Erfahrung von Vorteil. Idealerweise weitere Besteigungen in den Alpen auf Berge über 4000m

Unsere Island Peak Expedition ist eine besondere Wanderung und Höhenbesteigung, die den Aufstieg zum Island Peak auf 6189 m mit einem Besuch der berühmten Seen im Gokyo-Gebiet kombiniert.
CHF 4'490.00

Der Mera Peak ist eine der sinnvollsten und zugänglichsten Möglichkeiten, erstmals in die Welt des hochalpinen Bergsteigens jenseits der 6.000-Meter-Marke einzutauchen. Das gilt umso mehr, wenn man weiss, was einen auf dem Weg dorthin erwartet: neun Trekkingtage durch das wenig begangene Hinku Valley, Übernachtungen in komfortablen Lodges, Abende mit dem Team bei heissem Tee und Linsensuppe, und ein stufenweiser Höhenaufbau, der den Körper optimal auf die grossen Höhen vorbereitet. Eine Expedition, die weit über den Gipfel hinausgeht – und eine Region zeigt, die du so schnell nicht vergessen wirst.
Erfahrung von Vorteil. Idealerweise weitere Besteigungen in den Alpen auf Berge über 4000m
Kondition für Aufstiege von mehreren Stunden
Abflug Richtung Kathmandu.
Ankunft am Tribhuvan International Airport. Transfer ins Hotel, erste Begrüssung durch das lokale Team und eine erste Reisebesprechung. Der Nachmittag gehört dir . Ideal für einen ersten Spaziergang durch die lebendigen Gassen von Kathmandu und das nahe gelegene Touristenviertel Thamel mit seinen Restaurants und Ausrüstungsläden.
Heute besichtigen wir die bedeutendsten UNESCO-Welterbestätten der Stadt: den Kathmandu Durbar Square mit seinen Königspalästen und Pagoden, den hinduistischen Pashupatinath-Tempel am Ufer des Bagmati, die buddhistische Stupa Swayambhunath – von den Einheimischen liebevoll «Affentempel» genannt – und die imposante Boudhanath-Stupa, eine der grössten buddhistischen Rundstupas der Welt. Am Nachmittag bleibt Zeit für letzte Einkäufe und persönliche Vorbereitungen.
Eine lange, aber abwechslungsreiche Fahrt führt uns durch das nepalesische Hügelland in Richtung Solu-Region. Rund acht bis neun Stunden im Bus, mit dem ersten Eindruck der grünen Berglandschaft, beschaulichen Dörfern und dem ein oder anderen Lassi oder Chai am Wegrand. Ankunft in Phaplu, Übernachtung in einer komfortablen Lodge.
Kurze Weiterfahrt bis nach Kharikhola, dann starten wir endlich zu Fuss. Der Weg führt aufwärts durch Rhododendron- und Bambuswälder, vorbei an kleinen Sherpa-Dörfern und über den Kari La Pass. Einige Stunden Trekking, dann Übernachtung in einer Lodge in Panggom – einem malerischen Dorf, das von den meisten Nepal-Reisenden unentdeckt bleibt.
Heute überschreiten wir den Panggom La Pass – ein gleichmässiger Aufstieg mit anschliessendem Abstieg durch abgelegene Berglandschaft. Die Wege sind kaum frequentiert, die Aussichten auf die umliegenden Gipfel belohnend. Übernachtung in einer einfachen Lodge in Ningsow.
Wir betreten den Makalu-Barun-Nationalpark – eine der artenreichsten und wildesten Schutzregionen Nepals. Wer Glück hat, entdeckt im dichten Wald den scheuen Roten Panda. Spektakuläre Fernblicke auf den Mera Peak und den Salpa-Gipfel begleiten uns den ganzen Tag.
Ab heute führt unser Weg flussaufwärts entlang des Hinku Khola, dem Hauptzugang in das abgelegene Hinku Valley. Die Vegetation wechselt, die Luft wird frischer, und die ersten hochalpinen Gipfel rücken näher. In Kothe angekommen, merken wir: Nepal hat noch eine ganz andere Seite.
Vorbei an der historischen Lungsumgba Gompa, einem kleinen buddhistischen Kloster, das still und einsam im Tal liegt, wandern wir weiter aufwärts. Die Waldgrenze liegt hinter uns, der Blick öffnet sich auf Gletscher und steile Felswände. Wir sind jetzt mitten im alpinen Nepal.
Entlang der Moräne des Dig-Gletschers steigen wir auf nach Khare – unser Basislager für die nächsten zwei Nächte. Die Lodge auf rund 5.040 m ist der höchste bewohnte Punkt unserer Trekkingroute und bietet einen unglaublichen Blick auf die umliegenden Sechstausender.
Ausruhen, akklimatisieren, vorbereiten. Der Körper braucht diesen Tag, um sich an die Höhe zu gewöhnen. Wir nutzen den Nachmittag für einen Materialcheck und eine Einführung in die Gletschertechnik: Steigeisen anlegen, Pickelhandhabung, Gehen am Seil. Angepasst an die Gruppe und den Kenntnisstand aller Teilnehmer.
Heute ist der Aufstieg ins Hochlager der Schlüsselmoment der Expedition. Wir steigen über den Mera La Pass hinauf, richten die Zelte ein und geniessen einen Ausblick, der einem die Sprache verschlägt: Everest, Lhotse, Makalu, Cho Oyu und Kangchenjunga, alle auf einmal – und scheinbar zum Greifen nah. Übernachtung im Zelt auf 5.780 m.
Früher Start, ruhiges Gehen, grosse Schritte in der dünnen Luft. Fünf bis sieben Stunden Aufstieg über Gletscher und Firnhänge führen uns zum weiten Gipfelplateau des Mera Peak. Auf 6.476 m, dem höchsten Trekkinggipfel Nepals, öffnet sich ein Rundblick auf fünf Achttausender – ein Erlebnis, das man nicht in Worte fassen kann. Abstieg zurück ins Hochlager und weiter nach Khare zur wohlverdienten Erholung in der Lodge.
Langer Abstieg zurück in tiefere Höhenlagen. Die Muskeln danken es langsam, der Kopf ist noch oben. In Kothe angekommen, steht der erste gemütliche Abend nach dem Gipfel an.
Letzter längerer Aufstieg zur Passbasis des Zatrawa La. Noch einmal Höhe gewinnen, noch einmal der Blick zurück auf das Hinku Valley. Übernachtung mit Aussicht auf das, was morgen kommt.
Passüberschreitung am Morgen mit schönem Rundum-Panorama, dann langer Abstieg nach Lukla. Am Abend feiern wir gemeinsam mit der ganzen Crew: Sherpas, Träger, Bergführer – ein Dankeschön an alle, die diese Expedition möglich gemacht haben.
Der spektakuläre Rückflug von Lukla nach Kathmandu schliesst den Bogen der Reise. Ankunft in der Hauptstadt, Freizeit und Möglichkeit für einen letzten Stadtbummel. Rückflug Heim. Schön wars mit dir!
In Kathmandu übernachten wir in Hotels der mittleren und oberen Klasse.

Auf dem Weg zum Mera Peak Base Camp übernachten wir in feinen, lokalen Guest Houses.
Das Mera Peak Base Camp dient uns als letzte Übernachtungsmöglichkeit vor der Gipfelbesteigung.
Dieses Abenteuer kann Folgend ergänzt werden:
Der Mera Peak ist 6’476 m hoch und liegt im Khumbu-Gebiet in Nepal, südöstlich des Everest-Massivs. Er ist der höchste offizielle Trekking-Peak Nepals und gilt als eine der zugänglichsten Expeditionen auf über 6’000 m – technisch moderat, aber mit der Höhe als entscheidender Herausforderung.
Technische Klettervorerfahrung ist nicht zwingend, aber gute Kondition, Erfahrung im Hochgebirge und ein erster Umgang mit Steigeisen und Pickel sind von Vorteil. Wer bereits auf einem Viertausender war oder alpine Hochtouren gemacht hat, ist gut vorbereitet. Der Bergführer begleitet die gesamte Expedition.
Eine vollständige Expedition dauert in der Regel 17–20 Tage ab Zürich – inklusive Anreise, Akklimatisationstouren im Khumbu-Gebiet, Aufstieg, Gipfeltag und Rückreise. Die Akklimatisation ist der entscheidende Faktor und darf nicht verkürzt werden.
Die optimalen Jahreszeiten sind Oktober/November (Herbst, klare Sicht, stabiles Wetter) und April/Mai (Frühling, wärmere Temperaturen). Im Winter ist es extrem kalt, im Sommer verunmöglicht der Monsun die Expedition.