Region sind für viele bemerkenswerte Aspekte bekannt:
Historisches & Kulturelles:
Geografische Besonderheiten:
Kulinarische Highlights:
Wirtschaft & Produkte:
Naturerlebnisse in der Umgebung:
Klima: