Alpamayo und Chopicalqui Expedition: Traumgipfel der Cordillera Blanca

Chopicalqui bei Sonnenuntergang

Der Alpamayo und der Chopicalqui – zwei Berge, die in der Bergsteigerwelt aus verschiedenen Gründen ikonischen Status haben. Der Alpamayo (5’947 m) gilt seit seiner UNESCO-Auszeichnung 1966 als «schönster Berg der Welt»: eine perfekte Firnpyramide, deren Südwestwand zu den eindrücklichsten Eisrouten der Anden gehört. Der Chopicalqui (6’354 m) trägt zwar keinen solchen Titel – aber wer je seinen haifischflossenförmigen Gipfelgrat gesehen hat, versteht warum er zu den faszinierendsten 6000ern der Cordillera Blanca zählt. Wildzerrissene Gletscher, Seracs, Steileis bis 80°, und vom Gipfel der direkteste Blick auf das Huascarán-Massiv in ganz Peru. Diese Kombination ist für sich schon absolute Highlights – nicht nur in der Cordillera Blanca. Eine Traumkombination für Bergsteiger mit gehobenem Allround-Können und sehr guter körperlicher Fitness.

  • 01.06.2026 – 31.07.2026
  • 22 Tage
  • Ancash, Peru
  • 1 - 8 Teilnehmende

Jetzt Buchen

CHF 5'190.00

Wunschzeitraum

Dauer: 22 TageMöglich: 01.06.2026 – 31.07.2026; 01.06.2027 – 31.07.2027; 01.06.2028 – 31.07.2028; 01.06.2029 – 31.07.2029; 01.06.2030 – 31.07.2030
Davide Guzzardi
Fragen? Davide hilft gerne weiter
Beschreibung

Anforderungen

Technik

Hochtouren Erfahrung

Vorausgesetzt. Sicheres Nachsteigen im WI3 / AI3 Bereich, Gehen mit Steigeisen am Seil, autonomes Abseilen. Erfahrung im Campen, auch auf der Höhe von Vorteil.

Kondition

Ausdauer

Hohes Fitnessniveau notwendig. Ausdauer für lange Touren von bis zu 12-14 Stunden am Tag. Weitere 6000er Gipfelbesteigungen werden Vorausgesetzt.

Programm

Anreise aus Zürich oder Mailand per Flugzeug. Gerne können wir eine alternative Anreise, falls erwünscht, organisieren. Ankunft in der Millionenstadt Lima (11 Mio. Einwohner!).

Flieger

Busreise entlang der Panamericana, dann hinauf über den Conococha-Pass (4’020 m) nach Huaraz – die Hauptstadt der Bergsteiger. Alternativ: Inlandflug Lima–Huaraz für die komfortablere Variante.

Von der Laguna Wilcacocha in der Cordillera Negra geniessen wir einen herrlichen Blick auf die gesamte Cordillera Blanca: Huandoy, Huascarán, Chopicalqui, Vallunaraju – die Gipfel, die uns in den nächsten Wochen begleiten werden.

Fahrt nach Pitec (3’850 m), dann anspruchsvolle Wanderung auf altem Inka-Pfad zur Laguna Churup. Einer der schönsten Akklimatisations-Trails der Cordillera Blanca.

Fahrt nach Cashapampa (3’050 m). Treffen mit den Maultiertreibern. Santa Cruz Trek zum ersten Lagerplatz Ichicoccha (3’900 m).

Weiter durch das Santa Cruz Tal, vorbei an der Laguna Jatuncocha, über den Punta Union Pass ins Nebental zum Alpamayo Base Camp.

Ab jetzt tragen wir unsere persönliche Ausrüstung selbst. Erster Aufstieg zum Moränenlager, Akklimatisation.

Aufstieg über den Gletscher zum Hochlager mit direktem Blick auf die Südwestwand des Alpamayo. Ausrüstung vorbereiten, früh schlafen.

Alpamayo High Camp

Nächtlicher Aufbruch. Aufstieg über die Französische-Direkt-Route oder Ferrari-Route: 45° bis 60°, kurze Passage mit 70°. Über den schmalen Gipfelgrat auf den höchsten Punkt. Abstieg zum Hochlager.

Reservetag für den Alpamayo. Alternativ: Besteigung des benachbarten Quitaraju über seine steile Nordwand (55°, ohne feste Seilunterstützung).

Abstieg nach Cashapampa, Transfer nach Huaraz.

Ruhetag. Vorbereitung auf den zweiten Teil der Expedition. Ausrüstungscheck und Briefing Chopicalqui.

Fahrt von Huaraz nach Yungay, dann ins Llanganuco-Tal. Aufstieg ins Quebrada Yurac zum Base Camp des Chopicalqui auf 4’300 m.

Erholung und Anpassung an die neue Höhe. Kurze Akklimatisationsrunde in Richtung Gletscher.

Aufstieg über Felsen und erste Schneehänge zum High Camp auf ca. 5’380 m unter einer Felswand.

Früher Aufbruch. Über den Gletscher, durch Seracs und Spalten, über die Steilabschnitte bis 80° auf den Gipfel. Der haifischflossenförmige Gipfelgrat ist das Herzstück der Route. Panorama: Huascarán Nord und Süd in direkter Nachbarschaft, Artesonraju, Pisco, Huandoy. Abstieg zum Moränenlager.

Reservetag für Chopicalqui. Falls nicht nötig: Abstieg nach Yungay und Rückkehr nach Huaraz.

Rückreise nach Huaraz. Abendessen und Rückblick auf die Expedition.

Marktbesuch, optionaler Ausflug zur Llanganuco-Lagune, Klettertag im Gebiet Hatun Machay oder Entspannung im Hotel.

Flexibler Tag für Wetterverschiebungen oder persönliche Vorhaben.

Busreise zurück nach Lima. Besichtigung der Innenstadt, Miraflores, letzte Ceviche am Meer.

Transfer zum Flughafen, Rückflug nach Europa. Bis zum nächsten Abenteuer.

Flieger

Weitere Infos

Infos

Alle Infos erhältst du nach Kontaktaufnahme in einem Expeditionsdossier

Alpamayo High Camp

Alle Infos erhältst du nach Kontaktaufnahme in einem Expeditionsdossier

Bekleidung / Ausrüstung

Eine ausführliche Ausrüstungs- und Bekleidungsliste – inklusive Hochtouren- und Expeditionsausrüstung für grosse Höhen – ist im Expeditionsdossier enthalten und wird nach Kontaktaufnahme per PDF bereitgestellt.

FAQ

Der Alpamayo (5’947 m) in der Cordillera Blanca der peruanischen Anden gilt als einer der schönsten Berge der Welt – ein Titel, den ihm die UNESCO 1966 offiziell verliehen hat. Seine perfekte, dreieckige Eiswand aus makellossem Schnee und Eis prägt sich ein. Der Aufstieg über die Südwestflanke (Ferrari-Route) ist technisch anspruchsvoll – steil, eisig, mit festem Frontzackengehen und Eisschrauben – und gehört zu den eindrücklichsten Kletterrouten der Andenklassiker.

Diese Expedition ist kein Einsteigerprogramm. Für den Alpamayo sind Eisklettergrundlagen zwingend: Frontzackengehen, Eisschrauben legen, Steigeisensicherheit auf steilem Eis bis 60°. Wer bereits alpine ZS-Hochtouren absolviert und erste Erfahrungen im Eis- oder Steilgelände gemacht hat, bringt eine gute Basis mit. Wir empfehlen vorab ein Gespräch mit unserem Team und, wo sinnvoll, einen gezielten Vorbereitungskurs bei uns in der Schweiz.

Wir führen kleine Gruppen – persönlich, flexibel, mit einem erfahrenen IFMGA-Bergführer an der Spitze. Ein Support-Mitglied begleitet die Expedition, kümmert sich um das Wohlbefinden aller und dokumentiert die Reise mit Fotos und Drohnenvideos. Die Anreise erfolgt nach Lima, von dort weiter nach Huaraz – das Zentrum der Cordillera Blanca – wo die Akklimatisation beginnt.

Die optimale Saison liegt von Mitte April bis Mitte Juni. In diesen Wochen ist das Wetter in der Cordillera Blanca am stabilsten, der Schnee gut gesetzt und die Tage lang genug für sichere Gipfelversuche. Der peruanische Winter (Juni–August) bringt kältere Temperaturen und weniger Niederschlag – ebenfalls begehbar, aber anspruchsvoller. Den genauen Termin besprechen wir individuell mit dir.

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