Bergwandererfahrung und Trittsicherheit im weglosen Gelände genügen. Keine Hochtourenvorkenntnisse nötig – Steigeisen, Pickel und Seil werden vor Ort eingeführt und begleitet.

Halb so wild, das Wildhorn! 🙂
Der höchste Gipfel des westlichen Berner Oberlands steht stolz in der Landschaft – und zeigt sich aus der Nähe überraschend handzahm und unschwer zu besteigen. Hochtourenerfahrung mit Steigeisen, Pickel und Seil wird nicht vorausgesetzt. Was es braucht: Bergwandererfahrung, Trittsicherheit im weglosen Gelände und die Kondition für einen langen zweiten Tag. Die Route führt vom Iffigtal über den kreisrunden Iffigsee zur Wildhornhütte, am zweiten Tag über eine alte Seitenmoräne auf den Chilchligletscher, durch den Passübergang auf 2’814 m in den Glacier du Téné und schliesslich steil zum prächtigen Gipfel. Dort eröffnet sich zum ersten Mal das volle Panorama auf die Walliser Viertausender.
Preisspanne: CHF 540.00 bis CHF 890.00

Das Wildhorn gehört zu jenen Bergnamen, die grösser klingen als der Berg ist. Wer zum ersten Mal von Lenk aus aufbricht und das Iffigtal hineinwandert, glaubt zunächst, auf eine gewöhnliche Wandertour zu gehen – Alphütten, grüne Matten, der kreisrunde Iffigsee mit seinem geheimnisvollen unterirdischen Abfluss. Dann geht es höher, der Chilchligletscher kommt ins Bild, die Luft wird kühler, und spätestens beim Passübergang auf 2’814 m ist klar: Das hier ist Hochgebirge.
Der Glacier du Téné ist das eigentliche Herzstück der Tour – ein ruhiger, gut begehbarer Gletscher, der mit gleichmässiger Neigung auf den Gipfelaufbau zuführt. Ein kurzer steiler Schlussanstieg und dann: Wildhorn. Auf dem Gipfel eröffnet sich der Panoramablick auf die Walliser Alpen – zum ersten Mal auf dieser Route sieht man das gesamte Viertausenderfeld des Wallis. Matterhorn, Monte Rosa, Dom, Weisshorn.
Die Tour ist eine der empfehlenswertesten Einsteiger-Hochtouren der Schweiz. Sie führt durch eine der ruhigsten und schönsten Hochgebirgslandschaften des Berner Oberlandes und bietet auf zwei Tagen alles: Gletscher, Firn, etwas Kraxelei, eine herzliche Hüttennacht und einen Gipfel, der den Aufwand weit übertrifft.
Die Wildhornhütte SAC (2’303 m) liegt am Fuss des Wildhorns, direkt oberhalb der Lenk im Simmental. Sie ist bekannt als Ausgangspunkt sowohl für Sommer-Hochtouren als auch für Skitourengeher und Schneeschuhläufer im Winter. Die Hütte bietet Mehrbettzimmer mit Halbpension, fliessendes Wasser und Hüttenfinken – alles, was man für eine komfortable Bergnacht braucht. Am Vorabend des Gipfeltages lohnt sich ein kurzer Spaziergang zum südwestlich gelegenen Sattel auf 2’495 m: Im Abendlicht bietet sich dort eine herrliche Kulisse auf das Wildhorn und die umliegenden Gipfel.
Bergwandererfahrung und Trittsicherheit im weglosen Gelände genügen. Keine Hochtourenvorkenntnisse nötig – Steigeisen, Pickel und Seil werden vor Ort eingeführt und begleitet.
Gute Ausdauer für Tag 1 (950 Hm Aufstieg, ca. 4 Std.) und Tag 2 (1'000 Hm Aufstieg, 1'700 Hm Abstieg, ca. 7.5 Std.). Tempo ca. 300 Hm/h.
Aufstieg: 950 Hm – Abstieg: 250 Hm – Gehzeit: ca. 4 Std. – Anforderung: T3
Treffpunkt ist um 10:25 Uhr am Bahnhof Lenk im Simmental. Gemeinsame Weiterfahrt mit dem Postauto um 10:28 Uhr zur Iffigenalp. Wir wandern durch das Iffigtal, vorbei an den Alphütten von Egge zum kreisrunden Iffigsee – einem geologischen Kuriosum mit unterirdischem Abfluss, dem wir auf dem Weg schon begegnet sind. Durch eine breite Mulde geht es hinauf zur Wildhornhütte.
Vor dem Abendessen unternehmen wir einen kurzen Spaziergang zum Sattel auf 2’495 m – im Abendlicht eine herrliche Kulisse. Dann Abendessen, Tourenbesprechung, früh schlafen.
Anreise: Zug nach Lenk im Simmental (via Spiez und Zweisimmen). Mit dem Auto nach Lenk, Parkplatz beim Bahnhof.
Aufstieg: 1’000 Hm – Abstieg: 1’700 Hm – Gehzeit: ca. 7.5 Std. – Schwierigkeit: WS
Früh morgens starten wir auf guten Wegspuren. Über eine alte Seitenmoräne zum Chilchli, dann unschwierig auf den Chilchligletscher. Steigeisen anlegen, anseilen. Ein kurzer steiler Aufschwung bringt uns zum Passübergang auf 2’814 m – von hier öffnet sich der Weiterweg auf den höher gelegenen Glacier du Téné. Gleichmässig steigend geht es auf dem Gletscher aufwärts, bis der finale Steilanstieg zum Gipfel des Wildhorns (3’247 m) beginnt.
Oben: das erste grosse Walliser Viertausenderpanorama der Tour. Matterhorn, Monte Rosa, Dom, Weisshorn. Nach einer verdienten Rast steigen wir auf der bekannten Route zurück zur Wildhornhütte und weiter zur Iffigenalp. Bei warmem Wetter lädt der Iffigsee zum erfrischenden Bad. Heimreise ab Lenk am Nachmittag.
Die Wildhornhütte SAC auf 2’303 Metern: Ihr Einstieg in die Bergwelt an der Grenze zwischen dem Berner Oberland und dem Wallis. Erreichbar in einer abwechslungsreichen Wanderung von rund 2,5 Stunden (ca. 700 Höhenmeter) ab der Iffigenalp (Lenk) – ein unvergessliches Erlebnis vorbei an tosenden Wasserfällen und tiefblauen Bergseen.

Das Wildhorn ist 3’247 m hoch und ist der höchste Gipfel des westlichen Berner Oberlandes. Es liegt im Simmental, hinter Lenk, und bietet vom Gipfel das erste grosse Panorama auf die Walliser Viertausender dieser Route.
Nein. Das Wildhorn ist eine der empfehlenswertesten Einsteiger-Hochtouren der Schweiz. Bergwandererfahrung und Trittsicherheit im weglosen Gelände genügen als Voraussetzung. Steigeisen, Pickel und die Seilschaft werden von unserem Bergführer vor Ort eingeführt und begleitet.
Der Iffigsee ist ein kreisrunder Bergsee im Iffigtal oberhalb von Lenk – eines der schönsten Naturjuwelen des Simmentals. Er verfügt über einen unterirdischen Abfluss, dem man auf dem Wanderweg zur Wildhornhütte bereits begegnet. Bei warmem Wetter lädt er nach dem Abstieg vom Gipfel zu einem erfrischenden Bad ein.
Die Wildhornhütte SAC (2’303 m) liegt am Fuss des Wildhorns und ist die Ausgangshütte für die Besteigung. Sie ist sowohl für Sommer-Hochtouren als auch im Winter für Skitouren und Schneeschuhlaufen bekannt, bietet Mehrbettzimmer mit Halbpension und ist ab der Iffigenalp in ca. 4 Stunden erreichbar.
Der Chilchligletscher ist der erste Gletscherabschnitt der Tour am zweiten Tag. Man erreicht ihn von der Wildhornhütte über eine alte Seitenmoräne. Er ist gut begehbar und führt über einen kurzen steilen Aufschwung zum Passübergang auf 2’814 m, von wo der Weiterweg auf den Glacier du Téné führt.
Juni bis September. Im Frühsommer können noch Schneereste auf dem Zustieg vorhanden sein, die den Weg verlängern. Im Hochsommer sind die Gletscher gut begehbar. Der Iffigensee lädt ab Juli zum Baden ein 😉