Kletterreise Patagonien: Frey, Bariloche und Piedra Parada

Diese Reise verbindet zwei der eindrücklichsten, aber grundverschiedenen Kletterwelten Patagoniens: die goldenen Granitnadeln rund um das Refugio Frey bei Bariloche und die tief eingeschnittenen Vulkantuff-Canyons von Piedra Parada in der patagonischen Steppe. Wir klettern zunächst Risse, Kamine und Platten zwischen mehr als dreissig Granittürmen mit Seeblick, bevor wir weiter in die Wüste reisen, wo uns eine der besten Sportkletterdestinationen Südamerikas mit über 300 Routen in bestem, strukturiertem Fels erwartet. Zwei völlig unterschiedliche Stimmungen, eine unvergessliche Reise.

  • 20.09.2026 – 30.04.2027
  • 10 Tage
  • San Carlos de Bariloche, Argentinien
  • 3-6 Teilnehmende

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CHF 3'190.00

Wunschzeitraum

Dauer: 10 TageMöglich: 20.09.2026 – 30.04.2027; 20.09.2027 – 30.04.2028; 20.09.2028 – 30.04.2029; 20.09.2029 – 30.04.2030; 20.09.2030 – 30.04.2031
Davide Guzzardi
Fragen? Davide hilft gerne weiter
Beschreibung

Anforderungen

Technik

Kletter Erfahrung

Beim Frey klettern wir überwiegend traditionell abgesicherte Risse und Kamine im Bereich des fünften und sechsten Grades, teils mit alten oder selbst gesetzten Sicherungspunkten. Gerne kannst du nachsteigen, denn unsere Bergführer übernehmen problemlos den Vorstieg. In Piedra Parada erwartet uns durchgehend bohrhakengesichertes Sportklettern von leicht bis extrem schwierig. Insgesamt richtet sich diese Reise an Kletterer mit Erfahrung im Sportklettern, oder etwas Erfahrung im Trad Klettern. Wir können die Routen für jedes Können auswählen.

Kondition

Ausdauer

Der Zustieg zum Refugio Frey verlangt einen soliden, mehrstündigen Aufstieg mit Gepäck, danach klettern wir mehrere Tage in Folge an wechselnden Wänden. In Piedra Parada sind die Zustiege zu den einzelnen Sektoren kurz. Eine gute Grundkondition für eine aktive Reise über mehrere Tage ist notwendig.

Programm

Ankunft in Bariloche, Transfer ins Hotel und Vorbereitungsbriefing zur Reise. Einkauf der letzten Gegenstände und Equipment. Morgen steigen wir zum Refugio Frey hoch!

Wir wandern durch das Van-Titter-Tal oder über den Filo del Catedral zum Refugio Frey, wo wir die kommenden Nächte verbringen. Die Wanderung dauert ca. 3 Stunden und verläuft über nette Wälder. Hier und da gibt es schöne Aussichten zu den Seen um Bariloche. Angekommen, schlagen wir unsere Zelte neben dem Refugio Frey auf. Dieses ist sehr klein und oft überfüllt. Wir können dennoch von der ausserordentlich feinen Küche des Gebietes profitieren, und werden regelrecht mit feinem Essen verwöhnt.

Das Refugio Frey oberhalb von Bariloche

Wir klettern an verschiedenen der über dreissig Granittürme rund um die Laguna Toncek, mit wechselndem Charakter von Rissen über Platten bis zu Kaminen. Die Routen verlaufen meist in wunderbarem, festem und rötlichem Granit und sind alpin abgesichert. Hier lässt sich für jeden Schwierigkeitsgrad die passende Route finden!

Nach dem Abstieg und einer wohlverdienten Dusche, erwartet uns ein langer, aber landschaftlich eindrücklicher Fahrtag durch die patagonische Steppe. Dieser bringt uns zu unserem Zeltlager bei Piedra Parada, eines der grössten Sportklettergebiete Südamerikas.

Wir erkunden mehrere der über 300 Routen im Canyon, mit gezielter Wahl von Sonne oder Schatten je nach Tageszeit und Temperatur. Hier lässt sich auch für jeden Geschmack die passende Route finden. Die Routen sind vorwiegend gut abgesichert und man kann am Leistungslimit klettern. Gerne kann unser Bergführer Klettertechnik Coachen, um deine Skills auf das nächste Niveau zu bringen!

Transfer nach Esquel oder zurück nach Bariloche für die Weiter- oder Heimreise. Unsere Reise endet leider hier, es war schön mit dir!

Weitere Infos

Infos

  • IFMGA-zertifizierter Bergführer oder Kletterlehrer
  • Spesen des Bergführers/Kletterlehrers
  • Alle Transfers vor Ort
  • Unterkünfte und Zeltplätze während der Reise
  • Kursleitung mit individuellem Coaching
  • Tourenplanung und tägliche Programmgestaltung
  • Gruppenmaterial (Seil, zusätzliche Expressen usw.)
  • Reisefotos

  • An- und Abreise
  • Verpflegung (Frühstück, Mittag, Abend – selbst organisiert oder auf eigene Rechnung – wir können gemeinsam Kochen oder essen gehen)
  • Verpflegung am Refugio Frey
  • Ausflüge und etwaige Eintritte
  • Versicherung (Reise, Kranken, Rücktritt)
  • Persönliche Ausrüstung
  • Alles was nicht unter «Inklusive» angegeben ist

Unterkunft

In Bariloche beziehen wir ein Hotel oder Campingplatz der Mittelklasse

Am Refugio Frey beziehen wir unser Zeltplatz in Hüttennähe. Die Mahlzeiten beziehen wir direkt vor Ort – die Küche ist herausragend gut für eine Hütte im Gebirge!

In Piedra Parada beziehen wir unser Zeltplatz in Nähe des Canon de La Butrera. Da es sich um einen Naturschutzgebiet handelt, zelten wir am Campingplatz. Hier sind öffentliche Toiletten und Duschen vorhanden. Wir kochen Abends gemeinsam und geniessen die Sonnenuntergänge.

Bekleidung / Ausrüstung

  • Leichte Kletterhose oder sportliche Hose
  • T-Shirt und leichtes Langarm (für kühle Morgenstunden)
  • Leichte Jacke (für Abende und Schatten)
  • Badezeug (täglich nützlich)
  • Sonnenschutz: Kappe, Sonnenbrille

  • Kletterschuhe
  • Klettergurt
  • Helm
  • 3 Schraubkarabiner
  • Sicherungsgerät (Grigri, Pinch o.ä.)
  • 6 Expressen (falls vorhanden)
  • Standschlinge
  • 2 120cm Schlingen
  • Zustiegsschuhe

  • Rucksack 20-30 l
  • Rucksack 60-80 l (Aufstieg zum Refugio Frey)
  • Trinkflasche
  • Sonnencreme und Lippenpflege
  • Stirnlampe

  • Kletterschuhe CHF 20.-
  • Klettergurt CHF 30.-
  • Helm CHF 30.-
  • Sicherungsgerät CHF 15.-

FAQ

Frey und Piedra Parada ergänzen sich ideal: alpines, traditionelles Rissklettern in kühler Höhenluft auf der einen, warmes, bohrhakengesichertes Sportklettern in der Wüste auf der anderen Seite. Zusammen zeigen sie die ganze Bandbreite des patagonischen Kletterns.

Nicht zwingend, viele Sicherungspunkte sind traditionell mit eigenen Klemmkeilen und Friends zu legen, gleichzeitig kann unser Bergführer vorsteigen und dir somit den reinen Kletterspass überlassen.

Mit dem Fahrzeug über Esquel oder Gualjaina, die Fahrt dauert rund fünf bis sechs Stunden durch die weite patagonische Steppenlandschaft. Die Fahrt ist äusserst Aussichtsreich und gibt schöne Einblicke in die argentinische Kultur und Landschaft.

In diese zwei Gebieten oft windig, besonders bei Frey. in Piedra Parada so gut wie durchgehend trocken und in den Sommermonaten sehr heiss. Wir planen die Reise deshalb bevorzugt im patagonischen Frühling oder Frühsommer.

Ja, die Routen reichen von sehr leichten bis zu extrem schwierigen Graden, für praktisch jedes Niveau findet sich hier die passende Linie.

Bei Frey weichen wir bei Bedarf auf geschütztere Wände aus. Gerade das Gebiet um Bariloche bietet noch einiges an schöne Wände in Seenähe, die einen Besuch Wert sind. In Piedra Parada nutzen wir die Möglichkeit, je nach Wetterlage zwischen sonnigen und schattigen Sektoren im Canyon zu wechseln.

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