Auyuittuq Überschreitung, Kanada: Akshayuk Pass auf Baffin Island

Der Akshayuk Pass durch den Auyuittuq-Nationalpark auf Baffin Island gehört zu den eindrücklichsten und zugleich unerbittlichsten Wildnisdurchquerungen der Welt: rund 97 Kilometer durch einen gewaltigen, von der Penny-Eiskappe geformten Gletscherkorridor, vorbei an den senkrechten Granitwänden des Mount Thor und den ikonischen Zwillingstürmen des Mount Asgard, mitten über den Polarkreis hinweg. Es gibt keine markierten Wege, keine Brücken und keinen Mobilfunkempfang, dafür raue, unberührte arktische Wildnis, wie es sie kaum ein zweites Mal auf der Erde gibt. Wir tragen unser gesamtes Gepäck selbst, navigieren mit Karte und den traditionellen Inuksuit-Steinmännern und übernachten im Zelt inmitten einer der grossartigsten Berglandschaften des Planeten.

  • 01.07.2026 – 31.08.2026
  • 14 Tage
  • Qikiqtaaluk Region, Kanada
  • 4-8 Teilnehmende

Jetzt Buchen

CHF 6'190.00

Wunschzeitraum

Dauer: 14 TageMöglich: 01.07.2026 – 31.08.2026; 01.07.2027 – 31.08.2027; 01.07.2028 – 01.07.2028; 01.07.2029 – 01.07.2029; 01.07.2030 – 31.08.2030
Davide Guzzardi
Fragen? Davide hilft gerne weiter
Beschreibung

Anforderungen

Technik

Trekking und Wild Camping Erfahrung

Der Akshayuk Pass verlangt keine Kletterkenntnisse, ist aber eine ernstzunehmende Wildnistour: Navigation ohne markierte Wege über Geröllfelder und verzweigte Flusssysteme, häufige und teils gefährliche Flussdurchquerungen sowie sicheres Verhalten in echtem Bärenland. Erfahrung mit mehrtägigen Trekkingtouren sowie Selbstständigkeit im unwegsamen Gelände sind Voraussetzung.

Kondition

Ausdauer

Rund 97 Kilometer mit vollem Gepäck über mehrere Tage, unebenes Gelände und unvorhersehbare Wetterbedingungen machen diese Tour zu einer der konditionell anspruchsvollsten unseres gesamten Programms. Eine sehr gute Grundkondition sowie mentale Ausdauer für lange, fordernde Tage sind zwingend.

Programm

Ankunft in der Hauptstadt Nunavuts, Transfer ins Hotel und Vorbereitungsbriefing zur Reise.

Flieger

Wir fliegen in die kleine Inuit-Siedlung an der Nordküste Baffin Islands und übernachten dort, mit Zeit für letzte Vorbereitungen.

Per Boot erreichen wir den Ausgangspunkt am North Pangnirtung Fjord und beginnen den Aufstieg durch das Owl-River-Tal.

Segelboot im Wasser auf den Lyngen Alpen

Wir überqueren den Polarkreis nahe dem Summit Lake und wandern weiter durch das Tal, vorbei an Mount Thor und Mount Asgard, mit Übernachtungen im Zelt oder in den Notunterkünften entlang der Route.

Wir folgen dem Weasel River talauswärts, durch eine der eindrücklichsten Landschaften der gesamten Tour.

Wir erreichen den Overlord-Trailhead und werden per Boot nach Pangnirtung gebracht, wo wir übernachten und die vergangenen Tage Revue passieren lassen.

Wir fliegen zurück über Iqaluit, von wo die Heimreise ansteht.

Ein Tag dient als Puffer- und Schlechtwettertag. Je nachdem wo wir uns befinden, kann dieses Jolly Tag in den Siedlungen oder auf dem Trail aufgebraucht werden.

Weitere Infos

Infos

  • Reiseleiter
  • Vollpension
  • Übernachtung in Guest Houses oder Hütten und Zelt, entlang des Trails
  • Bootstransfers an beiden Enden der Durchquerung
  • Interne Flüge Iqaluit–Qikiqtarjuaq und Pangnirtung–Iqaluit
  • Zeltausrüstung und Verpflegung während der gesamten Durchquerung
  • Beacon/Gps Gerät aus Sicherheitsgründen
  • Fotoreportage und Videos
  • Eine Aktivität zur Unterstützung der lokalen Gemeinschaft
  • Gruppenmaterial (Expeditionszelte, Kocher usw.)

  • Anreise von und zum Zielland
  • Übernachtung in Iqaluit
  • Private Versicherung mit Rücktransportkostenübernahme
  • Alkoholische Getränke
  • Trinkgelder für lokale Aktivitäten
  • Alles, was nicht unter „Inklusive“ aufgeführt ist

Unterkunft

Auf dem Trail gibt es nur wenige, für Notfälle vorgesehenen Unterkünfte, die einem Biwak sehr ähnlich sind. Wir übernachten vermehrt im Zelt im Wild Camping Format. Hier und da können wir, falls es Platz hat, eines dieser Hütten als Stutzpunkt für eine Übernachtung bevorzugen.

Bekleidung / Ausrüstung

  • Hard Shell Jacke
  • Daunenjacke
  • Funktionsunterwäsche
  • Lange und kurze Wanderhosen, schnelltrocknend
  • Lange und kurze Shirts, schnelltrocknend
  • Soft Shell oder Fleecejacke
  • Mütze, Handschuhe
  • Moskito Netz
  • Sandalen für die Flussquerungen

  • Teleskopstöcke
  • Bergschuhe oder hohe Wanderschuhe
  • Gamaschen

  • Sonnenbrille
  • Sonnen- und Lippencreme
  • Trinkflasche und Thermosflasche
  • Ev. Fotoapparat und Powerbank
  • Rucksack (80-110l)
  • Warmer Schlafsack (Komforttemperatur 0°/-5°)
  • Schlafmatte (Isoliert vorzugsweise)
  • ISO-Matte
  • Besteck (Gabel/Messer/Löffel/Becher/Schüssel)
  • Stirnlampe
  • Toilettenartikel (aufs Minimum reduziert)
  • Weiteres Campingmaterial, falls vorhanden

  • Teleskopstöcke, CHF 35.00
  • Expeditionsrucksack (90-110l), CHF 60.00
  • Schlafsack, CHF 60.00

FAQ

Die Bootstransfers hängen stark von Wind, Sicht und Eisverhältnissen ab und sind der unsicherste Teil der gesamten Reise. Wir planen deshalb bewusst grosszügige Pufferzeiten ein, ein fixes Abholdatum ohne Reserve wäre auf dieser Route ein echtes Risiko.

Kletterkenntnisse braucht es nicht, dafür aber sichere Navigation im wegelosen Gelände, Erfahrung mit Flussdurchquerungen und die Fähigkeit, sich mehrere Tage lang selbstständig in echter Wildnis zu bewegen.

Durchgehend im Zelt, ergänzt durch neun entlang der Route verteilte Notunterkünfte, die in dieser abgelegenen Umgebung wichtigen Schutz bieten.

Bei anhaltendem Regen oder starker Gletscherschmelze können die Flüsse rasch stark anschwellen. Wir beobachten die Wasserstände genau und passen Tagesetappen und Startzeiten entsprechend an, teilweise mit sehr frühem Start, um niedrigere Wasserstände zu nutzen.

Ja, die Region liegt in echtem Bärenland, wir tragen entsprechende Schutzausrüstung und verhalten uns nach den bewährten Richtlinien für sicheres Verhalten in Bärenland.

Rund 97 Kilometer mit vollem Gepäck über die gesamte Route, verteilt auf mehrere Trekkingtage.

Dank der eingeplanten Puffertage können wir flexibel reagieren, im äussersten Fall passen wir die Route oder den Ausstiegspunkt an, Sicherheit hat auf dieser Reise immer Vorrang vor striktem Zeitplan.

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